Dienstag, 21.12.2010

DFB-Pokal - Achtelfinale

Land unter in Mönchengladbach

1899 Hoffenheim hat mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg über Borussia Mönchengladbach das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht und die Krise der Fohlen damit weiter verschärft.

Beste Haltungsnoten für Gladbachs Filip Daems (vo.) im Duell mit Torschütze Gylfi Sigurdsson
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Beste Haltungsnoten für Gladbachs Filip Daems (vo.) im Duell mit Torschütze Gylfi Sigurdsson

Vor 23.500 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena erzielten Gylfi Sigurdsson (35.) und Demba Ba (63.) die Treffer für die Gastgeber.

Luiz Gustavo, der kurz vor einem Wechsel zum FC Bayern steht, begann ob der Aufregung um seine Person sichtbar nervös, fing sich jedoch im Verlauf des Spiels und zeigte eine ordentliche Leistung.

Für das Bundesliga-Schlusslicht Mönchengladbach endet mit dem Pokal-Aus ein katastrophales Halbjahr. Eine Entlassung von Trainer Michael Frontzeck in der Winterpause wird nach der sechsten Pflichtspiel-Niederlage in Folge immer wahrscheinlicher.

Reaktionen:

Michael Frontzeck (Trainer Mönchengladbach): "Ich denke, dass wir heute verdient ausgeschieden sind.  Ärgerlich, dass die Gegentore wieder durch Standardsituationen gefallen sind. Für die Rückrunde wird das sicherlich eine Mammutaufgabe. Aber letztendlich bin ich froh, dass diese Seuchenhinrunde vorbei ist und das wir uns in der Rückrunde wieder neu aufstellen können."

Ralf Rangnick (Trainer Hoffenheim): "Wir haben in den letzten Spielen besser gespielt, sowohl gegen Nürnberg als auch in Wolfsburg war das fußballerisch besser. Aber heute sind wir 90 Minuten konzentriert geblieben, haben nicht so viel zugelassen und in den entscheidenden Situationen mit zwei Standardsituationen zugeschlagen."

Luiz Gustavo (1899 Hoffenheim) auf die Frage, ob er schon im Winter zum FC Bayern wechseln will: "Ich würde schon jetzt gehen, aber ich kann das nicht alleine entscheiden. Ich weiß nicht, was bis Sommer passiert. Ich muss nur glücklich sein und meine Arbeit weitermachen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beide Teams mit lediglich einer Änderung im Vergleich zum letzten Hinrunden-Spieltag: Bei Hoffenheim steht Vorsah für Jaissle wieder in der Startelf, bei Gladbach kehrt Kapitän Levels für Schachten zurück.

16.: Nach einer feinen Kombination bedient De Camargo den mitgelaufenen Marx im linken Strafraum. Der hat aus zwölf Metern freie Bahn, doch der Ball rutscht vom Fuß, so dass der Schuss weit rechts vorbeisegelt.

26.: Da fehlen nur Millimeter! Rudy setzt über rechts zu einem fulminanten Solo an und lässt dabei drei Gladbacher stehen. Der Ex-Stuttgarter nimmt den Kopf hoch und legt von der Grundlinie aus quer. Ba ist am langen Pfosten mutterseelenallein, verpasst den Ball aber ganz knapp.

35., 1:0, Sigurdsson: Der Isländer schnibbelt einen Freistoß aus 20 Metern halblinks über die Mauer in Richtung Torwartecke. Der Ball ist nicht besonders plaziert, aber Heimeroth macht einen Schritt in die falsche Richtung und es schlägt rechts ein. Riesenpatzer des Keepers!

47.: Jetzt mal eine gute Aktion von Heimeroth! Vukcevic lässt mit einem energischen Antritt über rechts Daems stehen und visiert aus zwölf Metern das kurze Eck an. Heimeroth ist blitzschnell unten und pariert mit einer Hand.

