Viktor Skripniks Entlassung kam für Frank Baumann völlig überraschend

Baumann: "Skripnik? So nicht absehbar"

Von Ben Barthmann
Donnerstag, 06.10.2016 | 08:10 Uhr
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Der SV Werder Bremen tauschte früh in der Saison Viktor Skripnik gegen Alex Nouri. Für Frank Baumann kam die Nötigkeit der Entlassung völlig überraschend, er vertraut nun aber dem Nachfolger.

Drei Spieltage lang durfte Viktor Skripnik sich versuchen, musste dann aber nach drei Fehlversuchen seinen Platz als Cheftrainer des SV Werder Bremen an Alex Nouri abgeben. Für Sportchef Frank Baumann eine überraschende Entwicklung.

"Für uns hat sich die Trennung von Viktor nicht wochenlang angebahnt", antwortete Baumann im kicker auf die Frage, weshalb er nicht schon einen klaren Kandidatenkreis für die Nachfolge Skripniks bereitgestellt hätte.

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Baumann meinte: "Das war so nicht absehbar." Skripnik hätte einige Krisen zu bewältigen gehabt, die bei Amtsaufnahme des neuen Sportchefs noch nicht zu prophezeien waren. Er verlängerte damals noch bis 2018 mit seinem Coach.

Skripnik lebte vom Kredit

"Kruse hat sich im ersten Pflichtspiel verletzt, Pizarro, Santi Garcia und Bargfrede konnten noch keine Minute spielen", versucht Baumann, Erklärungen für den Stotterstart zu finden.

Der Trainer habe von viel Kredit gelebt: "Viktor hat in seinen ersten eindreiviertel Jahren Werder absolut stabilisiert." Auch in der Rückrunde vor seiner Entlassung wäre wieder "Erfolg da" gewesen.

Nouri direkt eine echte Option

Nachfolger Nouri sei ihm schließlich direkt in den Sinn gekommen: "Er war jedenfalls eine echte Option von Anfang an. Hätten wir ihm das nicht zugetraut, hätten wir ihm die Aufgabe in dieser schwierigen Phase auch nicht übergangsweise anvertraut."

Bereits 2014, so Baumann, habe man den heutigen Cheftrainer aus Oldenburg mit dem Hintergedanken Bundesliga geholt: "Dass es jetzt so schnell ging, kam etwas überraschend, sicher auch für ihn."

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