Mittwoch, 21.12.2011

DFB-Pokal, Achtelfinale: Gladbach - Schalke

Zweimal Reus! Gladbach im Viertelfinale

Der Titelverteidiger ist aus dem DFB-Pokal ausgeschieden! Am Mittwoch unterlag der FC Schalke 04 im Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach mit 1:3 (0:1). Die Fohlen krönten damit ihr überragendes Jahr 2011 mit dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Dort treffen sie auswärts auf Hertha BSC.

Patrick Herrmann (l.) ist vor dem Schalker Jermaine Jones am Ball
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Patrick Herrmann (l.) ist vor dem Schalker Jermaine Jones am Ball

Vor 54.000 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park in Mönchengladbach brachte Juan Arango (18.) die Gastgeber verdient in Führung. Unmittelbar nach der Pause flog Schalkes Klas-Jan Huntelaar nach zwei Gesten gegen die Unparteiischen mit Gelb-Rot vom Platz. Wenig später erhöhte Marco Reus (56.) auf 2:0.

Die Gäste aber wehrten sich auch in Unterzahl gegen die Niederlage und kamen durch Julian Draxler (70.) noch um Anschlusstreffer. Kurz vor Schluss aber sorgte erneut Reus (88.) für die Entscheidung für Gladbach.

In der Nachspielzeit sah auch Schalkes Jermaine Jones noch die zweite Verwarnung und flog vom Platz.

Im Viertelfinale muss Gladbach auswärts bei Hertha BSC ran.

Reaktionen:

Lucien Favre (Mönchengladbach): "Die erste Halbzeit ging klar an uns, wir waren besser und sind verdient mit 1:0 in die Kabine gegangen. Die zweite Hälfte war etwas anders, nach dem frühen Platzverweis gegen Huntelaar haben wir zwar das 2:0 gemacht. Das Tor war eine Überraschung für mich, von der Bank war es überhaupt nicht zu sehen, plötzlich war der Ball drin. Danach waren wir erleichtert, haben aber die Konzentration verloren. Es gab zu viele unnötige Ballverluste, wir haben zu kompliziert gespielt und folglich das 2:1 kassiert. Das war eine gefährliche Situation, wir haben alle sehr gelitten, aber am Ende sind wir verdient in die nächste Runde eingezogen."

Seppo Eichkorn (Schalke 04): "Wir haben leider grundlos eine erste Halbzeit abgeliefert, die ich lieber nicht gesehen hätte. Das Positive daran war, dass wir zur Pause nur mit 0:1 im Rückstand lagen. Im zweiten Durchgang hatten wir eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz. Leider sind wir nach nur wenigen Sekunden in Unterzahl geraten, weil Huntelaar mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Wir sind dann ein sehr hohes Risiko eingegangen und haben einen großen Pokalfight abgeliefert. Aber wir müssen den Gladbachern zum Weiterkommen gratulieren."

Lars Unnerstall (Schalke 04): "In der ersten Hälfte haben wir fast gar nicht stattgefunden, wir hatten viel zu wenig Power. Beim zweiten Gegentor habe ich einen Schritt gemacht und stand beim Schuss von Marco Reus auf dem flschen Bein. Beim dritten Gegentor wollte ich den Ball nicht einfach auf die Tribüne dreschen, sondern annehmen und im Spiel halten."

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Gladbach mit der erfolgreichen Formation vom Wochenende. Auch Reus (Knieprobleme) und ter Stegen (Rippenprellung) können spielen.

Schalke ist ohne Trainer Stevens angereist, der bei seiner kranken Mutter in den Niederlanden ist. Für ihn übernimmt Co-Trainer Seppo Eichkorn die Verantwortung auf der Bank. Er schickt dieselbe Elf aufs Feld, die in der Liga zuletzt Werder Bremen mit 5:0 vom Platz fegte.

18., 1:0, Arango: Schöner Diagonalpass auf Reus, der von rechts scharf zur Mitte spielt. Papadopoulos wehrt zwar noch ab, aber direkt vor die Füße von Arango. Der zieht aus 17 Metern ab, trocken in die linke Ecke. Keine Chance für Unnerstall!

22.: Neustädter nimmt einen Abpraller aus 20 Metern direkt und trifft ins Schalker Tor. Zuvor aber stand Hanke im Getümmel im Abseits. Stark hatte bereits Abseits gepfiffen.

48.: Gelb-Rot für Huntelaar: Nach einer belanglosen Abstoßentscheidung zeigt Huntelaar dem Assistenten den Vogel und sieht Gelb. Sein hämisches Klatschen quittiert Stark mit einer weiteren Verwarnung. Gelb-Rot, Schalke nur noch zu zehnt.

