Hamilton löst Schumacher ab

Sonntag, 24.07.2016 | 15:44 Uhr
Lewis Hamilton löste Michael Schumacher beim Ungarn-GP 2016 als Rekordsieger ab
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Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Ungarn zum fünften Mal in seiner Karriere gewonnen und sich damit zum alleinigen Rekordsieger auf dem Hungaroring gekrönt. Bisher lag er mit Michel Schumacher gleichauf. Der Mercedes-Pilot übernahm zudem erstmals in der Saison 2016 die Führung in der Fahrer-WM.

Polesitter Nico Rosberg musste sich schon nach dem Start hinter seinem Teamkollegen einordnen und wurde hinter Hamilton Zweiter. Daniel Ricciardo fuhr im Red Bull auf Platz 3. Vierter wurde Sebastian Vettel dank der Schützenhilfe seines Ferrari-Kollegen Kimi Räikklönen.

Der Iceman war auf einer alternativen Strategie unterwegs und blockierte nach dem ersten Boxenstopp rundenlang Max Verstappens Red Bull. Der Niederländer verlor so Zeit und wurde Fünfter. Räikkönen verwandelte Startplatz 14 in Rang 6, hing am Ende aber hinter dem rundenlang selbst hinter dem zu diesem Zeitpunkt langsameren Red Bull fest und beschädigte sich bei einem Überholversuch den Ferrari.

Das Ergebnis des Rennens um den Ungarn-GP

Platz 7 ging an Fernando Alonso (McLaren-Honda), der vor Landsmann Carlos Sainz jr. (Toro Rosso) blieb, aber schon eine Runde Rückstand auf Sieger Hamilton hatte. Neunter wurde Valtteri Bottas im Williams, Nico Hülkenberg im Force India Zehnter. Pascal Wehrlein brachte den Manor als 19. ins Ziel vor Marcus Ericsson (Sauber) und Teamkollege Rio Haryanto ins Ziel.

Hamilton führt die WM nun mit 196 Punkten an. Rosberg (186) hat sechs Zähler Rückstand, aber einen komfortablen Vorsprung auf Ricciardo (115), Räikkönen (114), Vettel (110) und Verstappen (100).

Reaktionen:

Lewis Hamilton (Mercedes): "Der Start war entscheidend. Ich habe einen guten erwischt, aber einer der Red Bull innen war neben mir, ich hatte also viel Druck auf dem Weg zu Turn 1. Was für ein Tag! Es war schwierig, durch den Verkehr zu navigieren, aber es war toll."

Nico Rosberg (Mercedes): "Mit Daniel auf einer und Lewis auf der anderen Seite ging mir beim Start der Platz aus. Daran lag es am Ende. Es ist unmöglich, auf dieser Strecke zu überholen."

Daniel Ricciardo (Red Bull): "Es ist großartig, dieses Jahr noch einmal auf dem Podium zu stehen. Das erste in Monaco war bittersüß, aber dieses kann ich definitiv genießen. Ich kann wieder lachen."

Sebastian Vettel (Ferrari): "Ein positives Rennen. Der Speed war das ganze Rennen da. Nach den Stimmen der letzten Wochen war es eine gute Antwort. Ich hab mich am Anfang zurückfallen lassen und dann die Lücke schließen können. Red Bull konnte nicht mit beiden Autos dagegen halten."

Der Spielfilm:

Vor dem Start: Nach dem Qualifying und dem anschließenden Regelchaos bleibt alles, wie es direkt nach der Regensession sein sollte. Nur Ericsson hat Pech: Er startet aus der Box, weil Sauber das Auto nach dem Crash neu aufbauen musste. Hamilton und Vettel dürfen je einen Reifen ersetzen, den sie sich in Q2 beschädigt hatten. Die Top 10 fährt geschlossen auf Supersofts. Kvyat, Perez, Räikkönen, Palmer, Massa, Haryanto und Ericsson starten auf der mittelharten Soft-Mischung.

Das gesamte Rennen im RE-LIVE

Start: Die Mercedes kommen deutlich schlechter weg als die Red Bull und Vettel. Hamilton macht die Tür für Verstappen zu und übernimmt die Führung. Rosberg ist links neben ihm eingeklemmt. Außen bremst sich Ricciardo daneben. Der Australier übernimmt Platz 2, Rosberg bremst sich in Turn 3 auf der Außenbahn aber schon wieder vorbei. Vettel bleibt Fünfter.

Runde 4: Räikkönen hat sich schon auf Platz 11 vorgearbeitet, Massa hingegen grundelt weiter ganz hinten rum und lässt viele Sekunden liegen. Noch mehr Probleme bei McLaren-Honda: Button meldet kompletten Leistungsverlust und schleicht an die Box, er bekommt dabei Anweisungen von seinem Renningenieur. Durchfahrtsstrafe.

Runde 14: Vettel eröffnet die Boxenstopps der Spitzengruppe. Er tauscht Supersofts gegen Softs ein. Red Bull reagiert und holt den besser platzierten Ricciardo eine Runde später an die Box. Undercut erfolgreich abgewehrt. Nur: Vettel kommt ran, weil Bottas den Australier aufhält.

Runde 16: Hamilton fährt an die Box, Verstappen folgt. Beide bekommen Softs. Rosberg folgt wiederum eine Runde später und bleibt Zweiter. Verstappen hängt hinter Räikkönen fest, der auf Softs gestartet war.

Runde 23: Kvyat fährt zum Stopp - und bremst zu spät. Fünf-Sekunden-Strafe.

Runde 25: Massa bringt die soften Slicks, auf denen er gestartet war, an die Box. Er bekommt Mediums, die härteste verfügbare Mischung. Er soll mit einem Stopp ins Ziel fahren.

Runde 29: Räikkönen stoppt zum ersten Mal. Verstappen hat endlich freie Fahrt. Sein Rückstand auf die Spitze: 17 Sekunden. Der Iceman kommt hinter Alonso als Siebter auf die Strecke, hat aber die schnelleren, supersoften Slicks. Er geht nach einer Runde auf Start-Ziel vorbei.

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Runde 33: Undercut durch Red Bull! Ricciardo holt sich einen neuen soften Satz. Mit den frischen Pneus jagt er die führenden Silberpfeile. Mercedes weist beide Piloten an, schneller zu fahren. Verstappen folgt seinem Teamkollegen erst nach fünf Runden und schenkt dem auflaufenden Ricciardo so die freie Bahn.

Runde 39: Hülkenberg und Palmer kommen im Kampf um Platz 11 zeitgleich in die Box. Renault sticht Force India aus, bei Hülkenberg klemmt's vorne rechts. Der Brite kommt vor dem Deutschen wieder raus.

Runde 40: Hamilton fährt zum Stopp, Vettel folgt. Beide Teams arbeiten sicher und kalkulieren dafür einen kleinen Zeitverlust ein. Hamilton kommt als Zweiter wieder auf die Bahn, Vettel als Fünfter hinter Teamkollege Räikkönen. Ricciardo ist Dritter.

Runde 41: Rosberg kommt zum letzten Stopp, Softs wie die Konkurrenz. Ricciardo bleibt Dritter. Die Reihenfolge: Hamilton, Rosberg, Ricciardo, Räikkönen, Vettel, Verstappen, Alonso. Einzig der Iceman muss knapp 30 Runden vor der Zieldurchfahrt noch zum Reifenwechsel.

Runde 51: Letzter Boxenstopp von Räikkönen. Er kommt auf Platz 6 hinter Verstappen raus. Aber: Er hat einen neuen Satz der supersoften Slicks bekommen. Die Jagd auf Verstappen beginnt.

Runde 52: Oha! Gutierrez hält Hamilton mehrere Kurven lang auf und bekommt dafür eine Fünf-Sekunden-Strafe. Rosberg ist wieder dran! Aber der Deutsche hat ein ähnliches Problem beim Überrunden von Hülkenberg. Letzte Warnung für Alonso: Er hat dreimal die Strecke verlassen, beim nächsten Mal gibt es eine Strafe.

Runde 57: Zu optimistisch vom Iceman! Räikkönen greift Verstappen in Turn 3 an. Der zieht kurz zur Mitte der Strecke, um in die Kurve einlenken zu können, der Finne weicht mit Überschuss hektisch nach außen aus. Dabei berührt er mit dem Frontflügel den Hinterreifen des Red Bull. Die Endplatte fliegt weg, Räikkönen beklagt sich über Funk über Verstappens Fahrweise.

Runde 62: Buttons Auto qualmt, McLaren ruft ihn an die Box. Aufgabe.

Runde 63: Hamilton rutscht in Turn 12 weg. Rosberg ist schon wieder dran. 0,6 Sekunden trennen die Silberpfeile, Hamilton packt direkt wieder 0,5 drauf.

Ziel: 25 Punkte bekommt der neue Hungaroring-Rekordsieger Hamilton für seinen fünften Saisonsieg, den ersten in Ungarn seit dem Jahr 2013. Rosberg überquert nach 70 Runden die Ziellinie mit 1,9 Sekunden Rückstand und wird Zweiter, Ricciardo komplettiert das Podium. Vettel wird Vierter vor Verstappen, Räikkönen, Alonso und Sainz. Neunter wird Bottas vor Hülkenberg.

Mann des Rennens: Kimi Räikkönen arbeitet sich seit seiner Vertragsverlängerung an seine Normalform heran. Der Iceman fuhr mit alternativer Strategie von Startplatz 14 auf Rang 6 vor. Erst der softe Reifen, dann zweimal supersoft - das ging auf, weil Räikkönen extrem kontrolliert fuhr. Zunächst ließ er sich nicht von Verstappen beeindrucken, der ihn mehrmals mit frischeren Reifen auf der Außenbahn attackierte. Nur beim Überholversuch in Turn 3 hätte er sich zurückhalten müssen: Ohne Untersteuern wäre er Fünfter geworden.

Flop des Rennens: Mit einem Williams sollte es kein Problem sein, ein schlechtes Qualifying auszugleichen? Für Massa schon. Der Brasilianer verwandelte Startplatz 18 bis zum Ziel in Rang 18. Der Versuch einer Einstopp-Strategie mit harten Reifen im Schlusstint mag nicht optimal gewesen sein, aber mehr hätte Massa aus seinem Material definitiv machen müssen.

Das fiel auf:

  • Hamilton nutzte die Gunst der Stunde und katapultierte sich nach dem Start mit Bestzeiten außer Reichweite. Nach wenigen Runden fuhren die Silberpfeile dann auf einem Niveau und tauschten die schnellste Rennrunde untereinander munter aus. Die Red Bull hielten Abstand, um die Reifen zu schonen.
  • Der Strategiekrimi blieb beim ersten Boxenstopp aus. Verstappen und Ricciardo hingen hinter den Finnen Bottas und Räikkönen fest und wurden gebremst. Dadurch gerieten die Mercedes trotz späterer Boxenstopps nicht in Gefahr. Wie es richtig geht, zeigte Ferrari: Vettel rutschte ohne Kampf durch den früheren Reifenwechsel an Verstappen vorbei.
  • Mercedes bekam trotzdem Probleme: Ricciardo und Vettel fuhren anschließend eine halbe Sekunde pro Runde schneller. Hamilton klagte früh, er finde auf den soften Slicks keinen Grip. Erst nach zehn Runden stabilisierten sich die Abstände an der Spitze.
  • Der zweite Stopp für Ricciardo war von Red Bull perfekt getimt: Für beide Mercedes standen Überrundungen an. Die Denkweise: Wenn Rosberg und Hamilton sich durch den Verkehr quälen, gewinnt Ricciardo Zeit. Das klappte zunächst, aber Mercedes fuhr danach einfach schneller.

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