Mic und Mac war gestern

Von Florian Bogner
Dienstag, 08.07.2008 | 10:32 Uhr
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

München - Schenkt man Bayern-Manager Uli Hoeneß Glauben, sind die Transferaktivitäten des deutschen Rekordmeisters in diesem Sommer nicht mehr als nur eine Marginalie.

Vielleicht kommt ja noch einer, vielleicht aber auch nicht. Die Aussagen von Hoeneß und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge diesbezüglich sind momentan nicht mehr als verbales Achselzucken.

Und doch ist klar: Irgendwas wird noch geschehen bis zum 31. August, dazu kennt man die Bayern zu gut. Nur in die Karten gucken lassen sie sich nicht. Dabei drückt vor allem vorne der Schuh.

Vokuhila und drei Stürmer

Wir schreiben das Jahr 1989. Damals fuhren noch Jungs mit Vokuhila-Frisur Moped, den 10-Mark-Schein zierte die Gorch Fock und der FC Bayern ging letztmals mit nur drei Angreifern in die neue Saison.

Alan McInally, Radmilo Mihajlovic und Roland Wohlfarth hießen die drei Stürmer, mit denen der FC Bayern damals immerhin den Meistertitel eintütete, im DFB-Pokal bis ins Achtelfinale und im Landesmeister-Pokal bis ins Halbfinale vorstieß.

Damals absolvierte der FCB aber auch nur 45 Pflichtspiele. Anno 2008 heißen Mic, Mac und Wohlfarth Luca Toni, Miroslav Klose und Lukas Podolski. Franck Ribery könnte man noch als eine Art Halbstürmer dazu zählen, 19 Jahre zuvor hatte man aber auch einen Wiggerl Kögl.

Vorne zu dünn bestückt

Der gravierende Unterschied: Will das Team von Jürgen Klinsmann dessen Vorgabe umsetzen, also "in Deutschland beide Titel holen und international bis zum Schluss dabei sein", müssten die Spieler 53 Pflichtspiele bestreiten - Nationalmannschaftseinsätze noch nicht mitgerechnet.

Mit nur drei Angreifern wäre man in Europa das im Angriff am schlechtesten bestückte Team, zumal noch nicht mal endgültig geklärt ist, ob Lukas Podolski überhaupt bleibt. Als Podolski-Ersatz wäre Mario Gomez vorgesehen, den hat der VfB Stuttgart aber als unverkäuflich erklärt.

Das Anforderungsprofil für den "vierten Mann" ist ebenso einfach wie tückisch. Sportlich gesehen wäre ein Konterstürmer die ideale Ergänzung zu Toni, Klose und Podolski. Aber bitte schön einer, der sich im Zweifelsfall auch ohne Murren auf die Tribüne setzt.

Erfahrung oder Jungbrunnen?

Das Modell "in-der-Bundesliga-wildern" schlug in den letzten Jahren fehl. Ali Daei, Vahid Hashemian oder Jan Schlaudraff können ein Lied davon singen.

Auch die Verpflichtung eines jungen Internationalen, wie es Roque Santa Cruz einst war, ist in den vergangenen Jahren meist schief gegangen. Spieler wie Julio Dos Santos oder Jose Ernesto Sosa waren nie auf Anhieb die insgeheim erhoffte Verstärkung.

Bleiben noch zwei Varianten. Entweder man setzt auf einen gereiften Angreifer vom Schlage Ivan Klasnic oder Eidur Gudjohnsen, dessen Alter schon jenseits der 30 liegt, oder man bedient sich am Jungbrunnen zweite Mannschaft, aus der einst schon Paolo Guerrero hervorging.

Sieben Wochen Zeit

Aussichtsreichster Kandidat hierfür wäre Daniel Sikorski. Der 20-jährige Österreicher hatte 2007/2008 immerhin passable elf Regionalliga-Treffer vorzuweisen und erzielte unlängst beim lockeren Trainingskick der "Ersten" gegen die "Zweite" beide Treffer zum 2:2-Endstand.

Drei Jugendländerspiele für den EM-Gastgeber hat er vorzuweisen, als größter Erfolg steht Platz drei bei der U-19-EM 2006 in seiner Vita. Ob das für Klinsmanns Ansprüche reicht, ist mehr als fraglich.

Noch ist der Transfermarkt knapp sieben Wochen geöffnet. Genug Zeit also für Rummenigge, Hoeneß und Klinsmann, einen weiteren Neuzugang mit einem nonchalanten Achselzucken zu vermelden.

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung