wird geladen

Nach 1:0-Sieg über Gladbach

Mit dem Bus nach oben

SID
Samstag, 07.02.2015 | 13:32 Uhr
Roberto Di Matteos Taktik ging gegen Mönchengladbach voll auf
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Nicht schön, aber erfolgreich: Unter Roberto Di Matteo steht bei Schalke 04 endlich wieder die Null, die Gegner verzweifeln reihenweise.

Das größte Lob für den königsblauen Catenaccio kam vom verzweifelten Gegner. "Schalke hat mit acht Mann verteidigt, fast einen Bus vor das Tor gestellt. Es war schwer, da vorbeizukommen", sagte Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler Granit Xhaka nach dem bitteren 0:1 (0:1) in Gelsenkirchen. In seiner Stimme lag ein Hauch von Ratlosigkeit.

In Wahrheit war es jedoch kein Bus, sondern die hohe Kunst der Defensive, die Schalke 90 Minuten lang gegen Gladbach auffuhr.

Bester Beweis: Satte 69 Prozent Ballbesitz hatte die Borussia, und doch sprang während der gesamten Begegnung nur ein einziger Schuss auf das Tor von Timon Wellenreuther (19) heraus. Spätestens 20 Meter vorm Tor war Endstation.

"Unsere Spielweise ist unglaublich kompakt. Wenn einer ausgespielt ist, kommt der nächste - und dann der nächste", sagte Tranquillo Barnetta über die Lauf- und Einsatzfreude der Fünfer-Abwehrkette, vor die Trainer Roberto Di Matteo zur Sicherheit eine weitere Dreierkette platziert hatte. Barnettas frühes Tor (10.) war die perfekte Voraussetzung, um diesen Verbund glänzen zu lassen.

Die Null muss stehen

Unter dem Italiener Di Matteo gilt so plötzlich wieder der alte Schalker Satz, wonach die Null stehen muss. 3:1 Tore haben die Königsblauen in der Rückrunde erzielt, das reichte für stolze sieben Punkte.

"Das hätten wir vorher alle unterschrieben", sagte Barnetta und wies jegliche Kritik an der Spielweise zurück: "Wir haben diese Siege nicht gestohlen, auch wenn wir sicher kein Feuerwerk abgebrannt haben."

In der Tat war das Spiel gegen Gladbach eher etwas für Taktikfreunde. So wie Jan Kirchhoff. "Die Abläufe sind alle einstudiert. Unsere Abwehrlinie steht 20, 30 Meter hinter den Stürmern, so halten wir den Gegner aus der Gefahrenzone fern", sagte der Abwehrspieler mit glühenden Wangen: "Das ist laufintensiv und bedeutet viel Arbeit, aber es zahlt sich aus." Stattliche 122 Kilometer liefen die Schalker.

Die Bundesliga geht in die heiße Phase - Jetzt bei Tipico wetten!

Herzstück des Riegels sind die drei "Innenverteidiger" Benedikt Höwedes, Joel Matip und Matija Nastasic. "Gegen die möchte ich auch nicht spielen", sagte Manager Horst Heldt, grinste und lobte dann seinen Trainer: "Roberto hat von Anfang an gesagt, dass wir weniger Tore bekommen müssen. Das hat geklappt." Und nicht nur das: In 13 Spielen unter Di Matteo hat Schalke 26 Punkte geholt, die Champions League ist wieder greifbar nahe.

"Wir haben von Anfang an geschlafen"

Das gilt trotz der Niederlage auch weiter für Borussia Mönchengladbach, auch wenn Xhaka davon am Freitag nichts wissen wollte. Besonders das Gegentor, dem ein unnötiger Ballverlust von Spielmacher Raffael vorausgegangen war, wurmte den Schweizer noch lange.

"Wir haben von Anfang an geschlafen. Wenn wir von der Champions League träumen wollen, darf das auf diesem Niveau nicht passieren", sagte Xhaka.

Auf die Borussia wartet nun an Karneval das heiße Derby gegen den 1. FC Köln. Bis dahin braucht Gladbach Ideen, denn die Domstädter werden es wohl mit einer ähnlichen Taktik wie Schalke probieren.

"Da müssen wir uns besser anstellen", sagte Xhaka angesichts des zu erwartenden kölschen Catenaccios: "Am Samstag zählt nur ein Sieg."

Alle Infos zur Bundesliga

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung