Di Matteo: "Sie sind gefährlich, mit viel Dynamik"

SID
Freitag, 11.05.2012 | 16:10 Uhr
Chelsea-Coach Roberto Di Matteo bleiben in der Defensive nicht mehr viele Alternativen übrig
© Getty
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Acht Tage vor dem Champions-League-Endspiel gegen den FC Bayern hat der Trainer des FC Chelsea, Roberto Di Matteo, große Personalsorgen in der Abwehr. Er hoffe darauf, dass David Luiz und Gary Cahill bis zum Endspiel in München fit werden, sagte der 41-Jährige auf einer Pressekonferenz am Freitag.

"Sonntag stehen sie nicht zur Verfügung, aber wir versuchen alles, dass sie bis kommende Woche fit werden", sagte Di Matteo vor dem abschließenden, bedeutungslosen Premier-League-Spiel gegen die Blackburn Rovers. Mittelfeldspieler John Obi Mikel, den zuletzt Knieprobleme plagten, "sollte für das Finale kein Problem sein", sagte der Interimscoach.

In John Terry (Rotsperre) und Branislav Ivanovic (Gelbsperre) muss Di Matteo im Finale auf seine komplette Innenverteidigung verzichten. Ebenfalls gelbgesperrt sind Raul Meireles und Ramires.

Di Matteo kündigte für das Spiel gegen Blackburn am Sonntag eine "Mischung" an Spielern an. "Ich muss mir überlegen, wen ich draußen lasse. Sicher ein, zwei Youngster, aber auch ein paar, die nächsten Samstag spielen, weil wir so viele Sperren haben", sagte Di Matteo.

"Auch Bayern hat Schwächen"

Großen Respekt zeigte der Chelsea-Coach vor der Offensive des deutschen Vizemeisters: "Sie haben Gomez, Ribery, Robben, auch Müller - es ist ein technisch sehr starkes, gefährliches Team mit viel Dynamik", sagte er. "Aber auch die Bayern haben Schwächen, wie jedes Team. Ich weiß, wo sie liegen. Daran arbeiten wir", sagte Di Matteo.

Dass die Münchner das Endspiel in der eigenen Arena bestreiten, sieht der 41-Jährige nicht ausschließlich als positiv für den deutschen Vertreter an. "Solch ein Spiel im eigenen Stadion zu bestreiten, ist manchmal kein Vorteil. Wir werden sehen", erklärte Di Matteo vielsagend.

Ob man die Saison für Chelsea rückblickend als Erfolg bezeichnen kann, hängt vom Ausgang des Münchner Endspiels ab - in der Liga hat man erstmals in der Ära Roman Abramowitschs die Champions-League-Qualifikation verpasst.

"Wenn wir das Finale gewinnen, wird das in die Geschichte eingehen und die Aufs und Abs vergessen machen", sagte Di Matteo. "Wenn nicht, müssen wir die Situation neu bewerten." Chelsea steht bereits als Liga-Sechster in England fest.

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