Dortmunder vorerst nicht zu Galatasaray

FIFA stoppt Großkreutz-Transfer

Mittwoch, 02.09.2015 | 18:46 Uhr
Großkreutz war bereits in Istanbul vor Ort
© getty
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Der Weltverband FIFA hat den Transfer von Borussia Dortmunds Kevin Großkreutz zu Galatasaray nicht genehmigt. Nach SPOX-Informationen begründete die FIFA ihre Entscheidung damit, dass Galatasaray die formellen Bedingungen für einen Transfer nicht erfüllte.

Paukenschlag in Dortmund! Kevin Großkreutz darf vorerst nicht zu Galatasaray wechseln. Der türkische Meister gab am Montagabend offiziell bekannt, dass der Weltmeister von 2014 einen Vertrag bis 2018 unterschrieben habe, aber der Transfer an der Entscheidung der FIFA hänge.

Der Weltverband hat nun entschieden: Großkreutz darf in dieser Transferperiode nicht wechseln. Nach SPOX-Informationen reichte Galatasaray die Unterlagen zwar noch vor Ablauf der Frist um 0 Uhr ein, transferierte aber entscheidende Dokumente ohne gültige Unterschriften an das FIFA-Transfersystem "TMS".

Ein erheblicher Formfehler, den die FIFA nicht akzeptierte. Eine Nachreichung der Unterschriften ist nicht möglich, da die Transferfrist bereits abgelaufen ist.

Großkreutz erst ab Januar für Galatasaray

Der BVB bestätigte die Meldung am Mittwochabend und erklärte, der Einspruch des türkischen Klubs gegen die Entscheidung der FIFA sei abgelehnt worden. Trotzdem werde der Wechsel auf Wunsch von Galatasaray und Großkreutz "sofort und zu den bereits vereinbarten Konditionen" vollzogen.

"Bis zu seiner Registrierung - voraussichtlich zum 1.1.2016 - wird Kevin Großkreutz daher mit sofortiger Wirkung als Spieler von Galatasaray Istanbul u.a. am Training und Freundschaftsspielen seines neuen Klubs teilnehmen", so der BVB.

Arbeitsrechtlich untersteht Großkreutz, der sich am Mittwoch von seinen Kollegen in Dortmund verabschiedete, damit dem türkischen Klub und kassiert für den rechtsgültigen Dreijahresvertrag pro Saison 1,8 Millionen Euro. Sportrechtlich ist er weiter Spieler von Borussia Dortmund, bis das Transferfenster wieder geöffnet ist und Galatasaray die Unterlagen formgerecht einreicht.

Großkreutz freut sich über Transfer

Pikant: Großkreutz besaß wohl das Recht, seinen Vertrag einseitig zu kündigen, verzichtete jedoch darauf. "Ich danke Galatasaray Istanbul für diese Möglichkeit", freute sich Großkreutz trotz der Umstände auf Instagram über den Transfer: "Die FIFA hat meine Spielberechtigung NICHT anerkannt, trotzdem werde ich ab der kommenden Woche mich nach Istanbul begeben und eingewöhnen. Ich habe nun leider bis Januar die Zeit mich nur im 'Training' zu beweisen."

Beim BVB wurde Großkreutz bereits im Vorfeld vom Training freigestellt, bis Klarheit herrscht. Wohl auch aus versicherungstechnischen Gründen.

Einen Schuldigen scheinen die Galatasaray-Bosse bereits ausgemacht zu haben: Die türkische Presseagentur DHA meldete, dass Galatasaray Ugur Yildiz, Assistent des Sportdirektors, entlassen habe. Yildiz sei für den Vorgang verantwortlich.

Kevin Großkreutz im Steckbrief

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