Der FC Bayern vor dem Schalke-Spiel

"...dann sind wir tot"

Montag, 02.02.2015 | 18:29 Uhr
Pep Guardiola nahm die Niederlage in Wolfsburg auf seine Kappe
© getty
Advertisement
Serie A
Hellas Verona -
Benevento
Premier League
Leicester -
West Bromwich
Primera División
Las Palmas -
Celta Vigo
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
Saint-Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea – Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter
Primeira Liga
Porto -
Pacos de Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Fiorentina
Serie A
Milan -
Genua
Serie A
Ferrara -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit St Petersburg
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolves
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nice
Championship
Leeds -
Sheff Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Arsenal v
Swansea
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
Eindhoven
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
Saint-Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano

Das 1:4 in Wolfsburg hat nachhaltige Wirkung beim FC Bayern München. Trainer Pep Guardiola nutzt die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 (Di., 20 Uhr im LIVE-TICKER) zu einer kleinen verbalen Abrechnung. Und nimmt sich selbst in die Pflicht.

Thomas Müller hatte schweres Gepäck geschultert. Mit den Fingern beider Hände hakte er sich in das Ballnetz ein und schleppte an die 20 Kugeln auf den verschneiten Trainingsplatz an der Säbener Straße.

Tore oder Ballnetze tragen war früher eine Aufgabe der jungen Spieler, die Stars waren von diesem Krimskrams befreit. Es sei denn, sie hatten Mist gebaut. Ein schlechtes Spiel oder ein verbaler Aussetzer wurde mit Bälleschleppen "bestraft".

Beim FC Bayern gilt diese Regel nicht (mehr), selbst die Kapitäne tragen Tore quer über den Platz. Im Fall von Thomas Müller könnte man aber auf den Trichter kommen, dass da doch eine "Strafe" in der Luft liegt.

Erinnerung an die eigene Verletzbarkeit

Pep Guardiola nahm am Montag Müllers Aussage, dass interne Trainingsspiele schwieriger zu gewinnen seien als so manche Bundesligapartie, erneut auf und erklärte sie schlichtweg für falsch.

"Die Einschätzung der Leute ist falsch: Wir haben die Liga vor Wolfsburg gewonnen, hieß es. Oder: die zweite Mannschaft von uns kann Meister werden. Das ist falsch. Vor Wolfsburg hieß es auch, unsere Spiele im Training sind schwieriger als die Liga-Spiele. Auch das ist falsch", sagte der Bayern-Coach.

Geplagt von so vielen Unwahrheiten legte Guardiola noch einen drauf: "Man sagt immer, alles hier ist super und einfach. Aber wir dürfen nicht vergessen: Was dem BVB mit Trainer Jürgen Klopp, den ich sehr schätze, der einen tollen Kader hat, passiert ist, kann uns auch passieren. Das müssen wir alle hier beim FC Bayern kapieren."

Am Freitag erteilte der VfL Wolfsburg dem FC Bayern eine Lehrstunde in Sachen Konterfußball und Effizienz im Abschluss, am Montag belehrte der Trainer im Prinzip den ganzen Verein und erinnerte an die eigene Verletzbarkeit.

"Wenn wir unsere Gegner laufen lassen, dann sind wir kaputt. Tot. Bei unserer Spielweise. Nicht nur in der Bundesliga, auch in der Zweiten Bundesliga können wir verlieren", so Guardiola.

Guardiola gesteht erneut Fehler ein

Es ist bemerkenswert, welche Kreise die erste Saisonniederlage des FC Bayern zieht. Viele Beobachter fühlen sich an das Debakel gegen Real Madrid im Champions-League-Halbfinale erinnert. Das 0:4 gegen Ronaldo & Co. ist der große Makel in Guardiolas bislang so erfolgreicher Zeit als Bayern-Trainer.

So ganz von der Hand zu weisen ist der Vergleich nicht, wenn auch die Dimensionen nicht stimmen. Hier ein Halbfinale im wichtigsten Wettbewerb, dort eine Pleite am 18. Spieltag. Aber beide Spiele können als Beleg gewertet werden, dass in Guardiolas Welt keine gegnerischen Konter vorkommen.

Die Pleite gegen Real nahm Guardiola nachdrücklich auf seine Kappe. Er habe ganz einfach falsche Entscheidungen bei der Spielvorbereitung, der Taktik und der Aufstellung gewählt.

Auch für das Wolfsburg-Spiel übernahm Guardiola die Verantwortung, wenn er auch auf Details verzichtete. "Was in Wolfsburg passiert ist, war mein Fehler", so Guardiola.

Diskussion um Schweinsteiger und Alonso

Eine Mitschuld schob er aber auch seinen Spielern kollektiv in die Schuhe. "Dante und Jerome sind oft alleine gelassen worden mit de Bruyne. Wenn wir den Ball verlieren, müssen alle zusammenarbeiten. Es hängt von allen elf Spielern ab."

Der Diskussion, ob Bastian Schweinsteiger und Xabi Alonso überhaupt zusammenpassen als Pärchen im Mittelfeldzentrum, begegnete der Trainer mit einem süffisanten Lächeln und lieferte eine etwas eigenwillige Erklärung.

"Es wäre doch einfach für mich als Trainer, wenn ich sagen würde, Schweinsteiger und Alonso sind zu langsam. Ich kann sie einfach raus nehmen oder ihnen Motorräder geben, dann können wir das Spiel und die Konter kontrollieren."

Auch hier appellierte Guardiola an die ganze Mannschaft, dass das Verhindern von schnellen Gegenangriffen nur im Kollektiv zu bewältigen sei.

Pep verteidigt Spielweise

Der Spanier ließ sich auch nicht auf die Diskussion ein, dass er prinzipiell etwas am Stil des FC Bayern ändern müsse.

"Durch unsere Spielweise haben wir immer die Gegner kontrolliert. Bis jetzt haben wir das sehr gut gemacht. In Wolfsburg nicht, aber in der ganzen Hinrunde", sagte der 44-Jährige, der gegen Schalke eine ganz andere Leistung ankündigte.

"Natürlich werden wir viel besser spielen. Obwohl es nicht einfach wird. Schalke hat eine sehr gute Organisation. Wir müssen geduldig, um sie zu kontrollieren. Mit großer Mentalität und Verstand."

Schalke war in der Vergangenheit oft ein dankbarer Gegner für den FC Bayern, vor allem in den Heimspielen. Doch die Knappen haben diesmal ein Ass im Ärmel. Trainer Roberto di Matteo holte 2012 mit dem FC Chelsea die Champions League. In München.

Das verlorene Finale dahoam hatte noch eine ganz andere Dimension als die Klatschen gegen Real und Wolfsburg.

Alle Infos zum FC Bayern München

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung