Klopp hofft auf Schmelzer

SID
Jürgen Klopp hofft weiter auf ein Comeback von Marcel Schmelzer
© getty

Jürgen Klopp kann vor dem letzten Pflichtspiel des Jahres gegen Hertha BSC nicht auf große Linderung seiner Verletzungssorgen hoffen. Einzig Linksverteidiger Marcel Schmelzer besitzt nach seinem Muskelfaserriss in der linken Wade eine realistische Chance.

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Das deutete Klopp auf der Pressekonferenz an: "Das weiß ich aber noch nicht". Nationalspieler Ilkay Gündogan, der unter der Woche erstmals nach langwierigen Rückenproblemen wieder mit der Mannschaft trainierte, ist für Klopp noch keine Alternative.

"Er wird auf gar keinen Fall im Kader stehen." Zudem gingen Kapitän Sebastian Kehl und Jakub Blaszczykowski angeschlagen aus dem Training am Mittwoch und sind für Samstag zumindest fraglich. Bei Sven Bender (Innenband-Dehnung) werde es "sehr eng", so Klopp.

Respekt vor Hertha

Sehnsucht nach der Winterpause kommt beim Dortmunder Training vor dem Duell mit dem starken Aufsteiger dennoch nicht auf. "Ich bin nicht weihnachtsreif", sagte Klopp. Sein Team offenbar auch nicht, wenn es nach den letzten Eindrücken gehe. "Wir hatten bisher eine klasse Trainingswoche und konnten endlich wieder fußballerisch arbeiten", ergänzte Klopp, die Mannschaft wirke, "als hätte sie große Lust auf Fußball".

Dem Gegner aus der Hauptstadt zollte der Dortmunder Coach großen Respekt: "Hertha hat einen sehr guten Plan, einen tollen Kader und viel Schwung aus der 2. Liga mitgenommen." Die Berliner seien ein unangenehmer Gegner, "das wissen wir und müssen dafür sorgen, noch unangenehmer zu sein".

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