63., 2:0, Ba: Salihovic zieht eine Ecke von rechts scharf an den Fünfer. Ba hält umringt von drei Gladbachern aus kurzer Distanz den Fuß hin und nagelt den Ball unter die Latte. Heimeroth sieht wieder nicht gut aus.

Fazit: Ein am Ende hochverdienter Sieg der Hoffenheimer, die vor allem in der zweiten Halbzeit eine Klasse besser waren als die Fohlen.

Blog User-Analyse: Das war einfach zu wenig

Der Star des Spiels: Gylfi Sigurdsson. Krönte sein nahezu perfektes Jahr mit einer guten Leistung und dem Treffer zum 1:0 - natürlich per Freistoß. Typisch für ihn, wie er die Bewegung von Gladbach-Keeper Heimeroth antizipierte und den Ball in die Torwart-Ecke schlenzte. Sein siebter Pflichtspieltreffer der Saison, obwohl der frisch gebackene isländische Fußballer des Jahres erst zum sechsten Mal in der Startelf stand. Sollte in der Rückrunde als Stammspieler gesetzt sein.

Daumenkino: Freistoßgott Gylfi
Das 1:0 von 1899 Hoffenheim gegen Gladbach 2:0: Freistoß für 1899, knapp 27 Meter vor dem Gehäuse von Christofer Heimeroth. Salihovic und Sigurdsson stehen bereit
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Das 1:0 von 1899 Hoffenheim gegen Gladbach 2:0: Freistoß für 1899, knapp 27 Meter vor dem Gehäuse von Christofer Heimeroth. Salihovic und Sigurdsson stehen bereit
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Salihovic lässt Sigurdsson den Freistoß treten. Drei Hoffenheimer sorgen für Unruhe in der Mauer und behindern Heimeroths Sicht
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Salihovic lässt Sigurdsson den Freistoß treten. Drei Hoffenheimer sorgen für Unruhe in der Mauer und behindern Heimeroths Sicht
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Insgesamt zehn Spieler stehen zwischen Ball und Tor. Dadurch kann Heimeroth den Ball nicht sehen und spekuliert...
© sky
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Insgesamt zehn Spieler stehen zwischen Ball und Tor. Dadurch kann Heimeroth den Ball nicht sehen und spekuliert...
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... dass Sigurdsson aufs lange Eck schießt. Erst mitten in der Bewegung sieht Heimeroth zum ersten Mal die Kugel
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... dass Sigurdsson aufs lange Eck schießt. Erst mitten in der Bewegung sieht Heimeroth zum ersten Mal die Kugel
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Da ist es schon zu spät: Heimeroth kann nur noch den Ball hinterhergucken, der im Torwarteck einschlägt. Klasse gemacht von Sigurdsson, gut mitgeholfen von Heimeroth
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Da ist es schon zu spät: Heimeroth kann nur noch den Ball hinterhergucken, der im Torwarteck einschlägt. Klasse gemacht von Sigurdsson, gut mitgeholfen von Heimeroth
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Die Hoffenheimer drehen ab zum Jubeln, die Gladbacher können es nicht fassen. Sigurdsson lässt sich zurecht feiern
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Die Hoffenheimer drehen ab zum Jubeln, die Gladbacher können es nicht fassen. Sigurdsson lässt sich zurecht feiern
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Nochmal aus der Gegenperspektive: Drei Hoffenheimer stellen sich geschickt neben die Mauer, sodass Heimeroth den Ball nicht sehen kann
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Nochmal aus der Gegenperspektive: Drei Hoffenheimer stellen sich geschickt neben die Mauer, sodass Heimeroth den Ball nicht sehen kann
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Zudem läuft noch Demba Ba durch die Mitte, während Gylfi Sigurdsson gegen den Ball tritt. Heimeroth hat die Wahl, ob er stehen bleibt oder spekuliert
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Zudem läuft noch Demba Ba durch die Mitte, während Gylfi Sigurdsson gegen den Ball tritt. Heimeroth hat die Wahl, ob er stehen bleibt oder spekuliert
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Und Heimeroth spekuliert auf den Ball über die Mauer. Noch sieht er nicht, dass das eine Fehlentscheidung war
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Und Heimeroth spekuliert auf den Ball über die Mauer. Noch sieht er nicht, dass das eine Fehlentscheidung war
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Die Kugel fliegt Richtung Torwarteck, gegen die Laufrichtung von Heimeroth. Gladbachs Torwart versucht noch, zurück in die Ecke zu kommen...
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Die Kugel fliegt Richtung Torwarteck, gegen die Laufrichtung von Heimeroth. Gladbachs Torwart versucht noch, zurück in die Ecke zu kommen...
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... aber es ist schon zu spät. Heimeroth kann nur noch dem Ball hinterherschauen, wie er in seinem Torwarteck einschlägt
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... aber es ist schon zu spät. Heimeroth kann nur noch dem Ball hinterherschauen, wie er in seinem Torwarteck einschlägt
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Da ist es geschehen: Der Ball liegt im Tor, Borussia Mönchengladbach liegt 0:1 bei 1899 Hoffenheim hinten
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Da ist es geschehen: Der Ball liegt im Tor, Borussia Mönchengladbach liegt 0:1 bei 1899 Hoffenheim hinten
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Die Gurke des Spiels: Christofer Heimeroth. Sigurdssons Freistoß war clever geschossen, doch wenn sich Heimeroth nicht so naiv und viel zu früh bewegt hätte, wäre das Tor nie gefallen. Wirkte daraufhin verunsichert, weswegen es die Hoffenheimer wiederholt mit Distanzschüssen versuchten. Patzte auch beim zweiten Gegentreffer, als er nach einer Ecke wie angewurzelt auf der Linie stehen blieb, statt Torschütze Ba energisch zu stören. Es wäre nicht überraschend, wenn Heimeroth seinen Stammplatz in der Winterpause wieder an Bailly verlieren würde.

Die Pfeife des Spiels: Felix Brych. Gute Leistung in einer leicht zu führenden Partie. Entschied in der 53. Minute auf Tor für Hoffenheim, obwohl eine klare Abseitsposition vorlag. Revidierte sein Urteil nach einem Gespräch mit dem Assistenten aber sofort.

Die besten Bilder vom DFB-Pokal-Achtelfinale
VfB Stuttgart - FC Bayern 3:6: Nach der Heimpleite am Wochenende wollten die Stuttgarter im Pokal Revanche nehmen. Doch wieder erwischten die Münchner den besseren Start
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Pavel Pogrebnyak (M.) machte es mit seinem Doppelpack noch einmal spannend
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Doch am Ende jubeln wieder die Bayern. Mario Gomez (M.) und Thomas Müller zählten wie schon am Wochendende zu den Torschützen
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Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt 5:3 i.E.: Schon nach 14 Minuten musste Schwegler mit Rot vom Platz. Beim anschließenden Elfer scheiterte Höger (l.) an Fährmann
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Im Anschluss entwickelte sich ein Pokalfight, wie er im Buche steht. Babacar Gueye (r.) und Sebastian Jung schenkten sich keinen Zentimeter
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Am Ende musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Aachen entschied den Krimi für sich, den entscheidenden Elfmeter versenkte Benjamin Auer (2.v.r.)
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1. FC Köln - MSV Duisburg 1:2: Heißer Pokalfight in Köln. Simon Terodde (l.) und Branimir Bajic im Kampf um den Ball
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Lukas Podolski (2.v.l.) mühte sich redlich, doch ein Tor war ihm im letzten Heimspiel des Jahres nicht vergönnt
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Am Ende jubelten nur die Duisburger rund um Torschütze Stefan Maierhofer. Der MSV steht im DFB-Pokal-Viertelfinale
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VfL Wolfsburg - Energie Cottbus 1:3: So hatten sich die Wölfe das sicher nicht vorgestellt. Cottbus war Herr im fremden Haus und ließen Dzeko (M.) und Co. nicht ins Spiel kommen
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Grund zum Jubeln hatte Nils Petersen (M.). Sein Doppelpack ebnete den Cottbuser Weg ins Viertelfinale
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Edin Dzeko gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch die Aufholjagd kam zu spät. Der Favorit schied aus
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Hoffenheim - Gladbach 2:0: War es das nun für Frontzeck als Borussen-Trainer oder nicht? Das Pokalspiel in Hoffenheim wurde als Endspiel um seine Zukunft hochstilisiert
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Vier Spieler, zwei Mannschaften und trotzdem hat keiner den Ball. Demba Bas und Sejad Salihovic' Entsetzen über diese Szene ist unbezahlbar
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Applaus bitte: Marvin Commper (r.) begrüßt eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych
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Schockmoment: Bei einem Zusammenprall zwischen Haas und Reus schlägt der Gladbacher mit dem Kopf auf und bleibt liegen. Wenig später geht es jedoch für ihn weiter
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Da hat es gerade zum 1:0 geklingelt. Gylfi Sigurdsson guckt Christofer Heimeroth aus und haut den Freistoß ins Torwarteck. Heimeroth steht am anderen Ende des Tors
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FC Augsburg - Schalke 04 0:1: Jefferson Farfan und Tobias Werner (r.) streiten sich nicht nur um den Ball, sondern auch um den "Wer guckt skurriler?"-Award
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Peer Kluge (l.) in ungewohnter Rolle als Ballartist. Augsburgs Kees Kwakman schaut sich das Spektakel entspannt aus dem Hintergrund an
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Der Ball bezieht ganz klar Stellung, welcher Mannschaft er die Daumen drückt: der Rot-Weißen. Atsuto Uchida und Tobias Werner scheint es nicht zu interessieren
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Was auch immer Benedikt Höwedes und Nando Rafael hier versuchen, mit geordnetem Fußball scheint es wenig zu tun haben. Witzig ist es trotzdem
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Was auch immer Benedikt Höwedes und Nando Rafael hier versuchen, mit geordnetem Fußball scheint es wenig zu tun haben. Witzig ist es trotzdem
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Manuel Neuer applaudiert dem Publikum zu und freut sich über diesen Pokalabend: Zurecht, denn Schalke gewinnt mit 1:0 beim FC Augsburg
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Manuel Neuer applaudiert dem Publikum zu und freut sich über diesen Pokalabend: Zurecht, denn Schalke gewinnt mit 1:0 beim FC Augsburg
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Analyse: Die nächste Niederlage, der nächste Nackenschlag: Gladbach steuert zielsicher auf den GAU zu. Dabei präsentierten sich die Gäste anfangs recht ordentlich und hatten die erste Chance der Partie. Doch wie so oft in dieser Saison brach nach dem 0:1 das gesamte Gerüst zusammen.

Die Verunsicherung war förmlich spürbar, plötzlich passten selbst die einfachsten Laufwege nicht mehr. Dass die vielversprechenden Bemühungen, durch schnelle Konter das Mittelfeld zu überbrücken, nach dem Rückstand vollends zum Erliegen kamen, versteht sich angesichts der Gladbacher Labilität von selbst.

Bisher ließ die sportliche Führung eine Trainierdiskussion nur bedingt zu, doch nach der sechsten Pleite in Folge spricht im Grunde nicht mehr viel für Trainer Michael Frontzeck. Seine Entscheidung, wie zuletzt in der Bundesliga auch im Pokal auf eine Dreifach-Sechs mit Neustädter als verkappten Libero aufzubieten und die Defensive zu stärken, war richtig.

Aber mittlerweile hat die Gladbacher Krise nichts mehr mit der taktischen Ausrichtung zu tun. Die Fohlen sind von grundauf verängstigt - und Frontzeck scheint nicht mehr in der Lage, der Mannschaft das nötige Selbstvertrauen einzuimpfen.

Hoffenheim - Mönchengladbach: Daten zum Spiel

Haruka Gruber / Martin Rösch

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