Nach Keller-Entlassung

Heldt: "Hauptgrund war Konstanz"

Von Ben Barthmann
Sonntag, 12.10.2014 | 14:40 Uhr
Jens Keller wurde nach der Niederlage in Hoffenheim als Trainer von Schalke entlassen
© getty
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Der FC Schalke 04 überraschte mit der Entlassung von Jens Keller durchaus. Geschäftsführer Horst Heldt erklärt nun, weshalb man sich für Roberto di Matteo entschied und spricht vom perfekten Zeitpunkt.

"Der Hauptgrund der Entlassung war, dass wir keine Konstanz bekommen haben", machte er gegenüber "Sport1" klar. "Nach der erfolgreichsten Rückrunde der Vereinsgeschichte hatten wir Hoffnung, jetzt Stabilität hineinzubekommen", so Heldt, der vor der Länderspielpause die Reißleine gezogen und Jens Keller entlassen hatte - für ihn der richtige Augenblick: "Wir haben es zu dem Zeitpunkt gemacht, wo wir überzeugt waren, dass es der richtige war."

Mit di Matteo präsentiert man nun einen erfahrenen Mann: "Er kennt die Bundesliga sehr gut. Er hat bei großen Vereinen wie Lazio Rom und Chelsea gespielt." Angst vor dem von Fans prophezeiten Defensiv-Fußball hat man in Gelsenkirchen nicht: "Er lässt einen offensiven Fußball spielen, kann seine Taktik aber auch dem Gegner anpassen. Als er bei Chelsea Trainer war, war die Mannschaft damals gespickt mit Egoisten. Er hat sie zu einer Einheit geformt und so den FA-Cup und die Champions League gewonnen."

"Spieler sind an der Grenze"

Vorgänger Keller hatte mehrfach mit regelrechten Verletzungsserien seiner Spieler zu kämpfen. Für Heldt ein Beweis für zu hohe Belastung der Spieler im Profibereich: "Die Verletzten sind ein Riesenproblem insgesamt. Für die Nationalmannschaft wie auch für die Topligen in Europa. Die Spieler sind an der Grenze der Belastbarkeit angekommen."

Dass mit der Nations League über ein neues Format für Länderspiele nachgedacht wird, kann er deshalb nicht nachvollziehen. "Wenn ich sehe, dass es demnächst keine Freundschaftsspiele mehr gibt, sondern die Nations League, also ein weiterer Wettbewerb, eingeführt wird, muss ich sagen, dass da ohne Verstand gehandelt wird. Der Rahmenterminkalender ist wirklich komplett ausgebucht.", so Heldt.

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