Rauball: Nicht von Politik fernsteuern lassen

SID
Donnerstag, 06.12.2012 | 13:34 Uhr
Reinhard Rauball will am 12. Dezember zu einer Entscheidung kommen
© Getty
Advertisement
Premier League Darts
Do22.02.
Berlin Calling! Wer rockt die Premiere in der Hauptstadt?
League One
Blackburn -
Bury
Serie A
Lazio -
Hellas Verona
Primera División
Getafe -
Celta Vigo
Ligue 1
Troyes -
Dijon
Primera División
Leganes -
Real Madrid
Championship
Derby County -
Leeds
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Serie A
Cagliari -
Neapel
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkisch)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Defensor -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkisch)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Ligue 1
Nizza -
Lille
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nott´m Fortest -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Primera División
Valencia -
Real Betis

Für den Profifußball geht es am 12. Dezember um viel: An diesem Tag soll das Sicherheitskonzept verabschiedet werden. Ligapräsident Rauball fürchtet um die Autonomie von DFB und DFL.

Ligapräsident Reinhard Rauball sieht bei einem Scheitern des umstrittenen Sicherheitskonzepts die Autonomie der Fußball-Verbände gefährdet. "Diese Autonomie darf nicht aufgegeben werden, wir dürfen von der Politik nicht ferngesteuert werden", sagte der Präsident von Meister Borussia Dortmund in einem Interview der "Frankfurter Allgemeine Zeitung", nachdem zuletzt vor allem die Innenminister in der Debatte um Gewalt im Fußball Druck gemacht haben.

Am kommenden Mittwoch sollen die 36 Profivereine bei ihrer Vollversammlung in Frankfurt das Papier verabschieden. "Daher ist es wichtig, dass wir am 12. Dezember zu einer Entscheidung kommen. Zu einer Verschiebung darf es nicht kommen", warnte Rauball.

DFL und DFB in ihrer Autonomie geschützt

Der 65-jährige Jurist kritisierte: "Dass auch Politiker unter Druck stehen, ist klar. Deshalb haben einige nichts ausgelassen. Sie stehen unter Rechtfertigungsbedarf, was die Polizeieinsätze angeht - und das alles wird argumentativ auf die Veranstalter von Fußballspielen abgewälzt." Die DFL und der DFB seien als Verbände in ihrer Autonomie grundsätzlich geschützt.

Gewinne mit dem Hasseröder Adventskalender und etwas Glück jeden Tag tolle Preise

Die Innenminister fordern von DFB und DFL, dass sich die Dachverbände im Kampf gegen die Gewalt finanziell mehr engagieren und pro Jahr zehn Millionen Euro für die Prävention bezahlen. "Wir haben signalisiert, dass wir in diese Richtung - von derzeit drei Millionen für Fan-Projekte kommend - gesprächsbereit sind", sagte Rauball.

"Es gibt keinen Königsweg"

Der Jurist will der Politik nicht in jeder Hinsicht folgen, der Fußball müsse seine Hausaufgaben selbst machen. "Aber es gibt keinen Königsweg, der uns garantiert, dass wir zur neuen Saison eine Beruhigung bei allen Spielen haben."

Rauball betonte erneut, dass ein Stehplatzverbot zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion stand. Von einigen Politikern sei dies aber immer wieder als Drohung in den Raum gestellt worden. "Es soll keine Verpflichtung zu Ganzkörperkontrollen geben. Wir wollen Kollektivstrafen vermeiden, indem wir die Täter stellen und bestrafen", erklärte er zudem.

Polizei gegen "überbordende Reglementierung"

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat eine "überbordende Reglementierung" für Fußballfans abgelehnt. Dies treffe vor allem die überwiegende Mehrheit friedlicher Besucher, sagte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut in einer Pressemitteilung. Fan-Organisationen befürchten, dass künftig vermehrt Ganzkörperkontrollen durchgeführt werden. Politiker hatten eine Verschärfung der Maßnahmen gefordert, nachdem immer wieder Pyrotechnik und Knallkörper in den Stadien gezündet werden.

"Wer ernsthaft erwägt, über durchgängige Leibesvisitationen und Nacktkontrollen von Fans die Sicherheit im Stadion zu erhöhen, schießt nicht nur deutlich am Tor vorbei, sondern verlässt gänzlich den Boden der Verhältnismäßigkeit", warnte Witthaut.

Es müsse in Kauf genommen werden, dass es manchen sogenannten Fans gelänge, auf unappetitliche Weise pyrotechnische Gegenstände ins Stadion zu transportieren; einen Generalverdacht rechtfertige das jedoch nicht. "Das Abbrennen von Bengalos stellt eine Straftat dar und muss kompromisslos verfolgt und bestraft werden", betonte der GdP-Chef.

Pyrotechnik wird konsequent abgelehnt

Auch DFB und DFL machten immer wieder deutlich, dass sie Pyrotechnik konsequent ablehnen und "keinen Millimeter" (Rauball) davon abweichen. "Weil dieses Umdenken bisher nicht durchgängig eingetreten ist, ist die Verschärfung von Kontrollen notwendig, dazu modernste Videotechnik und Schulung der Sicherheitsdienste", kündigte der Ligapräsident an.

Am Wochenende geht die Schweigeaktion von Fan-Organisationen gegen das umstrittene Konzept weiter: Zum dritten Mal soll es nach dem Anpfiff in den Stadien zwölf Minuten und zwölf Sekunden - in Anlehnung an den 12.12. - still sein. Zudem sind in sieben Städten Demonstrationen geplant.

Der Spielplan der Bundesliga

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung