Bundesliga

DFL will bald über 50+1-Regel entscheiden

SID
Mittwoch, 05.03.2008 | 16:43 Uhr
rauball, DFL
© DPA
Advertisement
Serie A
FrLive
Fluminense -
Cruzeiro
International Champions Cup
Fr04:05
Man United -
Man City
Club Friendlies
Fr13:30
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Senhua -
Beijin Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Frankfurt/Main - In der kontroversen Diskussion um Pro und Kontra einer Öffnung der Profivereine für Mehrheitsinvestoren stehen dem deutschen Fußball möglicherweise sogar juristische Auseinandersetzungen ins Haus.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will das heikle Thema, das entscheidende Bedeutung für die strategische Ausrichtung der Bundesliga hat, noch in diesem Jahr zum Abschluss bringen.

Doch eine rechtsverbindliche Lösung ist nach Ansicht von Liga-Präsident Reinhard Rauball (im Bild) nur schwer zu finden. "Wir haben die feste Absicht, bis Ende 2008 eine endgültige Entscheidung zu treffen. Wir haben aber erkennen müssen, dass es nicht einfach ist, eine Lösung zu stricken, die rechtlich einwandfrei ist", sagte Rauball nach einer vierstündigen Informationsveranstaltung in Frankfurt/Main.

Informationsveranstaltung für die Vereine

Der Liga-Vorstand wolle sein Bild noch vervollständigen und werde erst nach einer weiteren Informationsveranstaltung eine Empfehlung an die Vereine geben. Diese votieren derzeit mehrheitlich gegen die Abschaffung der sogenannten 50+1-Regel, die bislang den Einstieg von Großinvestoren a la Roman Abramowitsch bei den 36 Bundesligavereinen verhindert.

Um die Regel zu kippen, ist eine Zweidrittelmehrheit und anschließend die Zustimmung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nötig, die auf einem Bundestag ebenfalls einer Zweidrittelmehrheit bedarf.

Gerichts-Marathon soll verhindert werden

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert forderte die Profiklubs deshalb dazu auf, eine Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus zu treffen. "Wenn es nur darum ginge, schnelles Kapital in die Liga zu pumpen, würden wir die Regel sofort aufheben. Aber die monetären Interessen stehen nicht immer im Vordergrund. Ich hoffe, alle bringen Weisheit mit und gehen in die kontrollierte Offensive. Es sollte keine emotionale Entscheidung getroffen werden", sagte Seifert.

Sollte die Regel 50+1 Bestand haben, will die DFL auf jeden Fall einen drohenden Gerichts-Marathon verhindern. Nach Ansicht von Rauball habe nämlich jeder Verein die Möglichkeit, eine solche Entscheidung juristisch anzufechten. "Wenn jemand klagen will, ist dies nicht zu verhindern", sagte Rauball.

FCB mit Vorbehalten gegen Großinvestoren

Die DFL hat daher bereits eine Kommission gebildet, in der auch Vertreter von Hannover 96 sitzen. Dessen Präsident Martin Kind gilt als größter Befürworter einer Öffnung für Mehrheitsinvestoren. "Wir haben kein Interesse an einer gerichtlichen Klärung, sondern wollen uns partnerschaftlich einigen", sagte Seifert.

Vorbehalte gegen den möglichen Einstieg von Großinvestoren, der in England, Frankreich, Italien oder Spanien längst an der Tagesordnung ist, gibt es unter anderem beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München. "Wenn die Voraussetzungen geschaffen werden, muss jeder Verein für sich entscheiden, was er will. Ich glaube aber nicht, dass unsere Mitglieder, die das zu entscheiden haben, bereit wären, so etwas zu machen", sagte Bayern-Manager Uli Hoeneß.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung