Samstag, 01.03.2008

Keiner versteht seine Späße

Toni: Holt mir einen Landsmann!

München - Italiener fühlen sich wohl in München. Nur Berlin beheimatet mehr Pizzabäcker und andere Gastronome aus Italien. Die Liebe der Giovannis und Giuseppes zu München geht sogar so weit, dass ihnen die Stadt ein eigenes Wochenende widmet.  

toni, de rossi
© Getty

Das zweite Oktoberfest-Wochenende ist seit geraumer Zeit als Italiener-Wochenende bekannt. Dann fährt halb Italien für 48 Stunden auf die Wies'n und lässt's ordentlich krachen.

Italienische Fußball-Profis haben bislang weitgehend auf Reisen nach München verzichtet, es sei denn, sie müssen von Berufs wegen. Der AC Milan war zuletzt öfter mal da und hat recht erfolgreiche Stunden in München verbracht.

Keiner versteht Tonis Späße 

Länger geblieben sind bislang nur zwei. Ruggiero Rizzitelli und Luca Toni. Rizzitelli war Mitglied der Meistermannschaft von 1997 unter Landsmann Giovanni Trapattoni. Toni hat im Sommer 2007 seinen Hauptwohnsitz vorrübergehend nach München verlegt. Beruflich läuft es hervorragend für den Weltmeister, 22 Tore in 26 Pflichtspielen sind beeindruckende Zahlen.

Toni schätzt seine Kollegen sehr, beim Training sieht man ihn oft herumalbern mit Ribery und Co. Doch Toni hat ein Problem: Außer mit Bayerns Fitnesstrainer Riccardo Proietti kann er sich mit niemandem unterhalten. Deshalb hat Toni einen Wunsch.  

"Für mich wäre es viel einfacher, wenn noch ein Italiener bei uns spielen würde. Ich vermisse jemanden, mit dem ich mich unterhalten kann, der meine Späße versteht. Und in Italien gibt es viele gute Fußballer, die gut in die Bundesliga passen und die auch gerne kommen würden", sagte Toni.

Wie wär's mit Zambrotta und de Rossi?

Zwei Spieler wurden schon mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Gianluca Zambrotta vom FC Barcelona und Daniele de Rossi vom AS Rom.

Beide sind Nationalspieler und de Rossi zudem ein enger Freund von Luca Toni. Zambrotta wechselte nach der WM 2006 von Juventus Turin zum FC Barcelona, wurde dort aber bislang nicht glücklich.

Da Willy Sagnols Leistungen extrem stagnieren und Christian Lell mehr mit sich und seinem Privatleben zu tun hat, wäre Zambrotta eine Alternative auf der Rechtsverteidigerposition. 

De Rossi ist ein kompromissloser defensiver Mittelfeldspieler und hält bei der Roma Superstar Francesco Totti den Rücken frei. Mit seinen erst 24 Jahren könnte de Rossi das alternde Mittelfeld der Bayern verstärken und langfristig Mark van Bommel ersetzen.   

SPOX

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