Bundesliga, Fußball, FC Bayern München, Lukas Podolski, Torsten Frings, Werder Bremen
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Frings über Podolski

Sonntag, 07.09.2008

"Er hätte nach Bremen kommen sollen!"

Kaum streift sich Lukas Podolski das Trikot der deutschen Nationalmannschaft über, blüht er auf. Dieses Phänomen ist nicht neu, nur ist bis heute nicht geklärt, wieso es beim FC Bayern München nicht klappt.

Mit dem Adler auf der Brust betreibt der Münchener Edelreservist regelmäßig Frustbewältigung, so auch beim WM-Qualifikationsspiel in Liechtenstein (6:0), wo er mit seinen zwei Treffern (21., 48.) wieder einmal spielentscheidend war.

Wenn es nach Nationalmannschaftskollege Torsten Frings ginge, müsste Podolski diesen Frust längst nicht mehr ertragen, wenn er im Sommer den Verein gewechselt hätte. "Er wäre jetzt wohl um einiges glücklicher, wenn er zu uns gewechselt wäre", so der Bremer gegenüber der "Bild".

Werder-Kontakt im Sommer

Laut Frings war Werder in diesem Sommer an dem jungen Stürmer interessiert: "Ich weiß wohl, dass Klaus Allofs in der Sommerpause Kontakt zu Poldi aufgenommen hat." Podolski wollte aber lieber nach Köln zurück. "Er hätte halt nach Bremen kommen sollen! Hier hätte er gespielt, wäre besser dran gewesen."

Die Münchener in persona von Manager Uli Hoeneß bestreiten jedoch, ein Angebot erhalten zu haben, und führten zuletzt via Medien einen Kleinkrieg mit den Kölnern. Hoeneß hatte die mangelnde Einstellung seines angefressenen Stürmers moniert.

Hoeneß-Kritik ist eine Ehre

Frings weiß aber auch, dass Hoeneß "dir damit nur helfen" will, wenn er "was bemängelt". Er kenne das aus seiner Zeit in München. "Schlimm wird es für Poldi erst, wenn der Hoeneß sagt: 'Lukas ist mir egal'. Wenn der Uli dich ignoriert, hast du dort nichts mehr verloren", so Frings weiter. "Uli Hoeneß ist ein ganz feiner Kerl."

Vielmehr könne sich Podolski von der Hoeneß-Kritik geehrt fühlen, "Er weiß somit: Ich bedeute dem Hoeneß noch was." Frings ist überzeugt davon, "dass Poldi für Bayern und die Nationalelf noch verdammt oft treffen wird."

Köln, Bayern, Deutschland - das ist Lukas Podolski

Kevin Bublitz

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Beim FC Bayern nur auf der Bank, blüht Lukas Podolski in der Nationalmannschaft in aller Regelmäßigkeit auf, betreibt Frustabbau. Laut Torsten Frings hätte es Podolski deutlich leichter haben können, wäre er diesen Sommer zum SV Werder Bremen gewechselt.

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