Deshalb steht es 3:3

Donnerstag, 15.05.2014 | 10:48 Uhr
Klopp oder Pep - wer der beiden Taktik-Füchse darf den Pott mit nach Hause nehmen?
© getty/spox
Advertisement
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston
Serie A
Florenz – AC Mailand
Premiership
Celtic -
Rangers
Serie A
Atalanta -
Cagliari
Serie A
Benevento -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Udinese
Serie A
AS Rom -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
SPAL
Serie A
FC Turin -
CFC Genua
Premier League
Liverpool -
Leicester
Championship
Barnsley -
Reading
Serie A
Inter Mailand – Lazio Rom
Premier League
Man Utd -
Southampton
Championship
Bristol City -
Wolverhampton
Serie A
Hellas Verona -
Juventus
Premier League
Crystal Palace -
Man City
Premier League
West Brom -
Arsenal

Am Samstag treffen der FC Bayern und Borussia Dortmund im Finale des DFB-Pokals aufeinander (20 Uhr im LIVE-TICKER). Matthias Sammer sprach davon, dass es nach Meistertiteln in den letzten Jahren zwischen FCB und BVB 2:2 stehe, nach den beiden Bundesliga-Spielen in dieser Saison, die unterschiedlicher nicht hätten sein können, stehen die Klubs bei einem 3:3. SPOX lässt die Partien mit Hilfe der Daten von OPTA noch einmal Revue passieren.

23. November 2013, 13. Spieltag

Borussia Dortmund - Bayern München 0:3 (0:0)

Die Aufstellung:

Der BVB musste ohne die verletzten Mats Hummels, Ilkay Gündogan, Marcel Schmelzer und Neven Subotic ersatzgeschwächt in das Spitzenspiel gehen. Vor allem defensiv litt die Truppe von Jürgen Klopp unter den vielen Ausfällen, so dass Neuzugang Manuel Friedrich ausgerechnet gegen die Bayern sein Startelfdebüt für Schwarzgelb feiern musste. Auf den Außenbahnen verteidigten Erik Durm und Kevin Großkreutz.

Bayern besiegt den BVB-Fluch - hier geht's zur Analyse!

Da bei den Münchnern neben Bastian Schweinsteiger auch Franck Ribery fehlte, schob Coach Pep Guardiola Arjen Robben auf die linke Seite, Thomas Müller rutschte auf rechts. Javi Martinez durfte im Mittelfeld ran, spielte dabei aber vorgezogen fast schon auf der Zehn, während Philipp Lahm den alleinigen Sechser gab. Mit Mario Mandzukic brachte Guardiola wie schon in den Spielen davor einen Stoßstürmer.

Das Spiel:

Die Hausherren erwischten einen überragenden Beginn und hatten durch den bärenstarken Robert Lewandowski schon nach drei Minuten die riesige Chance zur Führung, verpassten es aber - wie schon im Champions-League-Finale - ihre Überlegenheit in der ersten halben Stunde in ein Tor umzumünzen.

Nachdem die wackelige Anfangsphase aus Sicht des FCB überstanden war, entwickelte sich ein ausgeglichenes, relativ typisches Spiel zwischen beiden Teams. Die Bayern erspielten sich die Kontrolle (63,4 Prozent Ballbesitz, 591 zu 335 Pässe), der BVB blieb mit seinen Kontern stets gefährlich.

Guardiola überraschte mit der Maßnahme, das gefürchtete Dortmunder Pressing für ihn untypisch mit hohen Bällen zu überspielen. Martinez sollte als offensive Anspielstation auf der Zehn agieren und zusammen mit Mandzukic die Bälle fest machen. Viel Ertragreiches sprang dabei allerdings nicht heraus, so beorderte der FCB-Coach den Spanier nach der Pause auf die defensivere Position, nachdem er "Probleme im Mittelfeld" erkannt hatte. Eine Maßnahme, die dem Bayern-Spiel merklich Stabilität verlieh.

Javi Martinez' durchschnittliche Position gegen den BVB: Der Spanier machte seinem Ruf als Allround-Waffe alle Ehre. In der ersten Halbzeit als Zehner hauptsächlich in der Dortmunder Häfte, rutschte Martinez im Verlauf des Spiels immer weiter zurück und landete am Ende in der Innenverteidigung.

In einem sehr engen Spiel machte am Ende die Effektivität und Geduld der Münchner den Unterschied aus. Der eingewechselte Mario Götze traf zehn Minuten nach seiner Einwechslung an alter Wirkungsstätte (66.), nachdem Marco Reus und Henrikh Mkhitaryan große Chancen zum Ausgleich liegen ließen, machten Robben und Müller den Sack mit einem späten Doppelschlag zu (85./87.).

So klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf aber nicht. Das sah nicht nur BVB-Coach Klopp so, der "bis zum 1:0 die größeren Chancen" auf Seiten seiner Mannschaft ausmachte, sondern auch Robben. Der Torschütze zum entscheidenden 2:0 gestand: "Es schaut aus wie ein klarer Sieg, aber es war ein Spiel auf Augenhöhe."

Die Schlüsselszene:

Die Einwechslungen von Götze und Thiago entschieden das Duell. Klopp sprach nach dem Spiel von einem "coolen Move" seines Gegenübers und musste sich eingestehen, von Guardiola ausgecoacht worden zu sein. Nach einer knappen Stunde nahm der Bayern-Trainer Mandzukic runter und brachte Götze. Für den Gelb-Rot-gefährdeten Boateng kam Thiago (64.), Martinez rückte dafür in die Innenverteidigung und machte den Weg für die quirligen Offensivakteure frei.

Mario Götzes durchschnittliche Position gegen den BVB: Warum der BVB den Ex-Dortmunder nicht greifen konnte, macht die Heatmap klar. Götze war sehr aktiv und quasi auf dem ganzen Feld unterwegs.

Mit Götze (Führungstor) und Thiago (Assitst zum entscheidenden 2:0) "haben wir das Spiel besser kontrolliert", analysierte Guardiola hinterher, der den BVB mit der radikalen Umstellung der Spielweise vor unlösbare Probleme stellte.

Auch Klopp sah im Doppelwechsel den entscheidenden Faktor im eng umkämpften Spiel: "Erst bearbeiten die uns mit langen Bällen, dann bringen die die 1,70-Meter-Jungs, das kann man auch machen."

Seite 1: Ein Doppelwechsel entscheidet das Spiel

Seite 2: Konter-Fußball in Perfektion

Seite 3: Fazit vor dem Finale

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung