Problem-Profi oder Ballzauberer?

Özils Neuanfang in Bremen

SID
Mittwoch, 13.02.2008 | 12:47 Uhr
Fußball, Bundesliga, Mesut Özil
© DPA
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Bremen - Während viele Werder-Bremen-Fans noch etwas skeptisch auf Mesut Özil schauen, sind sich die Verantwortlichen des Bundesligisten sicher, dass ihnen mit der Verpflichtung des 19-Jährigen ein Schnäppchen gelungen ist.

"Er hat eine große Zukunft vor sich", sagte Manager Klaus Allofs voller Zuversicht und begründete so die ungewöhnlich hohe Ablöse von rund fünf Millionen Euro für einen Nachwuchsmann. Einen weiteren Problemfall wie Carlos Alberto kann Werder sich allerdings nicht leisten.

Das Talent des offensiven Mittelfeldspielers ist unstrittig, doch Özils Ruf ist seit dem langwierigen Wechseltheater und den wüsten Anschuldigungen reichlich ruiniert.

Als geldgierig wurde der Spieler aus der Schalker Jugendabteilung dargestellt, der sich im "Kicker"-Interview prompt wehrte mit dem Vorwurf, dass es sich dabei um "eine schmutzige Kampagne" gehandelt habe. Vor allem Manager Andreas Müller war Zielscheibe der Kritik des in Gelsenkirchen geborenen Spielers mit deutschem Pass und türkischen Wurzeln.

In dem Streit zwischen Schalke und dem U21-Nationalspieler ging es um eine Vertragsverlängerung, die nach Müllers Aussage mündlich schon erfolgt war. Doch schon kurz darauf soll der Youngster den neuen Kontrakt, der ihm bis zu 1,5 Millionen Euro pro Jahr eingebracht hätte, abgelehnt haben.

Er wirkt gesteuert 

Müller hatte dafür Özils Vater Mustafa und Spielerberater Reza Fazeli verantwortlich gemacht. Matthias Sammer, Sportdirektor beim Deutschen Fußball-Bund (DFB), hatte dazu im Interview mit "Premiere" gesagt: "Er wirkt ein bisschen gesteuert."

In Bremen wagt der umworbene Özil, der auch Angebote von Hannover 96 und des VfB Stuttgart vorliegen hatte, nun einen Neuanfang. Fragen zur Vergangenheit auf Schalke wollte er nach seinem Blitzwechsel daher nicht beantworten: "Ich möchte einen Schlussstrich darunter ziehen und mir hier ein neues Image aufbauen."

So klang Özil auch brav, als er nach seinen Perspektiven gefragt wurde: "Ich weiß, dass sich bei Werder viele junge Spieler entwickelt haben. Das möchte ich auch. Ich will hier Stammspieler werden."

Vielseitigkeit ist Trumpf 

Özil ist eine Investition in die Zukunft, die sich schon schnell rechnen könnte. Spielerisch passt er mit seiner Schnelligkeit und ausgefeilten Technik perfekt in das druck- und anspruchsvolle Bremer Mittelfeldspiel. Vor allem seine Vielseitigkeit ist ein Trumpf. "Ich kann vorn rechts, links oder in der Mitte spielen", betont Özil.

Langfristig könnte er gar der Nachfolger von Diego werden, wenn der Brasilianer irgendwann dem Werben reicherer Klubs erliegen sollte.

Mit Özil verbindet Werder fast so hohe Erwartungen wie mit Carlos Alberto, dem teuersten Transfer der Klub-Geschichte, der nach Problemen und Eskapaden in der Winterpause zum FC Sao Paulo ausgeliehen wurde.

Auf diesen Vergleich angesprochen, sagte Schaaf: "Wir wollen doch, dass Spieler ihre Eigenarten haben. Uns geht es nicht darum, ob einer schwierig oder pflegeleicht ist im Umgang." Entscheidend sei zunächst die sportliche Leistung.

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