Griechenland feiert Sieg seiner "Imperatoren"

SID
Donnerstag, 18.10.2007 | 13:20 Uhr
Griechenland, Türkei, EM-Qualifikationen
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Athen - Das EM-Ticket gesichert und den Erzrivalen gedemütigt: Griechenland feiert wieder seine "Fußball-Imperatoren" und überhäuft König Otto mit neuen Lobeshymnen.

"Prost Rehhagel! Der Mann treibt uns alle noch in den Wahnsinn. Er schafft einen Erfolg nach dem anderen", titelte die Zeitung "Ta Nea" nach dem 1:0-Sieg des Europameisters in der Türkei.

Schon die vorzeitige Qualifikation für die Endrunde in Österreich und der Schweiz weckt bei den Hellenen Erinnerungen an ihren Sensationserfolg von Portugal: "Wir erleben wieder Tage wie 2004 und werden unseren Titel verteidigen!", jubelte die Zeitung "Sportday" überschwänglich.

"Mit Herz und Kopf"  

Trainer Rehhagel zeigte sich im Moment des Sieges eher gelassen, sparte aber nicht mit Lob für seine Mannschaft: "Wir sind nächstes Jahr dabei, weil wir mit Herz und Kopf spielen", sagte der deutsche Erfolgscoach. Im Ali-Sami-Yen-Stadion von Istanbul bewies der Titelverteidiger tatsächlich taktisches und spielerisches Geschick und stürzte den Nachbarn in große EM-Sorgen.

"Heute hat vor allem die Erfahrung den Ausschlag gegeben. Die Griechen waren einfach cleverer", sagte Bayern-Profi Hamit Altintop. Die mit vier Siegen in die Qualifikation gestarteten Türken müssen nun im "Endspiel" am 17. November in Norwegen unbedingt gewinnen, um im nächsten Jahr in den Alpenländern doch noch dabei zu sein.

Rehhagels noch im Frühjahr nach der 1:4-Hinspielpleite gegen die Türken als Rentnertruppe verspottete Auswahl kann sich hingegen in aller Ruhe auf die EM vorbereiten und wird bei der Auslosung am 2. Dezember in Luzern neben den Gastgeberländern als Gruppenkopf gesetzt sein.

Amanatidis wird zum Held 

Ihre drei Gruppenspiele werden die Griechen somit entweder in Salzburg oder Bern bestreiten. Der Stotterstart in die Ausscheidungs-Runde ist in jedem Fall vergessen und verziehen. "Danke schön! Ihr habt uns alle stolz gemacht", schrieb die Zeitung "Filathlos" und "To Fos" titelte: "Alle Spieler ausnahmslos mit Superleistung". Etwas überraschend blieben die sonst üblichen spontanen Jubelfeiern auf den Straßen Athens am Mittwochabend jedoch aus.

Zum griechischen Helden des Tages in Istanbul wurde ein "Frankfurter". Eintracht-Stürmer Ioannis Amanatidis machte mit seinem Tor den ersten Sieg Griechenlands in der Türkei überhaupt perfekt.

"Wichtig war heute doch nur, dass wir gewonnen haben", kommentierte der Wahl-Hesse seinen ersten Länderspiel-Treffer. Während seine Bundesliga-Kollegen Angelos Charisteas (1. FC Nürnberg) und Theofanis Gekas (Bayer Leverkusen) von Rehhagel ausgewechselt wurden, blieb Amanatidis auf dem Feld und war im richtigen Moment zur Stelle. Einmal mehr bewies Trainer-Oldie Rehhagel sein glückliches Händchen. 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung