Samstag, 15.11.2014

Situation in Hannover bleibt weitestgehend ruhig

Kaum Ausschreitungen bei Demo

Bei der Anti-Salafisten-Demonstration von Hooligans und Rechtsextremisten in Hannover sind die befürchteten Ausschreitungen weitgehend ausgeblieben. Das ist das Fazit der Polizei, nachdem die Versammlung am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in der niedersächsischen Landeshauptstadt offiziell für beendet erklärt wurde.

Die Polizei erlebte bei der Demonstration einen vergleichsweise ruhigen Arbeitstag
© getty
Die Polizei erlebte bei der Demonstration einen vergleichsweise ruhigen Arbeitstag

Insgesamt nahmen nur rund die Hälfte der erwarteten 5000 Demonstranten teil.

"Die Polizei hat sich nach Köln sehr gut aufgestellt. Bisher sieht es so aus, dass alles einigermaßen ruhig ausgeht, von kleineren Rangeleien abgesehen", sagte Dietmar Schilff, der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), dem SID und fügte später hinzu: "Nach unserer Auffassung ist die Lagebeurteilung aufgegangen. Somit wurden der unerträglichen HoGeSa-Bewegung ihre Grenzen aufgezeigt."

Die Demonstration war zuvor nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen genehmigt worden. Zeitgleich fanden in Hannover einige Gegen-Demonstrationen statt. Es kam dabei aber nur zu wenigen Zwischenfällen.

"Professionell gearbeitet"

So ergaben sich in der Innenstadt und nach dem offiziellen Ende der Veranstaltungen einzelne Auseinandersetzungen. "Es war eine hochkomplizierte Situation für die Polizei, die mit einem notwendigerweise großen Kräfteeinsatz professionell abgearbeitet wurde", sagte Schilff.

Bei einem ähnlichen Aufmarsch der "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa) mit rund 4500 Demonstranten war es am 26. Oktober in der Kölner Innenstadt zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, dabei wurden 44 Ordnungshüter verletzt und 17 Personen vorübergehend festgenommen.

Mehrere Bundesliga-Klubs verboten daraufhin das Tragen von "HoGeSa"-Symbolen in ihren Stadien.

Die Bundesliga-Tabelle

Das könnte Sie auch interessieren
Ballo ist zwei Jahre jünger als seine U17-Nationalteamkollegen

ÖFB-Supertalent vor Transfer zu Chelsea

Hacker haben die Twitter-Account vieler Promis angegriffen

Twitter-Attacke: Weltweit zahlreiche Accounts betroffen

Schlager, Igor und Berisha jubeln

Salzburgs Youth-League-Erfolg soll sich wiederholen


Diskutieren Drucken Startseite
Top 5 gelesene Artikel

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.