Favre hat sich selbst geschadet

Montag, 21.09.2015 | 20:01 Uhr
Lucien Favre ist nicht mehr Trainer von Borussia Mönchengladbach
© getty
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Die "Ära-Favre" endet mit einem unrühmlichen Knall. Ist Favre nun der Buhmann der Nation oder hat er sich selber am meisten geschadet? Wie reagiert die Mannschaft auf seinen Rücktritt und was kann Andre Schubert in wenigen Tagen erreichen? SPOX beantwortet fünf Fragen zur Trainer-Situation in Gladbach.

Hat sich Favre unsauber verhalten?

Das Ende der "Ära Favre" geschah ebenso überraschend wie unangemessen. Favres Entscheidung, den Weg in die Presse ohne Absprache mit den Klub-Offiziellen zu suchen, ist verwerflich und eine öffentliche Bloßstellung des Vereins.

Auch der Zeitpunkt seines Rücktritts ist für viele unverständlich. Warum informierte er Eberl nicht über sein Vorhaben, gab diesem aber zumindest die kommende englische Woche Zeit, um sich mit weiteren Schritten beziehungsweise einer Nachfolge-Option zu beschäftigen? Warum wirft er die Flinte nach 4,5 Jahren der vertrauensvollen Zusammenarbeit so schnell ins Korn?

Die tatsächlichen Beweggründe kennt vermutlich nur Favre selbst, was auch damit zusammenhängt, dass er sich nicht in einer Pressekonferenz verabschiedete oder erklärte. Eine Pressemitteilung, die der Schweizer dem Verein nur wenige Minuten vor der Veröffentlichung zur Kenntnisnahme schickte, beendete das Kapital Mönchengladbach.

Eberl stand die Enttäuschung über die Vorgehensweise seines langjährigen Mitstreiters auch am Tag danach noch ins Gesicht geschrieben. Die Tatsache, dass Favre sich in der Vergangenheit schon mehrfach selber zur Disposition stellte, war zwar längst kein wohlbehütetes Geheimnis mehr, erstmals aber äußerte sich Eberl öffentlich dazu und zeigte dadurch: Das Tischtuch zwischen Gladbach und Favre ist zwar nicht zerschnitten, die aufgebaute Vertrauensbasis aber empfindlich gestört.

Seite 1: Hat sich Favre unsauber verhalten?

Seite 2: Wie reagiert die Mannschaft?

Seite 3: Ist Interims-Trainer Schubert die richtige Wahl?

Seite 4: Hat Favre auch sich selbst geschadet?

Seite 5: Wer ist der geeignete Nachfolger für Favre?

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