Fussball

Ex-Profi Helmut Roleder will VfB-Präsident werden

Von SPOX
Helmut Roleder stand in der Bundesliga 347 Mal für den VfB Stuttgart im Tor
© Imago

Nur wenige Tage, nachdem die VfB-Führung in Gerd Mäuser ihren Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Erwin Staudt verkündete, hat die Initiative "Aktion VfB 2011" ihren Wunschkandidaten präsentiert: Ex-Torhüter Helmut Roleder soll auf Staudt folgen.

Nur wenige Tage, nachdem die VfB-Führung in Gerd Mäuser ihren Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Erwin Staudt verkündete, hat die Initiative "Aktion VfB 2011" ihren Wunschkandidaten präsentiert: Ex-Torhüter Helmut Roleder soll auf Staudt folgen.

Der 57-Jährige ist selbständiger Firmenberater und Businesstrainer, leitet in Tiefenbronn-Mühlhausen bei Stuttgart eine Agentur für Persönlichkeitsentwicklung.

Rolder stand in der Bundesliga 347 Mal für den VfB im Tor und wurde 1984 mit den Schwaben deutscher Meister.

Satzungsänderung notwendig

Am 18. Juli ist Mitgliederversammlung beim VfB , dort darf gemäß Vereinssatzung nur ein Kandidat benannt werden. Damit Roleder gewählt werden könnte, müsste die Versammlung im Vorfeld eine Satzungsänderung beschließen. Eine Dreiviertel-Mehrheit ist dafür erforderlich.

Ein besonderes Dorn im Auge ist den In Initiatoren der Aktion die Vorgehensweise von Aufsichtsratschef Dieter Hundt. Der hatte Mäuser vorgeschlagen - um die alten Gegebenheiten im Verein nicht zu gefährden.

Hundt im Zentrum der Kritik

"In einem von Dieter Hundt geführten Fußballverein gibt es keinen Mittelweg, da scheint es nur ‚Für mich' oder ‚Gegen mich' zu geben", heißt es in einer Presseerklärung.

Und weiter: "Durch Herrn Mäuser ändert sich an den machtinternen Strukturen gar nichts.Man möchte Menschen an der Spitze sehen, denen der Verein am Herzen liegt. Menschen, bei denen nicht der Machterhaltungstrieb, der eigene Vorteil, sondern der Vorteil des Vereins oberste Priorität ist."

Am Mittwoch sollen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz weitere Details bekanntgegeben werden.

Das ist der VfB Stuttgart

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