Zustimmung für Zwanziger

Blatter: Nicht ganz Katar abkühlen

Von Adrian Franke
Mittwoch, 29.10.2014 | 17:16 Uhr
Sepp Blatter fand erneut kritische Worte
© getty
Advertisement
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

FIFA-Präsident Sepp Blatter hat sich erneut zur WM 2022 in Katar geäußert. Der Schweizer, der zudem den europäischen Verband UEFA entschieden kritisierte, stimmt dem deutschen FIFA-Exekutivkomittee-Mitglied Theo Zwanziger zu - eine Austragung des Turniers im Sommer könne gesundheitsgefährdend sein. Einer WM auf Kunstrasen steht er derweil offen gegenüber.

"Im Prinzip bin ich mit Theo Zwanziger einverstanden, dass eine WM in Katar im Sommer nicht durchführbar ist. Stadien können zwar gekühlt werden, aber die WM findet nicht nur in den Stadien, sondern im ganzen Land statt, und eine flächendeckende Abkühlung ist sicher nicht möglich", gab Blatter gegenüber der "Sport Bild" zu.

Inwieweit eine Verlegung des Turniers in den Winter durchführbar ist, wollte der 78-Jährige aber nicht weiter konkretisieren: "Bezüglich des finalen Austragungstermins der WM 2022 müssen wir aber zunächst den Vorschlag der Arbeitsgruppe für den internationalen Matchkalender 2018 bis 2024 abwarten."

Ebenfalls nicht ausschließen wollte er zudem, dass bald eine Männer-WM, wie die der Frauen 2015 in Kanada, auf Kunstrasen ausgetragen wird. "Kunstrasen ist die Zukunft des Fußballs. In vielen Ländern der Welt wird auf Kunstrasen gespielt, da Kunstrasen den großen Vorteil hat, dass 24 Stunden und sieben Tage die Woche gespielt werden kann", so der FIFA-Boss: "Wir sind offen für die Vorschläge der jeweiligen lokalen Organisatoren."

Viel Kritik für UEFA

Darüber hinaus kritisierte Blatter die UEFA für die Vergabe der EM 2020 an 13 Städte in ganz Europa: "Ich hoffe, dass die EM 2020 ein Erfolg wird. Dennoch finde ich, dass eine EM maximal in zwei benachbarten Ländern die bessere Lösung für die Fans ist."

Von einer, analog zur auf 24 Mannschaften aufgestockten EM, Erhöhung der WM-Teilnehmer will der Schweizer ebenfalls nichts wissen: "Das aktuelle WM-Teilnehmerfeld mit 32 Mannschaften betrachte ich aus sportlicher und organisatorischer Sicht als richtig."

Auch von der 2018 startenden UEFA Nations League, in der die Verbände in Gruppen unterteilt in den Jahren zwischen WM und EM statt reinen Testspielen einen Sieger ermitteln, hält Blatter wenig und kritisierte den Kontinentalverband weiter: "Ich glaube nicht, dass sich die UEFA die Einführung der Nations League gut überlegt hat. Denn das gibt eine Isolierung der internationalen Daten gegenüber anderen Kontinenten."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung