Allofs kann Äußerungen nicht nachvollziehen

"Kein Verständnis für Kritik"

SID
Dienstag, 03.02.2015 | 11:57 Uhr
Klaus Allofs reagiert mit Unverständnis auf etwaige Transfer-Kritik aus der Liga
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Manager Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg hat nach dem 32-Millionen-Euro-Transfer von Andre Schürrle mit Unverständnis auf die Kritik aus der Bundesliga reagiert. "Ich finde die Diskussion seltsam", sagte Allofs dem "Sport-Informations-Dienst": Man kann sich grundsätzlich über Gehälter unterhalten. Aber wenn die Kritik aus der Liga kommt, habe ich da kein Verständnis."

Allofs betonte, dass solche Summen ihre Berechtigung haben. "Wir müssen heute Verträge machen, mit denen wir die Spieler drei, vier Jahre binden. Das hat auch solche Summen zur Folge", sagte der frühere Bundesliga-Spieler, der den Deal nicht als "Kampfansage" an andere Klubs verstehen wollte: "Das ist ein falsches Vokabular. Es ist ein weiterer Schritt unserer Planungen."

Für den VfL-Manager ist die Kritik anderer Klubs nicht verhältnismäßig. "Ich habe keinen Aufschrei gehört, als die Bayern teure Spieler verpflichtet haben. Ich habe keinen Aufschrei vernommen, als Borussia Dortmund Immobile geholt hat. Das ist jetzt nicht ganz fair und bedient wieder die alten Vorurteile", sagte Allofs und meinte: "Ich wundere mich darüber, aber scheinbar muss man damit leben."

Gegenwind aus Frankfurt

Vor allem aus Frankfurt kam Gegenwind. "Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. 32 Millionen für Schürrle - ja wo sind wir denn gelandet", hatte Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen am Sonntag gesagt.

Durch das Financial Fair Play sieht Allofs wegen der hohen Ablösesumme für den 42-maligen Nationalspieler keine Probleme auf den VfL zukommen. "Wir würden so einen Transfer nicht machen, wenn wir uns da vorher nicht abgesichert hätten", sagte Allofs. Die Debatte zeige, dass viel Halbwissen herrsche. "Die UEFA-Kontrolleure sind derzeit bei uns, weil der Klub seit langer Zeit wieder international dabei ist. Unsere Einschätzung ist, dass das Modell VfL Wolfsburg so genehmigt werden sollte", sagte Allofs.

Der VfL Wolfsburg im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung