Nach Los-Pech im Halbfinale

Kuntz fordert Reform des DFB-Pokals

Von SPOX
Montag, 17.02.2014 | 12:50 Uhr
Stefan Kuntz sprach sich für ein grundsätzliches Heimrecht für unterklassige Klubs aus
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Primera División
So21:15
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der 1. FC Kaiserslautern muss im Halbfinale des DFB-Pokals als einziger Zweitligist zum FC Bayern München reisen, FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz will eine derartige Konstellation künftig vermeiden. So sollten Zweitligisten gegenüber Bundesligisten immer Heimrecht haben.

Wie der "Kicker" berichtet, plädiert Kuntz für "ein grundsätzliches Heimrecht für unterklassige Gegner". Zurzeit haben Mannschaften erst ab der dritten Liga gegenüber den Profi-Teams immer Heimrecht.

Die Statistik spricht vor dem Halbfinale am 15./16. April klar gegen die Pfälzer: In drei Pokalspielen beim FC Bayern gab es drei Niederlagen mit 0:10 Toren.

Darüber hinaus solle man die nächsten Spiele erst einige Tage nach der abgeschlossenen Runde auslosen. "Wenn in grenzenlosem Jubel so kurz nach Abpfiff dann Trauer über so ein schlechtes Los Einzug erhält, ist das bedauerlich", sagte Kuntz.

Dämpfer für den großen Jubel

Kaiserslautern hatte am Mittwoch im Viertelfinale des DFB-Pokals Bayer Leverkusen ausgeschaltet, bekam wenige Stunden später aber die Münchner zugelost. Daraufhin zeigte sich Kuntz im TV-Interview sichtlich frustriert.

Die Forderung von Kuntz war bereits in den vergangenen Jahren immer wieder von verschiedenen Stellen laut geworden. Für den DFB kommt eine Reform allerdings nicht infrage.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte zuletzt mehrfach erklärt, dass es am DFB-Pokal in seiner jetzigen Form nichts zu verändern gebe.

Der 1. FC Kaiserslautern im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung