Sanz über de Bruyne

"Kein Bedarf, Spieler zu verkaufen"

SID
Mittwoch, 04.02.2015 | 14:17 Uhr
Kevin de Bruyne soll selbst bei einem Traumangebot in Wolfsburg gehalten werden
© getty
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Kevin de Bruyne soll auch nach Ansicht der VW-Bosse langfristig beim VfL bleiben - selbst bei einem Traumangebot. "Ich sehe nicht den Bedarf, Spieler zu verkaufen", sagte Aufsichtsratschef Francisco Javier Garcia Sanz, der auch im Vorstand der Volkswagen AG sitzt, der "Sport Bild".

"Denn de Bruyne ist ein guter Junge, der bei uns eine sehr wichtige Rolle einnimmt."

Die Ziele seien "klar definiert", sagte Sanz: "Wir wollen langfristig in Europa mitmischen." Wie das Blatt berichtet, gelte das Bekenntnis zu dem spielstarken Belgier, der am Dienstagabend bei Eintracht Frankfurt den späten Ausgleich zum 1:1 erzielt hatte, auch bei einem Angebot jenseits der 50-Millionen-Euro-Grenze.

Der 23 Jahre alte Nationalspieler hat in Wolfsburg noch einen Vertrag bis 2019. Zu Beginn der Woche berichtete die Zeitung Het Laatste Nieuws aus der Heimat de Bruynes, dass der VfL sich absichern und den Vertrag unbedingt vorzeitig verlängern wolle. "Das kann ich nicht bestätigen", sagte Manager Klaus Allofs am Dienstag dem "SID". "Wir beobachten immer die Vertragslage unserer Spieler. Und wenn wir den Eindruck haben, wir müssen korrigieren, werden wir aktiv", so Allofs.

Schürrle-Transfer "passt in die Aktivitäten"

Den Transfer von Weltmeister Andre Schürrle für von ihm nicht bestätigte 32 Millionen Euro verteidigte Allofs derweil und kündigte weitere Großtransfers an. "Der Transfer passt in die Aktivitäten, die wir in den letzten zwei Jahren getätigt haben", sagte Allofs: "Er ist eine logische Konsequenz in unserem Bemühen, unsere Mannschaft qualitativ zu verbessern." Deshalb mache "auch ein Engagement in dieser Höhe durchaus Sinn. Wenn man sich den internationalen Markt anschaut, sprengen wir nicht den Rahmen".

Auch in Zukunft werde man beim VfL "unseren Weg weitergehen. Wir werden immer wieder beleuchten, ob die Mannschaft Verstärkungen braucht. Aber jetzt wird die Luft natürlich dünner. Wir sind so gut besetzt, dass Verstärkungen sich auf ganz hohem Niveau bewegen müssen". Dennoch werde man auch "immer wieder geleitet von wirtschaftlicher Vernunft".

Kevin de Bruyne im Steckbrief

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