Mittwoch, 22.12.2010

DFB-Pokal - Achtelfinale

Stuttgart nach Torfestival ausgeschieden

Der FC Bayern München steht im Viertelfinale des DFB-Pokals. Die Bayern siegten drei Tage nach dem 5:3-Sieg in der Bundesliga in einem ebenso denkwürdigen Spiel mit 6:3 (2:2) und bleiben damit weiter auf Kurs Titelverteidigung im DFB-Pokal.

In den beiden Spielen zwischen Stuttgart und Bayern fielen insgesamt 17 Tore
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In den beiden Spielen zwischen Stuttgart und Bayern fielen insgesamt 17 Tore

Die 40.500 Zuschauer auf der Baustelle Mercedes-Benz Arena sahen eine unglaubliche Partie, die nach zwei frühen Toren der Bayern durch Andreas Ottl (6.) und Mario Gomez (8.) schon früh entscheiden schien. Der VfB kam aber durch Pawel Pogrebnjak noch vor der Pause zum Ausgleich (33., 45.+1).

Nach der Pause war der eingewechselte Miroslav Klose mit zwei Toren der Matchwinner für die Bayern (52., 86.), für die Thomas Müller die zwischenzeitliche 4:3-Führung erzielte (81.), nachdem Matthieu Delpiere (77.) den VfB nach Khalid Boulahrouz' Platzverweis (66.) wieder zurück ins Spiel gebracht hatte.

Nur wenige Minuten zuvor hatte Christian Gentner schon die große Chance zum Ausgleich vergeben, als er per Foulelfmeter an Jörg Butt scheiterte (74.). Wie Boulahrouz musste auch Delpierre kurz vor Schluss noch mit Gelb-Rot vom Platz (86.).

Im Viertelfinale muss München nun bei Angstgegner Aachen antreten, das ergab die Auslosung kurz nach dem Schlusspfiff.

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Der VfB mit Gentner an Stelle von Kuzmanovic im defensiven Mittelfeld. Bicakcic sitzt draußen, für ihn beginnt Boulahrouz rechts in der Viererkette. Für den verletzten Gebhart beginnt Harnik. Die Bayern mit Pranjic statt Contento und Schweinsteiger für Altintop. Der Nationalspieler auf der Zehn hinter der einzigen Spitze Gomez.

6., 0:1, Ottl: Der Münchener bekommt den Ball rund 40 Meter vor dem Tor, wird nicht angegriffen. Satter Schuss in den linken Winkel. Ulreich ohne Chance.

8., 0:2, Gomez: Der VfB in der Vorwärtsbewegung und auf rechts total offen. Müller hat alle Zeit, flankt an den ersten Pfosten. Gomez ist da und lenkt den Ball aus sechs Metern über die Linie.

33., 1:2, Pogrebnjak: Hoher Ball in den Strafraum auf Harnik. Der nimmt kurz an und flankt flach an den Fünfer. Pogrebnjak ist schneller als Tymoschtschuk und drückt aus sechs Metern ein. Der Russe war aber einen halben Schritt im Abseits.

45.+1, 2:2, Pogrebnjak: Konfusion in der Bayern-Abwehr. Cacau setzt nach, der Ball landet bei Pogrebnjak. Der dreht sich schnell um zwei Gegenspieler und haut den Ball aus zehn Metern unters Dach.

52., 2:3, Klose: Ballverlust VfB in der eigenen Hälfte. Boulahrouz klärt noch vor Ribery. Delpierre hat den Ball eigentlich, übersieht aber Klose. Der stibitzt dem Franzosen den Ball und schiebt das Ding aus zehn Metern ein.

57.: Van Buyten verliert das Laufduell gegen Cacau, der bleibt an Butt hängen. Den Abpraller haut Harnik aus zehn Metern aufs leere Tor - Latte!

66., Gelb-Rot gegen Boulahrouz: Der Niederländer geht an der Seitenlinie mit gestrecktem Bein in Schweinsteiger. Keine Diskussion, zweite Gelbe.

73., Gentner verschießt Foulelfmeter: Cacau setzt nach, Butt kommt irrsinnig aus dem Kasten raus und stochert gegen Cacau um den Ball. Cacau fällt, Meyer gibt zurecht Elfer. Gentner läuft an und schießt halbhoch ins linke Eck. Butt ist da und hat den Ball.

78., 3:3, Delpierre: Ecke Gentner von rechts. Am Fünfer steigt Delpierre am höchsten und köpft den Ball fast unbedrängt ein.

81., 3:4, Müller: Ribery setzt sich auf links durch. Rückpass an den Elfer. Boka pennt, Müller läuft quer zum Tor und versenkt den Ball durch die Beine von Ulreich zum 3:4.

84., 3:5, Klose: Und noch einer. Klose stochert am Fünfer erfolgreich und schiebt den Ball irgendwie ins rechte Eck.

87.,

90.+3, 3:6, Ribery: Flanke von rechts. Ribery völlig frei, köpft den Ball im Rückwärtslaufen ins rechte Eck.

Fazit: Unverdienter Sieg für die Bayern, die kaum etwas ins Spiel investierten, aber die zahlreichen VfB-Fehler wie schon in der Liga konsequent nutzten.

Die besten Bilder vom DFB-Pokal-Achtelfinale
VfB Stuttgart - FC Bayern 3:6: Nach der Heimpleite am Wochenende wollten die Stuttgarter im Pokal Revanche nehmen. Doch wieder erwischten die Münchner den besseren Start
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Pavel Pogrebnyak (M.) machte es mit seinem Doppelpack noch einmal spannend
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Doch am Ende jubeln wieder die Bayern. Mario Gomez (M.) und Thomas Müller zählten wie schon am Wochendende zu den Torschützen
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Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt 5:3 i.E.: Schon nach 14 Minuten musste Schwegler mit Rot vom Platz. Beim anschließenden Elfer scheiterte Höger (l.) an Fährmann
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Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt 5:3 i.E.: Schon nach 14 Minuten musste Schwegler mit Rot vom Platz. Beim anschließenden Elfer scheiterte Höger (l.) an Fährmann
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Im Anschluss entwickelte sich ein Pokalfight, wie er im Buche steht. Babacar Gueye (r.) und Sebastian Jung schenkten sich keinen Zentimeter
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Im Anschluss entwickelte sich ein Pokalfight, wie er im Buche steht. Babacar Gueye (r.) und Sebastian Jung schenkten sich keinen Zentimeter
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Am Ende musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Aachen entschied den Krimi für sich, den entscheidenden Elfmeter versenkte Benjamin Auer (2.v.r.)
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Am Ende musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Aachen entschied den Krimi für sich, den entscheidenden Elfmeter versenkte Benjamin Auer (2.v.r.)
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1. FC Köln - MSV Duisburg 1:2: Heißer Pokalfight in Köln. Simon Terodde (l.) und Branimir Bajic im Kampf um den Ball
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Lukas Podolski (2.v.l.) mühte sich redlich, doch ein Tor war ihm im letzten Heimspiel des Jahres nicht vergönnt
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Am Ende jubelten nur die Duisburger rund um Torschütze Stefan Maierhofer. Der MSV steht im DFB-Pokal-Viertelfinale
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VfL Wolfsburg - Energie Cottbus 1:3: So hatten sich die Wölfe das sicher nicht vorgestellt. Cottbus war Herr im fremden Haus und ließen Dzeko (M.) und Co. nicht ins Spiel kommen
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Grund zum Jubeln hatte Nils Petersen (M.). Sein Doppelpack ebnete den Cottbuser Weg ins Viertelfinale
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Grund zum Jubeln hatte Nils Petersen (M.). Sein Doppelpack ebnete den Cottbuser Weg ins Viertelfinale
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Edin Dzeko gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch die Aufholjagd kam zu spät. Der Favorit schied aus
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Hoffenheim - Gladbach 2:0: War es das nun für Frontzeck als Borussen-Trainer oder nicht? Das Pokalspiel in Hoffenheim wurde als Endspiel um seine Zukunft hochstilisiert
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Vier Spieler, zwei Mannschaften und trotzdem hat keiner den Ball. Demba Bas und Sejad Salihovic' Entsetzen über diese Szene ist unbezahlbar
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Applaus bitte: Marvin Commper (r.) begrüßt eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych
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Schockmoment: Bei einem Zusammenprall zwischen Haas und Reus schlägt der Gladbacher mit dem Kopf auf und bleibt liegen. Wenig später geht es jedoch für ihn weiter
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Da hat es gerade zum 1:0 geklingelt. Gylfi Sigurdsson guckt Christofer Heimeroth aus und haut den Freistoß ins Torwarteck. Heimeroth steht am anderen Ende des Tors
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Da hat es gerade zum 1:0 geklingelt. Gylfi Sigurdsson guckt Christofer Heimeroth aus und haut den Freistoß ins Torwarteck. Heimeroth steht am anderen Ende des Tors
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FC Augsburg - Schalke 04 0:1: Jefferson Farfan und Tobias Werner (r.) streiten sich nicht nur um den Ball, sondern auch um den "Wer guckt skurriler?"-Award
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Peer Kluge (l.) in ungewohnter Rolle als Ballartist. Augsburgs Kees Kwakman schaut sich das Spektakel entspannt aus dem Hintergrund an
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Der Ball bezieht ganz klar Stellung, welcher Mannschaft er die Daumen drückt: der Rot-Weißen. Atsuto Uchida und Tobias Werner scheint es nicht zu interessieren
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Was auch immer Benedikt Höwedes und Nando Rafael hier versuchen, mit geordnetem Fußball scheint es wenig zu tun haben. Witzig ist es trotzdem
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Manuel Neuer applaudiert dem Publikum zu und freut sich über diesen Pokalabend: Zurecht, denn Schalke gewinnt mit 1:0 beim FC Augsburg
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Der Star des Spiels: Pawel Pogrebnjak machte eines seiner besten Spiele im VfB-Dress. Der Russe beschäftigte Breno und Tymoschtschuk permanent, war vor dem Tor zudem abgezockt. Selbst ausweglosen Bällen rackerte Pogrebnjak hinterher und stand so stellvertretend für eine beherzte VfB-Vorstellung.

Die Gurke des Spiels: Cristian Molinaro erwischte einen vollkommen gebrauchten Tag. In der Defensive hatte er gegen Müller in beinahe jeder Szene das Nachsehen, ließ dem Nationalspieler viel zu viel Luft und ihn immer wieder gefährlich einlaufen. Im Spielaufbau dazu noch mit einigen leichten Ballverlusten. Labbadia wurde es bereits kurz vor der Pause zu gefährlich, die Auswechslung Molinaros war die logische Konsequenz.

So diskutierten die mySPOX-User während des Spiels

Die Pfeife des Spiels: Florian Meyer pfiff unheimlich kleinlich und erwies sich nicht unbedingt als Heimschiedsrichter. Lag bei vielen kleineren Entscheidungen falsch und hatte bis auf seine Kleinlichkeit keine Linie. Wenigstens bei den persönlichen Strafen lag er richtig. Boulahrouz' Platzverweis ging in Ordnung.

Analyse: Der VfB war von der ersten Minute an nicht auf dem Platz, lud die Bayern wie vor drei Tagen quasi zum Toreschießen ein und wurde erneut gnadenlos dafür bestraft. Die Bayern waren in der Folge gegen eine verunsicherte Stuttgarter Mannschaft klar besser, vor allem offensiv.

Plötzlich brach die Münchener Dominanz dann aber ab und spätestens ab Pogrebnjaks Anschlusstor agierten die Gäste defensiv wieder genauso fahrig und unkonzentriert wie am Sonntag, als sich der VfB sogar ein Chancenplus herausarbeiten konnte.

Die Bayern lullten sich mit völlig unnötigen Rückpässen auf Keeper Butt förmlich selbst ein und wurden vom VfB jäh aus der Komfortzone gerissen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war der VfB klar besser, dann aber brachte er sich durch den nächsten individuellen Fehler wieder einmal selbst um die Arbeit der letzten 30 Minuten.

Die Bayern machten aber erneut den Fehler, ruhten sich auf dem Tor aus und wurden erneut bestraft. Am Ende konnten sie sich bei ihrer neu erworbene Kaltschnäuzigkeit bedanken, dass sie doch noch weiterkamen.

VfB Stuttgart - FC Bayern: Daten zum Spiel

Für SPOX in Stuttgart: Stefan Rommel

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