DFL weist Befürchtungen zurück

Bundesliga soll nicht exklusiv ins Pay TV

SID
Donnerstag, 03.07.2008 | 14:01 Uhr
Fussball, Bundesliga, DFL, Pfennig
© Getty
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Hannover - Die DFL ist Befürchtungen des Bundeskartellamtes entgegengetreten, nach denen die Bundesliga nur noch im Pay TV gezeigt werden könnte.

Die Wettbewerbshüter hatten eine Berichterstattung fast ausschließlich im Bezahlfernsehen als "nicht angemessen" bezeichnet. "Es besteht keinerlei Anlass zur Annahme, dass die Bundesliga im Pay-TV verschwindet", sagte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig.

Pfennig verwies auf die beiden Pakete, die die DFL im Mai für die zukünftige Bundesliga-Berichterstattung im Fernsehen von 2009 an vorgestellt hatte.

Bundesliga weiter im Free-TV vertreten 

"Im Sinne von Fans und Sponsoren sehen beide Alternativen eine umfangreiche Bundesliga-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen vor. Damit setzt sich die Bundesliga weiter deutlich von anderen Top-Ligen ab", erklärte der DFL-Sprecher.

Während Modell A wie bisher eine Samstag-Sportschau mit einer Zusammenfassung um 18.30 Uhr beinhaltet, sieht das Modell B die ersten Bundesliga-Bilder im Free TV samstags von 22.00 Uhr an vor. Als Ausgleich könnten die Fußballfans dann aber bis zu 18 Live-Spiele im Free TV sehen.

"Die Bundesliga wird auch künftig keine reine Pay TV-Veranstaltung werden", hatte Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, bereits im Mai erklärt.

Zustimmung zu zentraler Vermarktung

Die offizielle Ausschreibung der Bundesliga-Rechte für die drei Spielzeiten 2009/2010, 2010/2011 und 2011/2012 ist bisher noch nicht erfolgt. Die DFL wartet nach eigenen Angaben auf "grünes Licht" vom Bundeskartellamt.

Die Behörde hat nach langer Prüfung inzwischen Zustimmung zur zentralen Vermarktung der TV-Rechte signalisiert, die wichtiger Bestandteil aller Vermarktungsmodelle ist. Die Zentralvermarktung sei aber ein Kartell der Bundesliga-Klubs.

Daher müssten die Bundesliga-Spiele weiter in größerem Umfang auch im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen sein: "Wenn wir ein solches Kartell zulassen, müssen wir darauf achten, dass die Verbraucher an seinen Vorteilen angemessen beteiligt werden", sagte eine Sprecherin des Kartellamts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

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