Donnerstag, 23.10.2014

1899-Stürmer wollte nie weg

Modeste dementiert Wechselgerüchte

Anthony Modeste hat sich klar zu den im Sommer aufgekommenen Wechselgerüchten geäußert. Er habe nie vorgehabt, Hoffenheim zu verlassen und habe auch keinen Medizincheck in Moskau absolviert. Auch möglichen Gerüchten über einen Wintertransfer schob er prompt einen Riegel vor, stattdessen genieße er die neue Konkurrenzsituation im Kraichgau.

Anthony Modeste hat jegliche Wechselgerüchte klar zurückgewiesen
© getty
Anthony Modeste hat jegliche Wechselgerüchte klar zurückgewiesen

Noch im Sommer galt Modeste als sicherer Wechselkandidat. Neben Hertha BSC, dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen soll auch Lokomotive Moskau interessiert gewesen sein. Bei den Russen hatte der 26-Jährige angeblich bereits einen Medizincheck absolviert.

"Stimmt nicht", dementierte Modeste jetzt laut dem "Kicker": "Immer wenn ich angeblich irgendwo gewesen sein soll, war ich in Hoffenheim - da war nichts dran." Zwar habe er es genossen, "im Gespräch zu sein und mit solchen Klubs in Verbindung gebracht zu werden. Aber ich war und bin total auf Hoffenheim fokussiert."

Auch ein Wechsel im Winter sei daher kein Thema: "Ich werde das hier durchziehen bis zum Sommer und will eine große Saison mit Hoffenheim spielen. Und dann stehe ich ja noch ein Jahr unter Vertrag."

Modeste: "Jeder muss Vollgas geben"

Sieben Pflichtspiele und vier Treffer stehen in der laufenden Saison auf dem Konto des 26-Jährigen, und das obwohl mit Adam Szalai ein neuer Konkurrent geholt wurde. "Das ist positiv, jeder muss jetzt Vollgas geben, sonst nutzt ein anderer die Chance", betonte Modeste: "Keiner kann sich mehr darauf verlassen, auch das nächste Spiel zu spielen. Das erklärt unsere jüngsten Erfolge. Letzte Saison war das noch anders."

Vor allem für sich selbst sieht der Franzose darin einen Vorteil: "Früher habe ich immer irgendwann stark abgebaut. Jetzt ist der Konkurrenzdruck hoch, und ich bin auch in einem Alter, in dem ich konstante Leistungen bringen kann." Immerhin sei es letztlich eine einfache Formel: "Wer dem Team am besten hilft und stark gegen den Ball arbeitet, der spielt. Da hat die Mannschaft einen großen Schritt nach vorne gemacht."

Abschließend erklärte Modeste darüber hinaus seinen Torjubel - ein Tanz mit der Eckfahne. Inspiriert dazu wurde er durch ein Video des Musikers Chris Brown, "jetzt mache ich einen Spaß daraus. Für mich und meine Frau."

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Anthony Modeste im Steckbrief

Adrian Franke

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