52.: Herrmann macht das Spiel schnell und steckt dann durch für Hanke. Der zieht aus elf Metern ab, aber Unnerstall steht richtig und wehrt zur Ecke ab.

56., 2:0, Reus: Einwurf von Schalke zum Gegner, Reus zieht aus 25 Metern freistehend ab. eigentlich ein haltbarer Ball - aber Unnerstall steht auf dem falschen Fuß und kann nur zuschauen, wie der Ball einschlägt!

61.: Fast das 3:0! Herrmann steht frei vor Unnerstall und legt den Ball am Keeper vorbei. Der aber ist schnell unten und klaut Herrmann den Ball vom Fuß.

70., 2:1, Draxler: Jurado mit zu viel Platz am Sechzehner. Ter Stegen lässt seinen Schuss prallen, Draxler steht goldrichtig und schiebt aus fünf Metern ins leere Tor ein!

75.: Jurado flankt scharf von rechts, Raul steigt hoch und trifft den Ball mit Wucht per Kopf. Aber ter Stegen ist unten.

88., 3:1, Reus: Arango spielt den Ball in die Schnittstelle der Abwehr, Unnerstall stürmt heraus und will klären, grätscht aber am Ball vorbei. Reus läuft ungehindert durch und schiebt den Ball lässig ins leere Tor. Gladbach ist durch!

92.: Gelb-Rot für Jones: Camargo und Jones sehen nach einem Gerangel jeweils Gelb. Für Jones ist es die zweite - Gelb-Rot!

Fazit: Packender Pokalfight in der zweiten Hälfte, weil Schalke in Unterzahl leidenschaftlich dagegen hielt und die Borussia in der Schlussphase etwas die Nerven verlor. Unter dem Strich aber ein verdienter Sieg für Gladbach.

Der Star des Spiels: Roman Neustädter und Haarvard Nordtveidt. Zweikampfstark, ballsicher und taktisch clever. Die Gladbacher Doppelsechs dominierte vor allem in der ersten Hälfte das Zentrum und damit das Spiel. Diszipliniert und aggressiv gegen den Ball, im Spiel nach vorne laufstark und mit Übersicht. Auch die beiden Tore wurden aus dem defensiven Mittelfeld initiiert. Nur in den letzten 15 Minuten manchmal etwas hektisch.

Der Flop des Spiels: Lars Unnerstall erwischte einen unglücklichen Tag. Für die negativen Höhepunkte aber sorgten der schwache Jermaine Jones und der frustrierte Klas-Jan Huntelaar mit ihren Undiszipliniertheiten.

Die Störche sind los!
Holstein Kiel - Mainz 05 2:0: Was für ein Abend für die Störche! Los ging's mit einem Eigentor des Mainzers Ujah, das Holstein gerne annahm
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Am Ende stand ein 2:0 für den Außenseiter. Die Freude kannte keine Grenzen!
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Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 2:1: Bei der Hertha saß Reiner Widmayer auf der Bank, bisher Assistent von Markus Babbel
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Ramos (M.) sorgte für die Führung der Herthaner kurz vor der Halbzeitpause
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Nach Shechters Ausgleich schoss Lasogga den Siegtreffer für Hertha und war anschließend nicht mehr zu halten
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Borussia Mönchengladbach - Schalke 04 3:1: Juan Arango (l.) sorgte für den Auftakt in einem packenden Spiel.
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Klaas-Jan Huntelaar verlor die Nerven und sah wegen Meckerns innerhalb einer Minute zwei Mal Gelb
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Mann des Tages war wieder einmal Marco Reus. Er schoss zwei Tore. Hier vollendet er zum 3:1
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VfB Stuttgart - Hamburger SV 2:1: Zwei Tore von Cacau ebneten dem VfB den Weg ins Viertelfinale
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Ebenfalls überragend: Torwart Sven Ulreich, der mit einigen tollen Paraden glänzte
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Blumen gab es außerdem für Sami Khedira, der vom VfB mit einem halben Jahr Verspätung offiziell verabschiedet wurde
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1. FC Nürnberg - Greuther Fürth 0:1: Derbysieg für den Zweitligist! Nürnberg spielte zwar eine halbe Stunde in Überzahl, war vor dem Tor aber zu harmlos
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Für Trainer Mike Büskens (M.) war es das erste Derby überhaupt und gleich siegte er beim Erzrivalen
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Nach dem Spiel stürmten rund 200 Club-Fans durch ein geöffnetes Tor den Innenraum und machten sich auf den Weg rüber vor den Fürther Block
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Vor dem Gästeblock angekommen wurde gepöbelt und mit Gegenständen geworfen, dann machten sich die Club-Fans wieder auf den Rückweg
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Die Polizei schritt erst spät ein, die Fans versuchten noch zu entwischen
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Der Sicherheitsdienst nahm einige Randalierer in Gewahrsam
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Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund 4:5 n.E.: Was ein Krimi in Düsseldorf! 120 Minuten lang bekämpften sich die Fortuna und der BVB
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Nach gut einer halben Stunde musste Owomoyela wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz
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Auch danach war es immer hitzig und nickelig. Kehl nimmt sich Beister zur Brust
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BVB-Coach Jürgen Klopp sollte in der 120. Minute noch wegen Meckerns auf die Tribüne - da war aber kaum Platz, also blieb Klopp im Innenraum
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Roman Weidenfeller hielt im Elferschießen dann den Versuch von Bröker und fiel seinem Coach danach in die Arme
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VfL Bochum - Bayern München 1:2: Fanfreundschaften werden auch im Pokal gepflegt. Und die Merchandising-Abteilung freut sich
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Kalte Dusche für den FC Bayern! Bochums Giovanni Frederico läuft in Position - und staubt zum 1:0 ab
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Die Partie war hart umkämpft. Bochum wehrte sich nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch
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Mario Gomez saß zunächst auf der Bank, bei den Bayern begann Ivica Olic im Sturm
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1899 Hoffenheim - FC Augsburg 2:1: Sejad Salihovic (M.) war der beste Mann auf dem Platz und erzielt hier das 1:0 per Freistoß
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Torsten Oehrl (l.) staubt aber kurze Zeit später nach einem Starke-Fehler zum Ausgleich ab
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Torsten Oehrl (l.) staubt aber kurze Zeit später nach einem Starke-Fehler zum Ausgleich ab
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Kurz nach dem Wechsel dann aber der Sieg bringende Treffer für 1899: Ibisevic drückt einen Salihovic-Freistoß ein
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Für den FCA ist damit im Achtelfinale Endstation. Verhaegh (l.) und Callsen-Bracker sind reichlich platt
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Er dagegen hat gut lachen: 1899-Coach Holger Stanislawski war die Erleichterung nach zuletzt unruhigen Tagen deutlich anzumerken
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Der Schiedsrichter: Wolfgang Stark. Leichte Unsicherheiten zu Beginn und in der hektischen Schlussphase des Spiels. Dabei auch mit Schwächen in der Körpersprache. Ansonsten aber gut und klar, sammelte Pluspunkte mit seiner umsichtigen Vorteilsauslegung und überzeugte zusammen mit seinen Assistenten auch bei engen Abseitsentscheidungen. Die Gelb-Roten Karten gegen Huntelaar und Jones hatten sich die Spieler selbst zuzuschreiben.

Analyse: Intensive und taktisch anspruchsvolle Anfangsphase zweier sehr gut organisierter Mannschaften. Schalke sicher und kompakt in der eigenen Hälfte, im Aufbau aber mit vielen langen - und oft ungenauen - Anspielen. Gladbach ballsicherer und gefälliger im Spiel nach vorne und mit einem leichten Übergewicht in den Zweikämpfen im Mittelfeld.

Mit der Führung im Rücken erhöhten die Gastgeber den Druck, nutzten ihre Dominanz im Zentrum und kamen durch frühe Ballgewinne und schnelle, direkte Kombinationen immer wieder zu gefährlichen Szenen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte verlor die Borussia an Tempo und Präzision, stand gegen den Ball aber diszipliniert und konsequent genug, um die etwas biederen Schalker ohne einen einzigen Abschluss in die Pause zu schicken.

Nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste Draxler für Pukki und stellten im Mittelfeld auf eine Viererreihe um - schwächten sich aber durch den unnötigen Platzverweis für Huntelaar sofort selbst.

Nach dem 2:0 durch Reus schien das Spiel dann endgültig gelaufen, Gladbach hatte mehrere Chancen, den Sack zuzumachen. Ein unnötiger Ballverlust, eine Unachtsamkeit am Strafraum und ein Torwartfehler aber brachten den überraschenden Anschlusstreffer - und Schalke zurück in die Partie.

In Unterzahl boten die Gäste nun einen aufopferungsvollen Pokalfight, während Gladbach zusehends die Souveränität und auch die Konzentration verlor und immer wieder unter Druck geriet. Am Ende aber nutzte Reus einen Konter und einen Fehler von Unnerstall zur Entscheidung. Aufgrund der ersten 70 Minuten steht Gladbach verdient im Viertelfinale.

Gladbach - Schalke: Daten und Fakten

 

Stefan Moser / Eugen Epp

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