Fussball

Präsident Königs tadelt "Initiative Borussia"

SID
Gladbach-Präsident Rolf Königs hat sich die "Initiative Borussia" zur Brust genommen
© Getty

Rolf Königs, Präsident von Borussia Mönchengladbach, nimmt sich die Opposition "Initiative Borussia" und deren Frontmann Stefan Effenberg zur Brust.

Rolf Königs, Präsident des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, nimmt sich die Opposition "Initiative Borussia" und deren Frontmann Stefan Effenberg zur Brust.

"Er will professionelle Strukturen einführen, lässt aber offen, woher in seinem Team dafür die Wirtschaftskompetenz kommen soll", schrieb der 69-Jährige in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus". Nebenbei wolle Effenberg "den Fußballlehrer machen und seine Tätigkeit als TV-Kommentator beibehalten. Wie soll das gehen? Es ist schade, dass er sich so vor den Karren spannen lässt".

Stimmungsmache bringt den Verein nicht voran

Zugleich kann sich Königs nicht vorstellen, dass es Effenberg gelingt, auf der am kommenden Sonntag (29. Mai) stattfindenden Mitgliedersammlung eine Satzungsänderung zu bewirken. Dies wäre notwendig, um das Präsidium zu entlassen.

"Dadurch würden die Anhänger in Kauf nehmen, dass sie als Mitglieder Einfluss auf den Profifußball verlieren", äußerte Königs. Die Stimmungsmache der Initiative gegen die Klubführung bringe den Verein weder sportlich noch wirtschaftlich voran, so Königs weiter, "sie schadet unserem Image als vertrauenswürdiger Verein".

Den früheren Borussen-Trainer Horst Köppel, der als sein möglicher Nachfolger gehandelt wird, unterstellte der VfL-Präsident "persönliche Interessen". "Ein Horst Köppel soll nicht erzählen, dass es ihm nur um den Verein geht", sagte Königs.

Die Kritik der "Initiative Borussia" an den Fähigkeiten von Sportdirektor Max Eberl wies Königs zurück. Eberl habe viele Top-Talente wie Marko Marin und Marco Reus entdeckt, und der von ihm verpflichtete Trainer Lucien Favre sei gerade dabei, Borussia Mönchengladbach den Verbleib in der Bundesliga zu sichern. Daher fehle ihm "gänzlich jegliches Verständnis" für die Kritik an Eberl.

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