VfB will Höhenflug gegen Frankfurt fortsetzen

SID
Freitag, 20.09.2013 | 16:49 Uhr
Thomas Schneider (r.) gewann seine ersten beiden Bundesliga-Spiele als VfB-Trainer
© getty
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Venlo

VfB-Trainer Thomas Schneider will gegen die Eintracht seine Weiße Weste wahren (So., ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER). Die Hessen kommen jedoch mit Rückenwind aus der Europa League.

Ob man beim VfB Stuttgart angesichts der Europa-League-Teilnahme von Gegner Eintracht Frankfurt Futterneid empfindet, ist nicht ganz klar.

Trotzdem soll der dritte Erfolg hintereinander in der Bundesliga die weiße Weste von Trainer Thomas Schneider bewahren.

Der Nachteil der verpassten Europa League soll für die Stuttgarter nun gegen die Hessen zum Vorteil werden, hatten die doch nach dem 3:0 gegen Girondins Bordeaux nur knapp drei Tage Pause. "Wir müssen diesen aber auch nutzen", sagte Stürmer Vedad Ibisevic der "Stuttgarter Zeitung".

Gute Dinge im Traditionstrikot?

Schneider hatte nach dem dritten Spieltag anstelle des entlassenen Bruno Labbadia übernommen und nach drei Bundesliga-Niederlagen zwar das Aus in der Europa League-Qualifikation nicht verhindert, konnte aber bislang von keinem Gegner bezwungen werden.

Nach dem Remis gegen HNK Rijeka gewannen die Stuttgarter ihre Bundesliga-Partien gegen Hoffenheim (6:2) und in Berlin (1:0).

Gegen Eintracht Frankfurt sollen nun aller guten Dinge drei werden. Und das im Traditionstrikot anlässlich des 120-jährigen Vereinsjubiläums. Dabei fehlen wird voraussichtlich Moritz Leitner, der sich eine Prellung im Kniegelenk zuzog. Dazu kommen Neuzugänge wie Mohammed Abdellaoue und Konstantin Rausch, die sich unter Schneider weiterhin auf der Ersatzbank wiederfinden.

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Frankfurt mit EL-Rückenwind

Was die Stuttgarter als ihren Vorteil nutzen wollen, kann ebenso zugunsten der Eintracht funktionieren. Die Hessen feierten vor ausverkauftem Stadion eine grandiose Rückkehr in den Europapokal und überzeugten mit schnellen Toren.

Nach 15 Minuten stand es für die Eintracht gegen Bordeaux bereits 2:0, der 3:0-Endstand war schließlich das, was man einen Einstand nach Maß nennt.

Auch Trainer Armin Veh, wie Schneider in diesem Jahr 2006 als relativ unbekannter Trainer zum VfB Stuttgart gekommen, dürfte somit seine Rückkehr ins Ländle zunächst genießen können. Die kurzzeitige Sorge um Sebastian Rode, der 20 Minuten vor dem Abpfiff verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, war bereits zu Spielende zerstreut.

"Im ersten Moment war ich geschockt, weil es das Knie war, an dem ich meinen Kreuzbandriss hatte", zitierte der Darmstädter Anzeiger Rode. "Es sieht doch nicht ganz so schlimm aus."

VfB Stuttgart - Eintracht Frankfurt

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