Bundesliga

Klinsi: Brauchen keine 50-Millionen-Transfers

SID
Samstag, 26.07.2008 | 14:37 Uhr
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© Getty
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München - Jürgen Klinsmann sieht im Gegensatz zur Klubführung des FC Bayern München keinen Wettbewerbsnachteil des deutschen Rekordmeisters im internationalen Vergleich durch geringere TV-Einnahmen.

"Ich akzeptiere das Argument der finanziellen Diskrepanz zu den Großen nicht", sagte der Bayern-Trainer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe).

"Die Top-15-Vereine in Europa sind alle mit lauter Nationalspielern bestückt. Und letztlich ist die Atmosphäre, ist die Arbeitsphilosophie, die ein Verein entwickelt, wichtiger als ein Hundert-Millionen-Transfer. Inter Mailand hat in den letzten zehn Jahren immer fünfzig bis hundert Millionen in neue Spieler investiert - trotzdem hat die Chemie nie richtig gepasst."

Keine Angst vor Milliardären

Nach der Ablehnung der geplanten Vermarktung der Fußball-Bundesliga durch das Bundeskartellamt hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zum wiederholten Male auf den Wettbewerbsnachteil deutscher Teams in der Champions League wegen geringerer Fernsehgelder hingewiesen.

Klinsmann sieht den FC Bayern München dagegen "keineswegs in einer zweiten Kategorie. Es können noch so viele Milliardäre kommen, ob aus Russland oder Amerika - egal! Wenn ich mit einem Topkader arbeiten kann - und das können wir bei den Bayern auch ohne 50-Millionen-Einkäufe -, dann gibt es genug Chancen, diesen Kader kontinuierlich zu entwickeln", betonte er.

4-4-2 oder 3-5-2

Für die kommende Saison liebäugelt Klinsmann mit zwei unterschiedlichen Spielsystemen. "Vom Kader her ist ein 4-4-2 vorgegeben, entweder mit Raute oder mit flacher Mittelfeldreihe. Parallel dazu müssen wir noch eine Alternative trainieren."

Weil er immer mit mindestens zwei Stürmern spielen lassen wolle, allerdings ohne echte Flügelstürmerm, komme nur ein 3-5-2 infrage.

"In der Bundesliga werden viele Gegner nur mit einer Spitze kommen, da möchte ich ungern vier Abwehrspieler dagegen stellen. Da will ich sehen, dass auch ein Innenverteidiger mal mit nach vorne geht", so Klinsmann.

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