Angebliche Klausel im Vertrag

Slomka-Fall vor DFB-Schiedsgericht

Von Adrian Franke
Mittwoch, 29.10.2014 | 11:34 Uhr
Mirko Slomka wurde nach dem dritten Spieltag entlassen
© getty
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Der Streit zwischen Mirko Slomka und dem Hamburger SV um ausstehende Gehaltszahlungen ist jetzt Sache des DFB. Wie die "Sport Bild" erfahren haben will, wird das DFB-Schiedsgericht in der zweiten November-Hälfte über den Fall entscheiden.

Nach seiner Entlassung beim HSV Mitte September hatte Slomka vor dem Hamburger Arbeitsgericht gegen den Ex-Klub geklagt. Der 47-Jährige fordert, dass ihm sein vermeintlich zustehendes Gehalt bis 2016 ausgezahlt wird. Dabei handelt es sich um rund 2,4 Millionen Euro.

Allerdings hatte Slomka bei den Vertragsverhandlungen Anfang des Jahres angeblich auf eine Abfindungsklausel gedrängt. Damit stünde ihm nur die Hälfte des Gehaltes zu, allerdings wäre er gleichzeitig direkt nach einer Trennung frei für einen neuen Klub.

Sein Anwalt Horst Kletke geht dem Bericht zufolge jetzt gegen die juristisch zweifelhafte Klausel vor, um Slomka so die vollen 2,4 Millionen Euro zuzusichern.

Der Klub kennt Kletke bereits bestens: Der gleiche Anwalt hatte auch dem im Sommer entlassenen Manager Oliver Kreuzer jüngst zur Auszahlung des vollen Gehalts bis Sommer 2016 verholfen (rund 800.000 Euro). Seit 2001 hat der HSV einem Bericht der "Welt" zufolge rund 14 Millionen Euro nur für Trainer- und Managerabfindungen ausgegeben.

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