Der Weltmeister geht leer aus

Dienstag, 31.10.2017 | 18:25 Uhr
Lewis Hamilton hat nun vier Weltmeistertitel auf seinem Konto
© getty
Advertisement
Internationaux de Strasbourg Women Single
WTA Straßburg: Halbfinale
Geneva Open Men Single
ATP Genf: Halbfinale
Lyon Open Men Single
ATP Lyon: Halbfinale
German Darts Masters
German Darts Masters: Session 1
BSL
Banvit -
Besiktas (Spiel 2)
German Darts Masters
German Darts Masters -
Session 2
MLB
Giants @ Cubs
MLB
Angels @ Yankees
NBA
Celtics @ Cavaliers (Spiel 6)
MLB
Padres @ Dodgers
MLB
Twins @ Mariners
Lyon Open Men Single
ATP Lyon: Finale
Internationaux de Strasbourg Women Single
WTA Straßburg: Finale
Premiership
Exeter -
Saracens
Championship
Aston Villa -
Fulham
Pro14
Leinster -
Scarlets
MLB
Angels @ Yankees
MLB
Giants @ Cubs
NBA
Rockets @ Warriors (Spiel 6)
MLB
Reds @ Rockies
MLB
Twins @ Mariners
FIA World Rallycross Championship
4. Lauf: Silverstone
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
Rugby Union Internationals
England -
Barbarians
League One
Rotherham -
Shrewsbury
IndyCar Series
Indy 500
MLB
Angels @ Yankees
Ligue 1
Toulouse -
AC Ajaccio
MLB
Padres @ Dodgers
MLB
Twins @ Mariners
MLB
Giants @ Cubs
League Two
Coventry -
Exeter
MLB
Astros @ Yankees
MLB
Angels @ Tigers
MLB
Cubs @ Pirates
Friendlies
Portugal -
Tunesien
MLB
Twins @ Royals
Friendlies
Argentinien -
Haiti
MLB
Astros @ Yankees
MLB
Cubs @ Pirates
MLB
Angels @ Tigers
MLB
Twins @ Royals
MLB
Blue Jays @ Red Sox
World Rugby U20 Championship
Frankreich -
Irland
World Rugby U20 Championship
Neuseeland -
Japan
MLB
Astros @ Yankees
MLB
Cubs @ Pirates
MLB
Angels @ Tigers
MLB
Angels @ Tigers
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 1
MLB
Cubs @ Mets
MLB
Red Sox @ Astros
MLB
Indians @ Twins
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 2
MLB
Yankees @ Orioles
MLB
Cubs @ Mets
MLB
Indians @ Twins
MLB
Rangers @ Angels
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 3 -
Session 1
Friendlies
England -
Nigeria
Glory Kickboxing
Glory SuperFight Series: Birmingham
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 3 -
Session 2
IndyCar Series
IndyCar Series: Dual in Detroit, Rennen 1
Friendlies
Island -
Norwegen
MLB
Yankees @ Orioles
MLB
Indians @ Twins
Glory Kickboxing
Glory 54: Birmingham
MLB
Cubs @ Mets
MLB
Rangers @ Angels
World Rugby U20 Championship
Australien -
Japan
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 4 -
Session 1
Friendlies
Brasilien -
Kroatien
World Rugby U20 Championship
Neuseeland -
Wales
Serie B
Bari -
Cittadella
MLB
Yankees @ Orioles
MLB
Cubs @ Mets
PDC World Cup of Darts
World Cup of Darts: Tag 4 -
Session 2
MLB
Indians @ Twins
Serie B
Venedig -
Perugia
IndyCar Series
IndyCar Series: Dual in Detroit, Rennen 2
MLB
Rangers @ Angels
MLB
Yankees @ Tigers
MLB
Royals @ Angels
MLB
Braves @ Padres
MLB
Diamondbacks @ Giants
MLB
White Sox @ Twins
MLB
Yankees @ Blue Jays
MLB
Phillies @ Cubs
MLB
Royals @ Angels
Friendlies
Norwegen -
Panama
MLB
Orioles @ Mets
MLB
Yankees @ Blue Jays
MLB
Phillies @ Cubs
MLB
Royals @ Angels
World Rugby U20 Championship
Wales -
Japan
MLB
White Sox @ Twins
MLB
Phillies @ Cubs
World Rugby U20 Championship
England -
Schottland
World Rugby U20 Championship
Neuseeland -
Australien
Friendlies
England -
Costa Rica
Friendlies
Portugal -
Algerien
Friendlies
Island -
Ghana
MLB
Tigers @ Red Sox

Nach jedem Grand Prix der Formel 1 bewertet SPOX die Leistungen der Fahrer am vergangenen Wochenende. Teil 18 der Saison 2017: der Große Preis von Mexiko. Lewis Hamilton krönte sich zwar zum Weltmeister, verpasst im Driver-Ranking aber die Top 10. Besser sieht's da schon für Fernando Alonso aus, der alle überflügelt - inklusive Rennsieger Max Verstappen. Sebastian Vettel schrammt am Podest vorbei.

Platz 10, Kimi Räikkönen:

0,750 Sekunden betrug der Rückstand auf Polesetter und Teamkollege Vettel am Ende des Qualifyings. 0,750 Sekunden, die beschreiben, wie weit der Finne vom Maximum entfernt war.

Und weil die Quali-Schmach nicht genug war, verlor Räikkönen nach dem Start weitere Positionen, sodass er sich nach nur wenigen Metern auf dem neunten Platz wiederfand. Der Grund: Der Finne ging bei der Anfahrt auf Kurve eins aus dem Windschatten seiner Vorderleute heraus und musste so die heranstürmende Konkurrenz ziehen lassen.

Danach präsentierte sich Räikkönen jedoch abgeklärt. Er schonte seine Reifen und wartete geduldig auf die Boxenstopps der vor ihn fahrenden Piloten. Max Verstappen und Valtteri Bottas vor ihm waren zu weit enteilt, als dass er hätte Druck nach vorne ausüben können. Somit fuhr er seine sechste Podiumsplatzierung der Saison sicher nach Hause. Gut, dass Ferrari auf eine unnötige Stallorder verzichtete und ihn nicht Vettel zuliebe einbremste.

Platz 9, Marcus Ericsson:

Noch immer ist offen, wer 2018 im Sauber fahren wird. Die besten Chancen hat neben einem Ferrari-Nachwuchsfahrer wohl aber Marcus Ericsson. Immerhin sind die Sponsoren des Schweden mittlerweile tief mit dem Schweizer Rennstall verankert.

Doch in den letzten Wochen zeigt Ericsson, dass er mehr zu bieten hat als gut betuchte Gönner im Rücken. So auch in Mexiko: Im Qualifying setzte er sich erneut gegen Pascal Wehrlein durch und ließ sogar die beiden Haas hinter sich. Im Rennen fuhr er zeitweise bis in die Top 10 vor.

Weil Ericsson seinen Boxenstopp ausgerechnet zwei Runden vor der Virtual-Safety-Car-Phase absolvierte, verlor er viel Zeit auf die Konkurrenz und es ging wieder nach hinten. Das war Pech, einen Vorwurf kann man ihm hier nicht machen. Dasselbe gilt selbstredend für seinen technisch bedingten Ausfall.

Platz 8, Sergio Perez:

Jedes Mal, wenn der Lokalmatador an den Rängen des vollbepackten Baseballstadions entlangfuhr, jubelten die euphorischen Mexiko-Fans ihrem Helden zu. Zu Wundertaten verhalf die Unterstützung aber nicht. Perez war an diesem Wochenende langsamer als sein Teamkollege und musste sich am Ende mit Rang sieben begnügen. Dass kein besseres Resultat heraussprang, lag allen voran an einem enttäuschenden Qualifying. Im Rennen machte ihm dann zusätzlich noch das Virtual Safety Car einen Strich durch die Rechnung, sodass Lance Stroll durchschlüpfen konnte. Hinter dem Kanadier hing er dann bis zur Zielflagge fest. Insgesamt aber trotzdem eine solide Leistung von Perez.

Platz 7, Valtteri Bottas:

Vier Rennen musste sich der Finne gedulden, bis er mal wieder am Champagner auf dem Siegerpodest nuckeln durfte. Bottas fuhr ein unspektakuläres, einsames Rennen, holte aber am Ende des Tages das Maximum heraus.

Den folgenschweren Start-Dreikampf zwischen Verstappen, Vettel und Hamilton beobachtete er aus dem Hintergrund und zog clever seinen Nutzen aus dem Tohuwabohu. Anschließend war gegen den Red-Bull-Piloten kein Kraut gewachsen, Räikkönen ließ er aber immerhin mühelos hinter sich.

Im Qualifying am Samstag zeigte sich Bottas übrigens in verbesserter Form. Ohne den Zwischenfall mit Verstappen, der ihn zwar nicht blockierte, aber wohl zumindest aus der Ruhe brachte, wäre hier vielleicht mehr als Platz vier drin gewesen.

Platz 6, Kevin Magnussen:

Und der nächste Skandinavier im Bunde, diesmal ein Däne: Magnussen erwischte ein Wochenende, dass sich wohl gut mit "erst Flop, dann Top" zusammenfassen lässt. Im Qualifying kam er genauso wenig zurecht wie Teamkollege Romain Grosjean, selbst Sauber mussten die beiden Haas-Piloten den Vortritt lassen.

Ob der US-Bolide dann über Nacht in den Zaubertrank gefallen ist? Scheint so! Wie ausgewechselt ging es für Magnussen am Sonntag plötzlich Stück für Stück nach vorne. Am Ende stand Platz acht zu Buche. Und: Er ließ keinen Geringeren als den neuen Vierfach-Champion Lewis Hamilton hinter sich. Respekt. Und kein Wunder, dass Magnussen später von einem gefühlten Sieg sprach.

Seite 1: Ein Lokalmatador und Skandinavien-Power

Seite 2: Alonso und Ocon übertrumpfen Verstappen, Hamilton verpasst Top 10

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung