Eckert: Rechtliche Schwierigkeiten

SID
Freitag, 17.10.2014 | 12:35 Uhr
Hans-Joachim Eckert ist Vorsitzender der rechtssprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission
© getty
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Der Untersuchungsbericht über mögliche Korruption bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar wird wegen rechtlicher Probleme wohl nicht komplett veröffentlicht werden.

"Den Untersuchungsbericht integral zu veröffentlichen, würde die FIFA-Ethikkomission sowie die FIFA insgesamt in eine äußerst schwierige rechtliche Situation bringen", sagte der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert, Vorsitzender der rechtssprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission, in einem Interview auf der Seite des Fußball-Weltverbandes.

Eckert wies zudem auf weitere Schwierigkeiten hin. "Darüber hinaus müssen wir die Persönlichkeitsrechte der im Bericht genannten Personen wahren, was im Falle einer integralen Veröffentlichung des Untersuchungsberichts aller Voraussicht nach nicht gegeben wäre", betonte Eckert.

Seitdem FIFA-Chefermittler Michael Garcia Anfang September den rund 350 Seiten umfassenden Bericht an die zuständige Kammer übergeben hatte, waren immer wieder Forderungen nach einer umfassenden Veröffentlichung laut geworden.

Blatter lehnt Veröffentlichung ab

Unter anderem hatten sich auch UEFA-Präsident Michel Platini, DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und FIFA-Vizepräsident Prinz Ali bin al-Hussein (Jordanien) dafür ausgesprochen. FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte Ende September ungeachtet des weltweit enormen Interesses nach einer Sitzung des Exekutivkomitees eine Veröffentlichung abgelehnt.

Unterdessen kündigte Eckert spätestens bis Mitte November seine Stellungnahme zu dem Bericht an. Diese würde, so Eckert, dann einen "Überblick über den Untersuchungsbericht sowie eine Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse, Folgerungen und Empfehlungen des Berichts beinhalten".

Der Deutsche betonte zudem, dass er gegenwärtig an einer "geeigneten Form" der Veröffentlichung arbeite: "Ob diese geeignete Form in einer Stellungnahme zum Untersuchungsbericht besteht oder ob gewisse Teile des Untersuchungsberichts anonymisiert veröffentlicht werden, ist Teil meiner derzeitigen Abklärungen. Auch eine Kombination dieser Möglichkeiten wäre denkbar", sagte er und widersprach gleichzeitig Medienberichten, nach denen auch Garcia selbst eine 1:1-Veröffentlichung seines Berichts gefordert habe.

200.000 Seiten umfassendes Material gesichtet

Schon während seiner rund einjährigen Ermittlungen hatte die Arbeit des ehemaligen Staatsanwalts für gehörigen Wirbel gesorgt. Vor allem im Zusammenhang mit der Vergabe der WM 2022 an das Emirat Katar hatte es immer wieder Bestechungsvorwürfe gegeben. Insgesamt sollen 75 Zeugen befragt worden sein, außerdem sind rund 200.000 Seiten umfassendes Material gesichtet worden.

In Deutschland sorgte vor allem die Sperre für Franz Beckenbauer für Aufsehen. Der "Kaiser", ehemaliges Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee, war wegen "mangelnder Kooperation" provisorisch gesperrt worden. Erst anschließend hatte er die Fragen Garcias beantwortet. Beckenbauer hatte erklärt, die in "Juristen-Englisch" gestellten Fragen nicht richtig verstanden zu haben. Eine Befragung auf Deutsch sei abgelehnt worden.

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