Mittwoch, 26.11.2014

5. Spieltag der Europa League

Wölfe wollen gegen Everton bestehen

Gefeiert wurde in Wolfsburg bereits vor dem Spiel gegen den FC Everton. Stolz stellten die Niedersachsen ihr neues VfL-Center vor, in dem die Profis und die Geschäftsführung ihr neues Zuhause gefunden haben. Eine Komfortzone auf 5000 Quadratmetern - zusammen mit dem neuen Stadion für die Frauen und die U23 insgesamt 26,8 Millionen Euro teuer. "Für die Gesamtentwicklung des Klubs ist es ein Riesenschritt nach vorne. Wenn man eine Mannschaft verbessern möchte, gehört auch die Infrastruktur dazu", sagte VfL-Manager Klaus Allofs.

Die Wolfsburger wollen das Rückspiel gegen Everton gewinnen
© getty
Die Wolfsburger wollen das Rückspiel gegen Everton gewinnen

Noch wichtiger ist aber der sportliche Erfolg. Und dort könnten die Wolfsburger am Donnerstag ebenfalls einen wichtigen Schritt machen. Am vorletzten Spieltag der Europa-League-Gruppenphase kann sich der Fußball-Bundesligist gegen den bisherigen Tabellenführer Everton (Do., 19.00 Uhr im LIVE-TICKER) vorzeitig für die nächste Runde qualifizieren. "Wir brauchen keinen Hurra-Stil, sondern Geduld", sagte Trainer Dieter Hecking: "Wenn wir als Gruppensieger weiterkommen wollen, müssen wir diesen Heimsieg einfahren."

Dabei gab es am vergangenen Wochenende in der Liga den ersten Dämpfer seit langem. Doch selbst aus der 2:3-Niederlage bei Schalke 04 ziehen die Wolfsburger noch Positives. In den zweiten 45 Minuten gelang den Gästen nach 0:3-Rückstand fast noch der Ausgleich. "Wenn man die Reaktion in der zweiten Halbzeit gesehen hat, muss man sagen: Für unsere Entwicklung war es vielleicht gut, dass wir verloren haben", sagte Allofs.

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Ähnliches ließ sich auch über das Hinspiel gegen Everton sagen. Im ersten internationalen Auftritt seit Jahren gab es für die Wölfe eine bittere Klatsche. 1:4 hieß es nach 90 Minuten für die Gäste, die auf europäischem Parkett fiel zu naiv agierten. Das hat das Team von Trainer Dieter Hecking mittlerweile abgelegt.

Unentschieden könnte reichen

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Nach zwei Siegen gegen den russischen Vertreter FK Krasnodar könnte den Niedersachsen selbst ein Unentschieden zur Qualifikation für die Zwischenrunde reichen. "Wir haben etwas gutzumachen, aber wir müssen mit klarem Kopf und Verstand spielen, nicht mit Wut im Bauch", sagte Hecking.

Allerdings sieht die Personalsituation alles andere als gut aus. In Ricardo Rodriguez, Josuha Guilavogui und Vieirinha droht ein Trio auszufallen. Der Schweizer Linksverteidiger Rodriguez hatte erst nach mehrwöchiger Verletzungspause sein Comeback gegeben.

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