Keine Einsätze auf Schalke

Steht Streit vor dem Absprung?

Von Merja Schubert
Donnerstag, 25.09.2008 | 10:36 Uhr
Fußball, Bundesliga, FC Schalke 04, Albert Streit
© Getty
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Das Luxusproblem des FC Schalke 04 nimmt neue Dimensionen an: Wegen des großen Konkurrenzkampfs wollen die ersten Spieler den Verein verlassen.

Albert Streit, in der letzten Winterpause für 2,5 Millionen Euro Ablösesumme von Eintracht Frankfurt nach Gelsenkirchen gewechselt, will womöglich schon ein Jahr nach seinem Transfer wieder einen neuen Verein suchen.

Fehlende Spielpraxis

Schuld daran ist der hohe Konkurrenzdruck und die fehlende Spielpraxis.

"Wenn man zehn Pflichtspiele nur auf der Bank oder Tribüne war, weiß man, woran man ist", so der 29-Jährige zum "Kicker". Zuletzt hatte Streit Spiele mit der zweiten Mannschaft in der Regionalliga bestritten und dabei öffentlich von "Strafe" gesprochen.

Auch die Rückendeckung, die er von Trainer Fred Rutten und Manager Andreas Müller erhält, hilft dem Schalker nicht weiter. "Hohe Wertschätzung und keine Spielzeit, da passt was nicht."

"Will nur spielen"

Über seine momentane Situation findet Streit klare Worte: "Ich habe hier den besten Vertrag meiner Karriere, aber den will ich nicht absitzen. Und ich muss auch nicht bei einem Spitzenverein sein. Ich will nur spielen."

In den neun Spielen dieser Saison kam Streit gerade mal auf sieben Minuten Einsatzzeit. Nun wäre er offenbar auch bereit, auf erhebliche Teile seines Gehalts zu verzichten - solange er nur wieder spielen kann.

Rüge von Müller

Manager Müller haben die Ausagen seines Spielers nicht sonderlich gefallen: "Er ist hier unter Vertrag, und ich verlange von ihm, dass er sich hundertprozentig mit dem Verein identifiziert."

Müller erläuterte, dass er schon vor der zurückliegenden Transfer-Periode im August ein Gespräch mit Streit geführt und dabei einem möglichen Wechsel in der Winterpause 2008/2009 nicht zugestimmt habe.

Im Dezember soll es laut Müller erneut eine Unterredung mit dem Mittelfeldspieler geben.

"Eigeninteressen haben hintenan zu stehen. Das gilt nicht nur für ihn, sondern für alle unsere Spieler", sagte der Manager. Streits Vertrag bei den Schalkern läuft noch bis 2012.

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