Hildebrand auf der Bank

Hoeneß bricht Lanze für Lehmann

SID
Sonntag, 21.10.2007 | 12:23 Uhr
uli hoeneß
© Getty
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Berlin/Bochum - Jens Lehmann und Timo Hildebrand sind nach ihren Einsätzen für Deutschland wieder hart auf der Ersatzbank gelandet - doch noch vermeiden alle Beteiligten mit Blick auf die EM 2008 jeden Anflug von Panik.

Ausgerechnet Uli Hoeneß brachte am Wochenende sogar eine ganz neue Variante ins Spiel: Lehmann sollte auch ohne Einsätze im Verein bei der EM in Österreich und der Schweiz die Nummer 1 in der deutschen Nationalmannschaft bleiben.

"Lehmann muss bei der Europameisterschaft auf jeden Fall spielen, selbst wenn er bei Arsenal London gar kein Spiel mehr machen sollte", erklärte der Manager des FC Bayern nach dem 2:1 der Münchner beim VfL Bochum.

Lehmann angeschlagen

"Ich bin Arsenal-Spieler - und werde auch wieder zum Einsatz kommen. Das ist eine Frage der Zeit", sagte Lehmann, der nach seiner ausgezeichneten Leistung beim 0:0 der DFB-Elf in Irland den 2:0-Sieg seines Londoner Clubs gegen Bolton Wanderers nur von der Tribüne aus verfolgen durfte.

Zu allem Überfluss hat sich der 37-Jährige nach Informationen der "Bild am Sonntag" eine Kapselzerrung im Fuß zugezogen. Über die Personalie Lehmann dürfe es überhaupt keine Diskussion geben, sagte Hoeneß: "Wir müssen in Deutschland verrückt sein. So eine Diskussion darf man definitiv gar nicht beginnen."

Canizares gegen La Coruna im Tor

Auch die deutsche Nummer 2 Hildebrand saß beim 4:2 seines FC Valencia bei Deportivo La Coruna wieder draußen. Dafür kehrte Valencias Volksheld Santiago Canizares ins Tor zurück. Dabei waren sowohl Lehmann als auch Hildebrand mit großem Optimismus von der Nationalmannschaft zu ihren Clubs aufgebrochen. Bundestrainer Joachim Löw schickte seine Nummer 1, die gegen Tschechien (0:3) gesperrt war, extra vorzeitig nach London zurück.

"Ich sehe keinen Grund, warum ich in Valencia nicht wieder spielen sollte", hatte Ersatzmann Hildebrand erklärt. Auch für Löw kam der Rückschlag überraschend, da "beide in guter Form sind". Näher wollte er die Situation nicht beurteilen, ohne mit den Beteiligten gesprochen zu haben, übermittelte Löw.

Zur Zeit keine Torhüter-Debatte beim DFB

Die sportliche Leitung des DFB-Teams hatte rund um die beiden jüngsten EM-Qualifikationsspiele zum Ausdruck gebracht, dass es derzeit zwar keinerlei Debatten um den Nummer-1-Status von Lehmann gebe. Mit einer Reservistenrolle Lehmanns bei Arsenal können Bundestrainer Joachim Löw und Teammanager Oliver Bierhoff mit Blick auf die EM-Endrunde im Sommer 2008 auf Dauer aber nicht leben.

Löw hatte "zu gegebener Zeit" ein Gespräch mit Lehmann angekündigt, sollte der beim FC Arsenal bis Dezember nicht wieder regelmäßig zum Einsatz kommen. Bierhoff empfahl dem Nationalkeeper für diesen Fall bereits einen Vereinswechsel im Winter.

Wenger mit Fabianski als Nummer 2

Hoeneß kann solche Überlegungen nicht nachvollziehen. "Es ist total ungerecht, anpassend und unangebracht, über Lehmann zu diskutieren. Er ist ein Super-Torwart", unterstrich der Bayern-Manager. So lange er in den Länderspielen seine Leistung bringe, gebe es in der Nationalmannschaft keinen Grund, in der Torwartfrage etwas zu ändern.

"Er hat gut für Deutschland gespielt, aber er muss geduldig sein und um seinen Platz kämpfen. Es gibt kein persönliches Problem, ich schätze ihn als Menschen und Spieler", sagte Arsenal-Coach Arsene Wenger, der gar den polnischen Nationalkeeper Lukasz Fabianski statt Lehmann als zweiten Mann hinter dem Spanier Manuel Almunia in den Kader genommen hatte. Am 19. August beim 1:1 gegen die Blackburn Rovers hatte der später am Ellenbogen verletzte Lehmann bisher letztmals im Arsenal-Tor gestanden.

Arsenal-Trainer heizt Spekulationen an

Wenger nährt mit seiner Entscheidung und seinen Aussagen zu Lehmann ("Er ist intelligent und weiß, was er zu tun hat") kräftig die Spekulationen: Kommt der ehemalige Dortmunder und Schalker in die Bundesliga zurück?

Für die in Valencia erscheinende Zeitung "Las Provincias" ist der erneute Wechsel im FC-Tor ein deutliches Zeichen, "dass Trainer Quique Sánchez Flores im Augenblick mehr Vertrauen in Canizares hat als in Hildebrand. Canizares zeigte Licht- und Schattenseiten. Er hatte einige Momente, aber ihm unterliefen auch einige Schnitzer."

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