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Aus für "Opa-Abwehr"

Von Vincent Alberola
Montag, 21.04.2008 | 12:26 Uhr
© Getty
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München - Nach der unglücklichen 1:2-Pokal-Pleite will der BVB nun zur neuen Saison umbauen. Dabei steht nicht nur Trainer Thomas Doll vor dem Aus, sondern auch zwei Abwehrrecken.

Wie der "Kicker" berichtet, wollen die Borussen ihre beiden Innenverteidiger Christian Wörns und Robert Kovac loswerden.

Wörns ließ sich demnach eine Klausel, nach der sich sein Vertrag bei 25-Pflichtspiel-Einsätzen automatisch verlängert, kürzlich auf eigenen Wunsch streichen. Wie es beim ehemaligen Nationalspieler weiter geht, weiß er allerdings selbst noch nicht.

Wörns: Zukunft offen

"Ich will jetzt erst mal sehen, wie die letzten fünf Spiele in der Meisterschaft verlaufen und werde dann in aller Ruhe eine Entscheidung treffen", so der 35-Jährige. Neben einem Engagement in der zweiten Liga ist auch ein Wechsel ins Ausland denkbar. Oder aber vielleicht doch das Karriereende?
Während bei Wörns der Abschied aus Dortmund feststeht, soll sein Teamkollege Robert Kovac ebenfalls den Verein verlassen.

Kovac soll gehen

Wie der "Kicker" berichtet wurde dem Kroaten nahe gelegt, sich einen neuen Verein zu suchen - trotz eines Vertrages bis 2009.
Kovac frustriert: "Schade, dass hier schon nach zwei Spielen das Vertrauen weg war. Ein bisschen Konstanz wäre sicherlich besser gewesen als der permanente Wechsel."

Als Nachfolger für die "Opa-Abwehr" sind der Serbe Marko Basa von UC Le Mans sowie Jeremie Brechet (FC Sochaux) im Gespräch.

Kommen und Gehen bei 96

Der Transfer von Jan Schlaudraff vom FC Bayern zu Hannover 96 ist nun endgültig fix. Schlaudraff soll für etwas mehr als zwei Millionen Euro den Rekordmeister verlassen und in der kommenden Saison das Team der Niedersachsen verstärken. Sein Jahresgehalt soll bei rund zwei Millionen Euro liegen.

Erstmals spricht der Stürmer nun über seine Situation bei den Münchnern: "Ich habe es nicht gepackt. Es ist für mich sehr unglücklich gelaufen", so der Nationalspieler über seine Bayern-Zeit. Auf die Frage, ob der Trainerwechsel von Magath zu Hitzfeld für ihn ein Nachteil war, sagte der 24-Jährige Angreifer dem "Kicker": "Wenn der Trainer mich geholt hätte, wäre er vielleicht mehr in der Pflicht gewesen mich zu bringen."

Während sich 96 über einen prominenten Neuzugang freuen kann, steht ein anderer vor dem Absprung: Szabolcs Huszti.
Der Ungar will 96 verlassen. "Wir werden uns in der kommenden Woche zusammensetzen", so Manager Christian Hochstätter im "Kicker".

Zwetschge auf die Insel?

Während Zvjezdan Misimovic mit Nürnberg um den Klassenerhalt kämpft, wird der Bosnier von seinem Berater Klaus Gerster bereits anderen Vereinen angeboten - auf äußerst plumpe Art.
Bei Gesprächen mit Bundesliga-Beratern verkündet Gerster, sein Schützling sei im Abstiegsfall ablösefrei - obwohl Zwetschge auch einen gültigen Vertrag für die zweite Liga hat.
Nürnbergs Manager Martin Bader echauffiert sich im "Kicker" über Gersters Verhalten und moniert, dass sich "der eine oder andere Spieler gedanklich längst damit beschäftigt, wieder einen tollen Verein zu finden."

Nach dem VfB Stuttgart haben sich nun auch Interessenten aus England gemeldet. Laut "Daily Mirror" soll Misimovic beim FC Everton und  beim FC Middlesborough im Gespräch sein.

Buck unzufrieden

KSC-Profi Stefan Buck schiebt Frust: Trotz des Leistungstiefs von Christian Timm und Alexander Iashvilli konnte der Mittelfeldspieler seine Chance nicht nutzen und sich ins Team spielen.

Der 27-Jährige beklagt sich über die mangelnde Einsatz-Zeit und sieht sich bei den Badenenern in der Sackgasse: "Ich sehe mich nicht als Ergänzungsspieler. Ich will spielen, mich weiter entwickeln. Ich muss reagieren, für mich eine Lösung finden", sagte Buck dem "Kicker".

KSC-Manager Dohmen schiebt den Wechsel-Absichten aber einen Riegel vor: "Es wird keine Freigabe geben."

Bielefeld mit dem großen Schnitt

Mathias Hain, Dirk Heinen, Petr Gabriel, Nils-Christian Schmidt, Ioannis Masmanidis und David Kobylik müssen den Klub zum Sommer verlassen. Auch Umut Kocin, Siyabonga Nkosi und Leonidas Kampantais sollen trotz Verträgen die Koffer packen. Wackelkandidaten sind Sibusiso Zuma und Matthias Langkamp.

Bei all den Abgängen bei den Ostwestfalen will man aber auch Spieler verpflichten: Verteidiger Nico Herzig von Alemannia Aachen soll kommen. Der 24-Jährige ist ablösefrei. Bielefeld hat ihm bereits ein Angebot gemacht.

Landet der Hubschrauber bald in Bochum?

Der Wechsel wird immer konkreter: Vahid Hashemian steht kurz vor der Rückkehr zum VfL Bochum. Der 31-jährige Stürmer von Hannover 96 ist ablösefrei und soll den Abgang von Leihgabe Oleg Byelik (Schachtjor Donezk) kompensieren.

"Bochum ist für Vahid der Favorit", so Hashemians Berater Lars-Wilhelm Baumgarten im "Kicker".

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