Nach der verpassten Champions-League-Qualifikation

Chelsea-Coach Di Matteo rechtfertigt sich

SID
Mittwoch, 09.05.2012 | 13:37 Uhr
Chelsea-Trainer Roberto Di Matteo (r.) während 1:4-Niederlage gegen den FC Liverpool
© Getty
Advertisement
Premier League
Swansea -
Man United
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Premier League
Stoke -
Arsenal
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Premier League
Manchester City -
Everton
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Premier League
Manchester United -
Leicester
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Everton
Premier League
Liverpool -
Arsenal

Beim FC Chelsea wird nach dem 1:4 (0:3) im Premier-League-Spiel am Dienstagabend beim FC Liverpool über die Rotationstaktik von Interimstrainer Roberto Di Matteo diskutiert. Nach der höchsten Saisonniederlage haben die Londoner keine Chance mehr, die Champions-League-Qualifikation zu erreichen. Nur durch einen Sieg im Endspiel gegen Bayern München am 19. Mai kann Chelsea noch die Teilnahme an Europas Elite-Wettbewerb sichern.

"Es lag nicht an der Team-Auswahl", rechtfertigte sich Di Matteo. "Wissen Sie, wie kräftezehrend es zuletzt für uns war? Wir haben in den letzten acht Wochen alle drei Tage gespielt."

Nach der Pleite am vorletzten Spieltag, dem Rematch des FA-Cup-Endspiels, das die Di-Matteo-Elf am Samstag noch 2:1 gewonnen hatte, steht fest: Chelsea wird die Saison als Sechster beenden - dies ist in der Liga die schlechteste Bilanz seit der Übernahme des Klubs durch den russischen Milliardär Roman Abramowitsch 2003.

"Ich hatte gehofft, dass uns heute eine Mannschaft hilft, die voller Energie und mentaler Frische ist", sagte Di Matteo. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht, schon zur Halbzeit lag Chelsea hoffnungslos 0:3 hinten.

Di Matteo wechselt auf sieben Positionen

Die Häme des englischen Boulevards ließ nicht lange auf sich warten. "I went four it", betitelte "The Sun" ein Konterfei des Trainers in Anspielung auf die vier Gegentore. Di Matteo hatte die Elf von Wembley auf zahlreichen Positionen umgestellt, nur die Innenverteidigung mit John Terry und Branislav Ivanovic sowie Ramires blieben im Team.

Fernando Torres, der für Didier Drogba stürmte, blieb bei seiner Rückkehr an die Anfield Road wirkungslos.Es folgen nun zehn Tage aktive Erholung für die Spieler des FC Chelsea.

Denn das abschließende Premier-League-Heimspiel gegen die Blackburn Rovers am Sonntag ist nur ein bedeutungsloser Testlauf für das große Finale in der Champions League am darauf folgenden Samstag gegen den FC Bayern in der Münchner Arena. Sollte dort kein Sieg gelingen, sind die Blues in der Saison 2012/13 zum ersten Mal in der Ära Abramowitsch nur Zuschauer, wenn sich die Besten Europas messen.

Roberto Di Matteo im Steckbrief

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung