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Mit dem Bus nach oben

SID
Samstag, 07.02.2015 | 13:32 Uhr
Roberto Di Matteos Taktik ging gegen Mönchengladbach voll auf
© getty
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Nicht schön, aber erfolgreich: Unter Roberto Di Matteo steht bei Schalke 04 endlich wieder die Null, die Gegner verzweifeln reihenweise.

Das größte Lob für den königsblauen Catenaccio kam vom verzweifelten Gegner. "Schalke hat mit acht Mann verteidigt, fast einen Bus vor das Tor gestellt. Es war schwer, da vorbeizukommen", sagte Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler Granit Xhaka nach dem bitteren 0:1 (0:1) in Gelsenkirchen. In seiner Stimme lag ein Hauch von Ratlosigkeit.

In Wahrheit war es jedoch kein Bus, sondern die hohe Kunst der Defensive, die Schalke 90 Minuten lang gegen Gladbach auffuhr.

Bester Beweis: Satte 69 Prozent Ballbesitz hatte die Borussia, und doch sprang während der gesamten Begegnung nur ein einziger Schuss auf das Tor von Timon Wellenreuther (19) heraus. Spätestens 20 Meter vorm Tor war Endstation.

"Unsere Spielweise ist unglaublich kompakt. Wenn einer ausgespielt ist, kommt der nächste - und dann der nächste", sagte Tranquillo Barnetta über die Lauf- und Einsatzfreude der Fünfer-Abwehrkette, vor die Trainer Roberto Di Matteo zur Sicherheit eine weitere Dreierkette platziert hatte. Barnettas frühes Tor (10.) war die perfekte Voraussetzung, um diesen Verbund glänzen zu lassen.

Die Null muss stehen

Unter dem Italiener Di Matteo gilt so plötzlich wieder der alte Schalker Satz, wonach die Null stehen muss. 3:1 Tore haben die Königsblauen in der Rückrunde erzielt, das reichte für stolze sieben Punkte.

"Das hätten wir vorher alle unterschrieben", sagte Barnetta und wies jegliche Kritik an der Spielweise zurück: "Wir haben diese Siege nicht gestohlen, auch wenn wir sicher kein Feuerwerk abgebrannt haben."

In der Tat war das Spiel gegen Gladbach eher etwas für Taktikfreunde. So wie Jan Kirchhoff. "Die Abläufe sind alle einstudiert. Unsere Abwehrlinie steht 20, 30 Meter hinter den Stürmern, so halten wir den Gegner aus der Gefahrenzone fern", sagte der Abwehrspieler mit glühenden Wangen: "Das ist laufintensiv und bedeutet viel Arbeit, aber es zahlt sich aus." Stattliche 122 Kilometer liefen die Schalker.

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Herzstück des Riegels sind die drei "Innenverteidiger" Benedikt Höwedes, Joel Matip und Matija Nastasic. "Gegen die möchte ich auch nicht spielen", sagte Manager Horst Heldt, grinste und lobte dann seinen Trainer: "Roberto hat von Anfang an gesagt, dass wir weniger Tore bekommen müssen. Das hat geklappt." Und nicht nur das: In 13 Spielen unter Di Matteo hat Schalke 26 Punkte geholt, die Champions League ist wieder greifbar nahe.

"Wir haben von Anfang an geschlafen"

Das gilt trotz der Niederlage auch weiter für Borussia Mönchengladbach, auch wenn Xhaka davon am Freitag nichts wissen wollte. Besonders das Gegentor, dem ein unnötiger Ballverlust von Spielmacher Raffael vorausgegangen war, wurmte den Schweizer noch lange.

"Wir haben von Anfang an geschlafen. Wenn wir von der Champions League träumen wollen, darf das auf diesem Niveau nicht passieren", sagte Xhaka.

Auf die Borussia wartet nun an Karneval das heiße Derby gegen den 1. FC Köln. Bis dahin braucht Gladbach Ideen, denn die Domstädter werden es wohl mit einer ähnlichen Taktik wie Schalke probieren.

"Da müssen wir uns besser anstellen", sagte Xhaka angesichts des zu erwartenden kölschen Catenaccios: "Am Samstag zählt nur ein Sieg."

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