Samstag, 02.02.2008

Leverkusen neuer Dritter

HSV kommt nicht über Remis hinaus

Hamburg - Der Hamburger SV hat zu Beginn der Rückrunde in der Bundesliga einen Rückschlag bei der Verfolgung von Spitzenreiter Bayern München hinnehmen müssen.

Fußball, Bundesliga, Hamburg, Olic
© DPA

Die Hanseaten kamen in der eigenen Arena gegen Angstgegner Hannover 96 über ein 1:1 (0:1) nicht hinaus. Bayer Leverkusen setzte sich am 18. Spieltag bei Energie Cottbus mit 3:2 (0:1) durch und verdrängte die Hamburger dank des besseren Torverhältnisses vom dritten Platz.

Mit 33 Zählern hat Leverkusen wie der HSV sechs Punkte Rückstand auf die Münchner, die bereits am Freitagabend mit einem 2:1 (2:0)-Erfolg bei Hansa Rostock in die Rückrunde gestartet waren. Der Tabellenzweite Werder Bremen (36 Punkte) greift erst am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum wieder ins Liga-Geschehen ein.

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Dreierpack von Fenin 

Vier Tage nach dem Pokalerfolg gegen Bremen kam Borussia Dortmund beim MSV Duisburg durch ein Tor in der Nachspielzeit von Diego Klimowizc noch zu einem 3:3 (0:2). Die Zebras bleiben damit auf dem letzten Tabellenplatz.

Eintracht Frankfurt kam durch eine Premieren-Dreierpack von Wintereinkauf Martin Fenin (39./60./90. Minute) zu einem verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg bei Hertha BSC.In Berlin feierte Fenin eine perfekte Bundesliga-Premiere. Der 20 Jahre alte Tscheche nutzte eine Kopfball-Vorlage von Ioannis Amanatidis in der 39. Minute zu seinem ersten Tor und krönte seine gute Leistung mit den beiden weiteren Treffern. Der Neu-Berliner Raffael konnte hingegen noch nicht überzeugen.

Der VfL Wolfsburg verdarb den Liga-Einstand von Arminia Bielefelds neuen Trainer Michael Frontzeck. Grafite (27.) besiegelte die Heimniederlage der Ostwestfalen, die nur noch knapp vor den Abstiegsrängen liegen.

Der 1. FC Nürnberg musste sich in Unterzahl beim Aufsteiger Karlsruher SC mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. FCN-Verteidiger Andreas Wolf (57.) sah wegen Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Den Karlsruher Sieg gegen zehn Nürnberger machten Christian Eichner (66.) und der Ex-Nürnberger Joshua Kennedy (74.) perfekt.

Olic rettet Hamburg 

Gegen Hannover reichte es für den HSV zum fünften Mal in Serie nicht zu einem Heimerfolg. Ivica Olic rettete den Hamburgern mit seinem Treffer in der 70. Minute immerhin noch einen Zähler.

Szabolcs Huszti hatte die Gäste in der 40. Minute per Foulelfmeter nach einem Rempler von Guy Demel an Christian Schulz nicht unverdient in Führung gebracht. Hannovers Sergio Pinto (89.) sah wegen einer Tätlichkeit an Nigel de Jong die Rote Karte.

Leverkusen benötigte eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um in Cottbus als Sieger vom Platz zu gehen. Simon Rolfes (59./86./Foulelfmeter) und Dimitri Bulykin (69.) wendeten noch das Blatt.

Energie hatte durch den Ex-Leverkusener Michal Papadopulos (14.) geführt und durch Christian Bassila (74.) zwischenzeitlich ausgeglichen.

Ziegler patzt 

Bei den Dortmundern war die Pokal-Freude schnell verflogen. Ausgerechnet der am Dienstagabend noch umjubelte Schlussmann Marc Ziegler patzte bei einem Eckball, so dass Julian Filipescu (18.) zur Duisburger Führung einschießen konnte.

Tobias Willi (31.) erhöhte mit seinem ersten Bundesligator nach einem Konter auf 2:0. Sebastian Kehl (51.) verkürzte mit einem kuriosen Tor per Gesäß und Diego Klimowicz (68./90.+2.) machte nach Mihai Tararaches (59.) Elfmetertor nach Foul von Dede an Ivica Grlic doch noch den späten Ausgleich.

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