Bobic: Jobgarantie für Schneider

Von Marco Heibel
Montag, 24.02.2014 | 09:44 Uhr
Fredi Bobic stärkte Thomas Schneider bisher immer demonstrativ den Rücken
© getty
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Trotz des Vereins-Minusrekords von sieben Niederlagen in Folge sitzt Trainer Thomas Schneider beim VfB Stuttgart offenbar fest im Sattel. Manager Fredi Bobic hat dem 41-Jährigen auch nach der 1:2-Pleite gegen Herthas BSC öffentlich den Rücken gestärkt. Intern soll es Medienberichten zufolge aber heftige Diskussionen um den jungen Coach geben.

Trotz des Vereins-Minusrekords von sieben Niederlagen in Folge sitzt Trainer Thomas Schneider beim VfB Stuttgart offenbar fest im Sattel. Manager Fredi Bobic hat dem 41-Jährigen auch nach der 1:2-Pleite gegen Herthas BSC öffentlich den Rücken gestärkt. Intern soll es Medienberichten zufolge aber heftige Diskussionen um den jungen Coach geben.

"Das Vertrauen in Thomas Schneider ist absolut da, weil wir sehen, wie gearbeitet wird, wie die Kommunikation zwischen Mannschaft und Trainerteam ist. Wir schauen immer darauf, wie die Mannschaft auftritt. Das ist der wichtigste Indikator", sagte Bobic zu "Bild."

Das Blatt behauptet allerdings, dass die nächste Begegnung am Sonntag bei Eintracht Frankfurt zum Entscheidungsspiel für den Ex-Profi wird, der in 19 Spielen nur 19 Punkte geholt hat. Sollte die Mannschaft wieder so schwach agieren wie zuvor gegen Hoffenheim und Augsburg (jeweils 1:4), soll angeblich Schluss sein für Schneider.

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VfB-Manager denkt "von Spiel zu Spiel"

Bobic hofft allerdings darauf, dass die Mannschaft an die gute Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen kann, die auch von den Fans gewürdigt wurde: "Für uns ist es entscheidend, dass wir von Spiel zu Spiel denken. Wir fokussieren uns total auf Frankfurt. Du musst in der Art und Weise auftreten wie gegen Hertha."

Bobic soll angeblich skeptisch sein in Sachen Trainerwechsel, weil selbst Star-Coaches wie Christoph Daum 2011 in Frankfurt und Otto Rehhagel 2012 in Berlin den Abstieg nicht verhindern konnten. Schneider weiß um seinen schweren Stand und will kämpfen: "Die Situation ist für alle unbefriedigend, das ist klar. Aber ich bin keiner, der davonläuft."

Thomas Schneider im Steckbrief

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