Mittwoch, 13.01.2016

"Der Trainer, der mir guttut"

Ribery freut sich auf Ancelotti

Obwohl Franck Ribery das Verletzungspech treu bleibt, ist er sich sicher, wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Auch auf seinen neuen Trainer bei Bayern München freut sich der Franzose. Dass das Verhältnis zu Pep Guardiola nicht intensiver werden konnte, bedauert er.

Franck Ribery arbeitet derzeit an seinem Comeback beim FC Bayern
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Franck Ribery arbeitet derzeit an seinem Comeback beim FC Bayern
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"Das Schlimmste ist überstanden. Ich bin überzeugt, noch einmal der alte Ribéry werden zu können. In der Rückrunde geht es um alles, in diesen Spielen will ich dabei sein", kündigt der 32-Jährige in der Sport Bild an.

Nach neun Monaten Verletzungspause aufgrund von Problemen am Sprunggelenk zog sich Ribery gleich bei seinem ersten Startelfeinsatz in der Champions League gegen Zagreb einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu. Eine Verletzung, die gegebenenfalls hätte verhindert werden können.

"Nach so einer langen Verletzung ist der Muskel eben noch nicht bereit für 100 Prozent. Vielleicht hätten wir vorsichtiger sein müssen", gesteht er sich selbst ein und nimmt die Schuld auf sich: "Pep fragte mich, ob ich spielen könne. Ich wollte das. Wir haben es zusammen entschieden. Pep hat gemerkt, dass ich auf den Platz will. Er kennt mich, er weiß, dass ich immer spielen will."

Ancelotti? "Tut mir gut"

Überhaupt sei das Verhältnis zu Guardiola gut, durch die vielen Verletzungen konnte das wahre Potential der Zusammenarbeit aber selten ausgeschöpft werden: "Am Anfang, als Pep kam, war alles super. Dann kamen die Verletzungen. In der vergangenen Saison konnte ich kaum spielen, ich war nicht oft beim Team. Da ist es normal, dass wir weniger Kontakt hatten."

Und dadurch hat dann auch das Verhältnis gelitten: "Es ist etwas komplett anderes, ob du mit einem Trainer jeden Tag auf dem Platz stehst oder eben nicht. Pep hat das auch leidgetan. Wir haben keine Probleme miteinander, aber das Verhältnis hätte ohne Verletzungen intensiver sein können."

Der Blick geht allerdings nach vorne. Mit Carlo Ancelotti, der Ribery 2009 zum FC Chelsea holen wollte, steht der nächste Welt-Trainer in den Startlöchern. "Er soll zu seinen Spielern einen sehr guten Kontakt haben. Genau diese Art von Trainer tut mir gut", freut sich Ribery auf seinen neuen Coach.

Franck Ribery im Steckbrief

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