Berlins Traum vom Finale geht weiter

SID
Mittwoch, 21.12.2011 | 20:59 Uhr
Adrian Ramos (r.) traf gegen Lautern zum zwischenzeitlichen 1:0 für die Hertha
© Getty
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Hertha BSC darf weiter auf eine Finalteilnahme im eigenen Stadion hoffen: Die Berliner gewannen am Mittwochabend das Achtelfinalspiel im DFB-Pokal gegen den 1. FC Kaiserslautern 3:1 (1:0) und stehen damit zum ersten Mal seit vier Jahren wieder im Viertelfinale. Dort geht es zuhause gegen Mönchengladbach. Zudem bestätigte Michael Skibbe, dass er in der Winterpause die Hertha übernehmen werde.

Vor 40.944 Zuschauern im Berliner Olympiastadion trafen Adrian Ramos (44. Minute), Pierre-Michel Lasogga (59.) und Patrick Ebert (90.) zum verdienten Erfolg gegen schwache Gäste aus der Pfalz, für die Itay Shechter (51.) zwischenzeitlich ausgeglichen hatte.

Dies war gleichzeitig der erste und letzte Sieg von Herthas Interimstrainer Rainer Widmayer, der für den am Sonntag entlassenen Markus Babbel die Berliner Hertha betreute. Im Interview mit der "Bild"-Zeitung bestätigte derweil Michael Skibbe, dass er die Hertha in der Winterpause übernehmen werde.

"Ja, ich habe einen Vertrag ab 1. Januar 2012 bis Sommer 2014. Er gilt nur für die erste Liga. Mein erster Arbeitstag ist der 3. Januar. Und dann geht es ja auch schon wieder zurück in die Türkei - ins Hertha-Trainingslager", so Skibbe.

Raffael fehlt gesperrt

Widmayer musste den gesperrten Spielmacher Raffael ersetzen, dafür erhielt dessen Bruder Ronny mal wieder eine Chance von Beginn an.

Lasogga rutschte im Vergleich zum 1:1 in Hoffenheim am vergangenen Samstag für Nikita Rukavytsya in die Startelf, passen musste hingegen Roman Hubnik.

So rückte Kapitän Andre Mijatovic wieder auf seine Stammposition in der Innenverteidigung. Aufseiten der Gäste gab es im Vergleich zum 1:1 gegen Hannover vom Wochenende zwei Änderungen: Stürmer Itay Shechter ersetzte Dorge Rostand Kouemaha und stürmte neben Adam Nemec, Oliver Kirch kam für Pierre De Wit im defensiven Mittelfeld zum Zug.

Schwache erste Halbzeit

Die erste nennenswerte Chance hatten die in weiß gekleideten Gastgeber nach knapp vier Minuten. Lasogga rutschte am ersten Pfosten an einer Flanke von der linken Seite vorbei. Ansonsten war die Anfangsphase geprägt von vorsichtigem Spielaufbau und niedrigem Tempo.

Beide Teams waren auf Ballsicherheit und Kompaktheit bedacht, das Spiel war für die frierenden Zuschauer im Olympiastadion eher mäßig anzusehen. Ein Kopfball von Adrian Ramos nach einer Ecke von Patrick Ebert war eines der wenigen Highlights im ersten Abschnitt (20.). Wenn bei Hertha etwas ging, dann über Lasogga, der seinen wuchtigen Körper oft einbrachte und ein Unruheherd in der Abwehr der Gäste war.

Der FCK fand offensiv kaum statt, so dass Herthas Verteidigung um Mijatovic und Janker leichtes Spiel mit den oft planlos nach vorne geschlagenen Bällen der Pfälzer hatte. In der 28. Minute prüfte Olcay Sahan Berlins Keeper Thomas Kraft mit einem Distanzschuss, den Kraft jedoch über die Latte lenkte.

Drei Minuten später war Kraft nach einem Kopfball von Adam Nemec erneut zur Stelle. Fast wie aus dem Nichts dann die nicht unverdiente Führung für Hertha: Ramos spielte auf den linken Flügel zu Ronny, der scharf in die Mitte flankte, wo Ramos in den Ball rutschte und ihn ins lange Eck bugsierte (44.).

Lasogga kontert Shechters Ausgleich

Doch kurz nach Wiederanpfiff folgte die kalte Dusche für Berlin: Shechter reagierte im Strafraum nach einer flachen Hereingabe am schnellsten und schon aus zehn Metern zum Ausgleich ein (51.). Nach dem überraschenden Ausgleich nahm die Partie deutlich an Fahrt auf.

Und es ging weiter Schlag auf Schlag: Der stark aufspielende Lasogga zog in der 59. Minute nach einem Fehler von Oliver Kirch über den linken Flügel Richtung Strafraum, ließ Gegenspieler Martin Amedick ins Leere rutschen und überwand mit etwas Glück Lauterns Torwart Kevin Trapp zur erneuten Führung.

Auch in der Folge blieb Hertha die spielbestimmende Mannschaft, hatte in der 76. Minute jedoch Glück, als der eingewechselte Kouemaha freistehend über das Tor schoss. Kurz vor Schluss parierte Kraft noch einmal glänzend gegen Shechter, ehe Ebert zum 3:1 traf.

Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern: Daten und Fakten

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