Nach Traumstart in die Saison

Watzke warnt vor Tuchel-Hype

SID
Mittwoch, 02.09.2015 | 11:37 Uhr
Hans-Joachim Watzke tritt (ein wenig) auf die Euphoriebremse
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Hans-Joachim Watzke könnte aktuell zufriedener nicht sein: Mit drei Siegen im Gepäck führt Borussia Dortmund die Tabelle an, die Arbeit von Trainer Thomas Tuchel fruchtet bereits früh. Trotzdem warnt er vor dem Vergleich mit Jürgen Klopp und will einen Hype vermeiden.

"Wir müssen aufpassen", warnt der BVB-Boss in der Sportbild, "Tuchel wird nach wenigen Wochen so gehypt, wie das einst mit Jürgen Klopp passiert ist."

Das Problem an der Sache: "Damit setzt man ihm einen riesigen Rucksack auf. Aber das werden wir nicht zulassen. Thomas´ Aufgabe ist es, die Mannschaft zu entwickeln. Wenn man ihn aber auch noch für alles andere verantwortlich macht, hat er einen Erwartungshorizont abzudecken, den er nicht erfüllen kann."

Der Hype um den neuen Trainer kommt nicht von ungefähr: Mit acht Siegen in acht Spielen sind die Westfalen perfekt in die Saison gestartet. In der Tabelle rangiert man vor den Bayern, in der Europa League spazierte man souverän in die Gruppenphase. Für Watzke auch ein Verdienst von Tuchel: "Er macht das großartig. Er arbeitet akribisch, nimmt die Spieler mit. Er gibt sich viel offener, als Außenstehende das erwartet hatten. Thomas weiß, dass er bei einem großen Klub gelandet ist."

Auf die Frage, ob Tuchel nach Jürgen Klopp die nächste Ära einleitet, bleibt der 56-Jährige sachlich: "Wir sind nicht so arrogant, nach wenigen Wochen zu sagen, Thomas wird hier eine Ära prägen." Das Potenzial sei aber vorhanden, weswegen der BVB langfiristig mit seinem neuen Trainer plant: "Ich wünsche mir das. Er ist von seiner ganzen Art sicher ein Langzeit- und kein Kurzzeit-Trainer."

Verträge sollten eingehalten werden

In Bezug auf die Transfermacht aus England sieht er seinen Verein gewappnet: "Wenn wir der Meinung sind, dass wir einen Spieler mit einem gültigen Vertrag nicht abgeben wollen, werden wir das auch in Zukunft knallhart durchziehen."

Einen Fall wie jetzt beim VfL Wolfsburg, wo Kevin De Bruyne lieber bei Manchester City als beim Vizemeister spielen wollte, wird es beim BVB nicht geben: "Wenn mal einer etwas muckt, muss man das aushalten können. Ein Spieler, der einen guten Vertrag unterschreibt, muss damit rechnen, dass auch mal die Gültigkeit eingefordert wird. Deshalb gibt es bei uns auch keine Ausstiegsklauseln mehr."

In der eigenen Transferakivität soll in Zukunft wieder mehr wert auf die eigene Ausbildung gelegt werden. Eigengewächse sollen an die Bundesliga herangeführt werden und die Augen nach Schnäppchen, als das sich zum Beispiel Julian Weigl aktuell herausstellt, sollen offen gehalten werden: "Auf solche Spieler schauen die Engländer ja nicht. Das ist das typische Beuteschema des BVB, wie in der Vergangenheit ein Lewandowski oder Kagawa."

Alles über den BVB

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung