wird geladen

Wölfe mit magerem Remis in Frankfurt

Nicht jeder Tag ein Festtag

Mittwoch, 04.02.2015 | 09:31 Uhr
Kevin De Bruyne erzielte in der 88. Minute den Ausgleich für Wolfsburg
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Super Cup
Live
Real Madrid -
Barcelona
Copa do Brasil
Botafogo -
Flamengo
Copa do Brasil
Gremio -
Cruzeiro
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Der VfL Wolfsburg hat nach der Gala gegen den FC Bayern lediglich einen glücklichen Punkt bei Eintracht Frankfurt geholt. Der fulminante Sieg über den Meister und die anschließende Verpflichtung von Andre Schürrle haben die Sichtweise auf die Wölfe verändert. Damit muss das Team nun umzugehen lernen.

Als Marcel Schäfer in der 74. Minute eingewechselt wurde, lag der VfL Wolfsburg 0:1 hinten. Alles sah aus, als würden die Wölfe nach dem grandiosen Sieg über den Rekordmeister aus München in Frankfurt stolpern. Doch zwei Minuten vor Schluss setzte sich der Aschaffenburger auf der linken Seite gegen den ausgelaugten David Kinsombi durch, legten den Ball im Strafraum quer zu Kevin De Bruyne und der Belgier traf zum umjubelten 1:1-Ausgleich.

Es war die einzig nennenswerte Torchance, die sich die Niedersachsen in der zweiten Hälfte erspielten. Abgesehen von einem Kopfball von Bas Dost aus der 67. Minute war wenig zu sehen vom fulminanten Offensivspiel, dass der VfL am vergangenen Freitag noch gezeigt hatte.

Zu statisch war das Wolfsburger Spiel. Die Konter und das Umschaltspiel funktionierten über die gesamten 90 Minuten nicht wie gewünscht, -was aber auch an den starken Frankfurtern lag, die es nach dem Führungstreffer durch Stefan Aigner (57.) verpassten, für die Entscheidung zu sorgen.

"Natürlich sind wir hergekommen, um drei Punkte einzufahren. Wenn man sich den Spielverlauf anguckt und so kurz vor Schluss den Ausgleich macht, muss man mit dem Punkt leben", sagte Vorbereiter Schäfer nach dem Spiel.

Auch Trainer Dieter Hecking konnte mit dem Punktgewinn am Ende leben: "Es war ein gerechtes Unentschieden. Wir haben heute nicht klar genug gespielt, um in Frankfurt gewinnen zu können." Die Eintracht gab dem VfL wenig Räume und Gelegenheiten, das gewohnte Offensivspiel aufzuziehen. Makoto Hasebe und Marc Stendera machten das Zentrum dicht, leisteten sich im zweiten Durchgang kaum Ballverluste und gaben den Wölfen somit keine Möglichkeit zum Umschalten.

Frankfurt ist nicht Bayern

Auch das Spiel gegen die Bayern hatte Wolfsburg nicht dominiert, sondern mit aggressivem Zweikampfverhalten und schnellem vertikalem Spiel nach Balleroberung entschieden. Das war gegen Frankfurt an diesem Abend nicht möglich - dem VfL fehlte spielerisch ein Plan B.

Doch Wolfsburg hat inzwischen genügend Qualität, auch mal an einem mittelmäßigen Tag einen nicht unbedingt verdienten Punkt einzufahren. So fand der Coach am Ende auch lobende Worte: "Wir haben nicht so gut gespielt, wie wir es können. Dass wir aber dennoch spät den Ausgleich machen, zeigt aber auch eine Stärke von uns, dass wir immer wieder zurückkommen können."

Tabellenrechner: Fängt Wolfsburg die Bayern ab?

Hecking brachte in den letzten 15 Minuten frische Kräfte, ersetzte den an diesem Abend glücklosen Bas Dost durch Nicklas Bendtner und sorgte mit Schäfer für Maximilian Arnold auf dem Flügel noch einmal für neue Akzente. Dennoch deutete zunächst nichts auf einen Ausgleichtreffer hin, ehe der von Krämpfen geplagte Kinsombi überlaufen wurde. Hier stellt sich aus Frankfurter Sicht die Frage, warum Thomas Schaaf nicht rechtzeitig reagierte.

"War klar, dass es nochmal eng wird"

"Hätten wir kurz nach der Führung den zweiten Treffer gemacht, hätten wir uns das Spiel nicht mehr nehmen lassen. So war klar, dass Wolfsburg noch einmal alles versuchen wird und es am Ende noch einmal eng für uns werden könnte", sagte Schaaf nach dem Match und haderte mit den vergebenen Chancen im zweiten Durchgang.

Einen blitzsauberen Konter schloss Marco Russ in der 64. Minute mit einem feinen Lupfer ab, doch der an diesem Tag schwache Ricardo Rodriguez rettete per Fallrückzieher knapp vor der Linie. Es wäre vermutlich die Entscheidung gewesen.

So aber glich Wolfsburg noch aus und verpasste den Hessen "einen brutalen Nackenschlag", wie es Kapitän Kevin Trapp, der am Dienstag seinen Vertrag bis 2019 verlängert hatte, formulierte.

Mit Schürrle zur nächsten Stufe

Wolfsburg bekommt ab Donnerstag noch mehr Qualität in sein Spiel, wenn Andre Schürrle das erste Mal mit der Mannschaft trainieren wird. Es ist davon auszugehen, dass der Nationalspieler das VfL-Spiel noch dynamischer und unberechenbarer macht.

Gegen Frankfurt musste sich die vermeintliche neue Nummer zwei im deutschen Fußball mit einem Unentschieden zufrieden geben. Eigentlich zu wenig für den VfL, der sein Image innerhalb von wenigen Tagen mit dem 4:1 gegen die Bayern und dem 30-Millionen-Euro-Deal für Andre Schürrle gewaltig aufpoliert hat.

Wolfsburg wird plötzlich mit anderen Augen gesehen, die Erwartungen sind im Handumdrehen gestiegen. Damit gilt es nun zurecht zu kommen.

Eintracht Frankfurt - Wolfsburg: Daten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung