Mittwoch, 22.12.2010

DFB-Pokal - Achtelfinale

Cottbus blamiert Wölfe - McClaren vor dem Aus

Dem VfL Wolfsburg steht eine turbulente Winterpause ins Haus, die Tage von Trainer Steve McClaren sind wohl gezählt. Dei Wölfe blamierten sich im Achtelfinale mit einer 1:3-Niederlage gegen den Zweitligisten Energie Cottbus.

Nils Petersen (M.) traf zwei Mal und bereitete ein Tor vor
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Nils Petersen (M.) traf zwei Mal und bereitete ein Tor vor

Ex-Meister VfL Wolfsburg steht eine turbulente Winterpause ins Haus, die Tage von Trainer Steve McClaren sind wohl gezählt. Der Bundesligist blamierte sich im Achtelfinale des DFB-Pokals mit einer 1:3 (0:3)-Niederlage gegen Energie Cottbus und erlitt zum Jahresende nach zuvor sechs Unentschieden in der Bundesliga einen sportlichen Totalschaden.

Vor rund 12.000 Zuschauern erzielten Nils Petersen (2./43.) und Jiayi Shao (40.) die Tore für die Lausitzer, die erstmals seit der Saison 1996/1997 im Pokal wieder die Runde der letzten Acht erreichten. Die Cottbusser haben es dort mit 1899 Hoffenheim zutun.

1997 waren die Brandenburger im Finale am VfB Stuttgart gescheitert. Wolfsburg verkürzte durch Kapitän Edin Dzeko nach einer desolaten ersten Halbzeit in der 56. Minute nur noch auf 1:3.

Hohes Risiko von Beginn an

Die Gastgeber waren gegen den Tabellendritten der 2. Liga von Beginn an hohes Risiko gegangen. Neben Dzeko bot Trainer McClaren in Grafite und Mario Mandzukic zwei weitere Stürmer auf. Doch der Schuss ging nach hinten los. Cottbus bestimmte das Spiel.

Bereits in der zweiten Spielminute war Petersen zur Stelle und deckte zum ersten Mal die eklatanten Schwächen der Wolfsburger Abwehr auf. Nach einer Ecke kam der 22-Jährige unbedrängt zum Kopfball und ließ Diego Benaglio keine Chance.

Die Gastgeber waren nach dem frühen Gegentor sichtlich schockiert und bemühten sich um mehr Spielkontrolle. Allerdings sprangen nur wenige Chancen heraus. Cottbus blieb bei Kontern stets gefährlich.

In der 40. Minute war der Chinese Shao nach sehenswerter Vorarbeit von Petersen zur Stelle und schob zum 2:0 ein. Drei Minuten später stellte Jules Reimerink die VfL-Abwehr erneut bloß.

