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Borussia Dortmund - AS Monaco 3:0: BVB-Siegesserie geht auch in Königsklasse weiter

Der BVB gewann mit 3:0 gegen Monaco.

Borussia Dortmund hat den starken Bundesligastart auch in der Champions League untermauert. Der BVB gewann sein Heimspiel am 2. Spieltag der Gruppenphase mit 3:0 (0:0) gegen die AS Monaco und steht in der Gruppe A nun bei sechs Punkten.

Vom Fleck weg intensive Partie, bei der Monaco im ersten Abschnitt Vorteile hatte. Die Franzosen stellten den Dortmunder Spielaufbau früh zu, verteidigten phasenweise hoch und bewiesen eine sehr gute Raumaufteilung. Die Gästen rückten bei eigenen Angriffen schnell nach, es mangelte aber an der letzten Präzision im vorderen Drittel.

Dem BVB fehlte es so an Tempo und Tiefe im eigenen Ballbesitz. Auch die Abstände im Zentrum gerieten zu groß, so dass zweite Bälle eine leichte Beute für die Monegassen waren. Dennoch kam Dortmund durch Alcacer (33.) und Wolf (39.) zu den beiden besten Chancen in Halbzeit eins.

Nach der Pause gelang den Hausherren der schnelle Start durch den Treffer von Bruun Larsen. Monaco stellte auf eine Viererkette um, attackierte jedoch nicht mehr so früh und hatte Probleme, in die Tiefe zu spielen. Der BVB kontrollierte die Partie in Ballbesitz deutlich besser, wenngleich sich ein etwas wildes Spiel mit vielen Umschaltmöglichkeiten auf beiden Seiten entwickelte.

Rund um den verschossenen Elfmeter verloren die Gäste kurzzeitig die Ordnung komplett, so dass der BVB verdient den zweiten Treffer nachlegte und die Partie entschied.

Die Daten des Spiels BVB - AS Monaco

Tore: 1:0 Bruun Larsen (51.), 2:0 Alcacer (72.), 3:0 Reus (90.+2)

Bes. Vorkommnis: Alcacer verschießt Foulelfmeter (69.)

  • Der beim BVB zur Pause eingewechselte Bruun Larsen feierte sein Champions-League-Debüt - und traf fünf Minuten später mit seinem zweiten Ballkontakt direkt ins Tor.
  • Der einzige Dortmunder Spieler, der bei seinem Debüt schneller als Bruun Larsen traf, war Andreas Möller (nach einer Minute im September 1995 gegen Juventus).
  • Im 14. Europapokalspiel in Serie gelang dem BVB dadurch mindestens ein Tor - das bedeutet die Einstellung des Vereinsrekords aus den Jahren 1987 bis 1993.
  • Sancho hat nun wettbewerbsübergreifend in jedem der letzten sechs Dortmund-Heimspiele ein Tor vorbereitet.
  • Alcacer hat nun drei Pflichtspiele für den BVB bestritten, in jedem getroffen und insgesamt vier Treffer erzielt.
  • Reus war nun in seinen letzten zehn CL-Heimspielen an 14 Toren direkt beteiligt (neun Tore, fünf Assists).

Der Star des Spiels: Manuel Akanji (BVB)

Nicht die erste bärenstarke Vorstellung des Schweizers in dieser Saison. Sehr gute Antizipation, tolles Stellungsspiel und robust im Zweikampf. Davon gewann er knapp 80 Prozent, kam auf die meisten Ballkontakte beim BVB, die beste Passquote und die meisten klärenden Aktionen.

Der Flop des Spiels: Moussa Sylla (AS Monaco)

Konnte sich in der Offensive kaum in Szene setzen und in den direkten Duellen behaupten. Kam in 70 Spielminuten nur auf 28 Ballaktionen und musste dann runter.

Der Schiedsrichter: Alexey Kulbakov (Weißrussland)

Ließ viel laufen und hatte mit der einen oder anderen Zweikampfbewertung Probleme, leistete sich in einer fairen Partie allerdings auch keinen größeren Fehler. Lag bei der Elfmeterentscheidung richtig.

BVB - AS Monaco: Die Stimmen zum Spiel

Lucien Favre (Trainer BVB): "Insgesamt war es verdient, die zweite Halbzeit war viel besser als die erste. Beim Pressing und der Balleroberung waren wir besser, das hat uns Sicherheit gegeben. Das gibt Vertrauen, um zu spielen."

Jacob Bruun Larsen (Torschütze BVB): "Alles ging sehr schnell, ich musste schnell rein. Ich habe mir nicht viele Gedanken gemacht und habe es sehr genossen. Der Trainer hat mir ein paar taktische Sachen mitgegeben und dass ich es genießen soll. Ich will einfach den Unterschied machen, gerade mit Toren und Vorlagen. Ich freue mich riesig."

Roman Bürki (Torhüter BVB): "Wir haben solide gespielt, hinten wenig zugelassen und vorne wieder gezeigt, was wir können. Wir haben viele junge Spieler, die momentan einen überragenden Job machen. Der Teamgeist stimmt!"

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