Die besten Bilder vom DFB-Pokal-Achtelfinale
VfB Stuttgart - FC Bayern 3:6: Nach der Heimpleite am Wochenende wollten die Stuttgarter im Pokal Revanche nehmen. Doch wieder erwischten die Münchner den besseren Start
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Pavel Pogrebnyak (M.) machte es mit seinem Doppelpack noch einmal spannend
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Doch am Ende jubeln wieder die Bayern. Mario Gomez (M.) und Thomas Müller zählten wie schon am Wochendende zu den Torschützen
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Alemannia Aachen - Eintracht Frankfurt 5:3 i.E.: Schon nach 14 Minuten musste Schwegler mit Rot vom Platz. Beim anschließenden Elfer scheiterte Höger (l.) an Fährmann
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Im Anschluss entwickelte sich ein Pokalfight, wie er im Buche steht. Babacar Gueye (r.) und Sebastian Jung schenkten sich keinen Zentimeter
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Im Anschluss entwickelte sich ein Pokalfight, wie er im Buche steht. Babacar Gueye (r.) und Sebastian Jung schenkten sich keinen Zentimeter
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Am Ende musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Aachen entschied den Krimi für sich, den entscheidenden Elfmeter versenkte Benjamin Auer (2.v.r.)
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Am Ende musste die Entscheidung im Elfmeterschießen her. Aachen entschied den Krimi für sich, den entscheidenden Elfmeter versenkte Benjamin Auer (2.v.r.)
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1. FC Köln - MSV Duisburg 1:2: Heißer Pokalfight in Köln. Simon Terodde (l.) und Branimir Bajic im Kampf um den Ball
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Lukas Podolski (2.v.l.) mühte sich redlich, doch ein Tor war ihm im letzten Heimspiel des Jahres nicht vergönnt
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Am Ende jubelten nur die Duisburger rund um Torschütze Stefan Maierhofer. Der MSV steht im DFB-Pokal-Viertelfinale
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VfL Wolfsburg - Energie Cottbus 1:3: So hatten sich die Wölfe das sicher nicht vorgestellt. Cottbus war Herr im fremden Haus und ließen Dzeko (M.) und Co. nicht ins Spiel kommen
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Grund zum Jubeln hatte Nils Petersen (M.). Sein Doppelpack ebnete den Cottbuser Weg ins Viertelfinale
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Grund zum Jubeln hatte Nils Petersen (M.). Sein Doppelpack ebnete den Cottbuser Weg ins Viertelfinale
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Edin Dzeko gelang zwar noch der Anschlusstreffer, doch die Aufholjagd kam zu spät. Der Favorit schied aus
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Hoffenheim - Gladbach 2:0: War es das nun für Frontzeck als Borussen-Trainer oder nicht? Das Pokalspiel in Hoffenheim wurde als Endspiel um seine Zukunft hochstilisiert
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Vier Spieler, zwei Mannschaften und trotzdem hat keiner den Ball. Demba Bas und Sejad Salihovic' Entsetzen über diese Szene ist unbezahlbar
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Applaus bitte: Marvin Commper (r.) begrüßt eine Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych
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Schockmoment: Bei einem Zusammenprall zwischen Haas und Reus schlägt der Gladbacher mit dem Kopf auf und bleibt liegen. Wenig später geht es jedoch für ihn weiter
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Da hat es gerade zum 1:0 geklingelt. Gylfi Sigurdsson guckt Christofer Heimeroth aus und haut den Freistoß ins Torwarteck. Heimeroth steht am anderen Ende des Tors
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FC Augsburg - Schalke 04 0:1: Jefferson Farfan und Tobias Werner (r.) streiten sich nicht nur um den Ball, sondern auch um den "Wer guckt skurriler?"-Award
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Peer Kluge (l.) in ungewohnter Rolle als Ballartist. Augsburgs Kees Kwakman schaut sich das Spektakel entspannt aus dem Hintergrund an
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Der Ball bezieht ganz klar Stellung, welcher Mannschaft er die Daumen drückt: der Rot-Weißen. Atsuto Uchida und Tobias Werner scheint es nicht zu interessieren
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Was auch immer Benedikt Höwedes und Nando Rafael hier versuchen, mit geordnetem Fußball scheint es wenig zu tun haben. Witzig ist es trotzdem
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Manuel Neuer applaudiert dem Publikum zu und freut sich über diesen Pokalabend: Zurecht, denn Schalke gewinnt mit 1:0 beim FC Augsburg
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Kjaer sieht schlecht beim 0:3 aus

Nach einem Solo über links ließ er Simon Kjaer schlecht aussehen und passte auf Petersen, der zwischen drei Gegenspielern seelenruhig zum 3:0 einschob.

Trotz der Enttäuschung zur Pause gab sich der Erstligist nicht auf und setzte zur zweiten Halbzeit noch einmal alles auf eine Karte. In der 51. Minute sah Dzeko die Gelbe Karte wegen einer Schwalbe. Zuvor hatte schon Diego mehrmals versucht, einen Elfmeter herauszuholen.

In der 56. Minute war Dzeko dann zur Stelle und markierte aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. In der Folge entwickelte sich ein Pokalfight. Cottbus blieb durch Gegenstöße gefährlich. Wolfsburg warf alles nach vorne, agierte aber vor dem Tor oft zu hektisch.

Petersen bester Spieler

Bei den Gastgebern erreichten nur Dzeko und mit Abstrichen Thomas Kahlenberg Normalform. Bei den selbstbewusst agierenden Gästen überzeugten die Torschützen Petersen und Shao.

Die Cottbuser Fans hatten vor dem Spiel und während der ersten Halbzeit durch mehrfaches Abbrennen von Feuerwerkskörper für unnötigen Ärger gesorgt. Der Cottbuser Trainer Claus-Dieter Wollitz war zur Pause extra in die Kurve geeilt, um die Fans zu beruhigen.

Wolfsburg - Cottbus: Daten zum Spiel


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