Samstag, 01.10.2016

Malaysia-GP der Formel 1: Qualifying in Sepang

Hamilton auf Pole! Rosberg patzt

Lewis Hamilton ist beim Qualifying zum Großen Preis von Malaysia (So., 9 Uhr im LIVETICKER) zum 57. Mal in seiner Karriere auf die Pole Position gefahren. Der Mercedes-Pilot schnappte sich in 1:32,850 Minuten die deutliche Bestzeit vor Teamkollege Nico Rosberg (+0,414). Dahinter folgten die beiden Red Bulls von Max Verstappen (+0,570) und Daniel Ricciardo (+0,617).

"Ich habe jede Runde in diesem fantastischen Auto sehr genossen", freute sich Hamilton, der mit seinem 100. Start aus der Reihe den nächsten Meilenstein erreichte und hier nur noch Michael Schumacher (116) vor sich hat: "Mein Auto ist hier in Malaysia noch nie so gut gelaufen. Ich habe nicht das Gefühl, dass uns irgendetwas stoppen kann. "

Während sich der Brite bereits das gesamte Wochenende in Topform präsentierte und mit seiner Zeit fast die schnellste Runde aller Zeiten auf dem Sepang International Circuit in den Asphalt brannte, zeigte Rosberg Nerven.

Das Quali-Ergebnis im Überblick

Im ersten Run in Q3 kam der WM-Führende von der Strecke ab und fand sich zwischenzeitlich nur auf Platz fünf wieder. Im letzten Versuch musste er in der letzten Kurve korrigieren und war so chancenlos gegen Hamilton.

"Ohne den Fehler in der letzten Kurve wäre es eng geworden. Ich hab das Setup in dieser Kurve aber einfach nicht hinbekommen", klagte Rosberg, machte sich aber Hoffnung für das Rennen: "Ich bin trotzdem optimistisch für morgen, denn vom zweiten Platz aus ist ein Sieg immer noch möglich. Das haben wir oft gesehen."

Ferrari enttäuscht, Hülk zufrieden

Lange Gesichter bekam man auch bei Ferrari zu sehen. Sebastian Vettel (+0,734) und Kimi Räikkönen (+0,782) mussten sich erneut den Red Bulls geschlagen geben und landeten lediglich auf den Plätzen fünf und sechs.

"Ich habe gehofft, dass es um Platz drei ein bisschen enger zugeht. Dass die Mercedes zu weit voraus sind, war zu erwarten. Dahinter hat am Ende ein Zehntel gefehlt. Beim Katz- und Mausspiel waren wir wohl eher die Katze", fasste Vettel das Ergebnis zusammen, zeigte sich aber für den Sonntag optimistisch: "Ich glaube, dass morgen im Rennen noch ein bisschen mehr drin ist."

Die Fahrer mit den meisten GP-Starts
Jenson Button (hier in Führung liegend) bestreitet in Malaysia seinen 300. Grand Prix. Zeit also zurückzublicken: Welche Fahrer haben die meisten Formel-1-Rennen bestritten? Wir haben die Top 10 im Überblick!
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Jenson Button (hier in Führung liegend) bestreitet in Malaysia seinen 300. Grand Prix. Zeit also zurückzublicken: Welche Fahrer haben die meisten Formel-1-Rennen bestritten? Wir haben die Top 10 im Überblick!
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Platz 15, Nico Rosberg (202 GP-Starts): Jung und wild? Bilder mit freizügigen Models sieht man seit der Hochzeit mit Vivian selten. Rosberg ist im Klub der reifen Fahrer angekommen
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Platz 15, Nico Rosberg (202 GP-Starts): Jung und wild? Bilder mit freizügigen Models sieht man seit der Hochzeit mit Vivian selten. Rosberg ist im Klub der reifen Fahrer angekommen
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Platz 14, Nelson Piquet (204 GP-Starts): Dreifacher Weltmeister, als Erster holte er den Titel mit einem Turbomotor (auf Brabham-BMW) - seine extrovertierte Art missfiel vielen Gegnern
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Platz 13, Andrea de Cesaris (208 GP-Starts): Der Italiener hält gleich mehrere Negativrekorde: Meiste Starts ohne Sieg, meiste Ausfälle in einer Saison (bei 14 von 16 Rennen der Saison 1987), meiste DNFs am Stück (18 in 1985/86)...
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Platz 13, Andrea de Cesaris (208 GP-Starts): Der Italiener hält gleich mehrere Negativrekorde: Meiste Starts ohne Sieg, meiste Ausfälle in einer Saison (bei 14 von 16 Rennen der Saison 1987), meiste DNFs am Stück (18 in 1985/86)...
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Platz 12, Gerhard Berger (210 GP-Starts): Wer ungeschönte Wahrheiten will, fragt Berger. Der Österreicher war eng mit Ayrton Senna befreundet und erwies dem Brasilianer als Sargträger die letzte Ehre
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Platz 12, Gerhard Berger (210 GP-Starts): Wer ungeschönte Wahrheiten will, fragt Berger. Der Österreicher war eng mit Ayrton Senna befreundet und erwies dem Brasilianer als Sargträger die letzte Ehre
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Platz 11, Mark Webber (215 GP-Starts): Minardi, Jaguar, Williams, Red Bull - der Australier kam ordentlich rum und biss sich doch an Sebastian Vettel die Zähne aus
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Platz 11, Mark Webber (215 GP-Starts): Minardi, Jaguar, Williams, Red Bull - der Australier kam ordentlich rum und biss sich doch an Sebastian Vettel die Zähne aus
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Platz 10, Giancarlo Fisichella (229 GP-Starts): Den Auftakt macht dieser italienische Playboy. Fisichella war von 1996 bis 2009 in der Formel 1 aktiv. In 229 Rennen gelangen ihm immerhin drei Siege
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Platz 9, Felipe Massa (246 GP-Starts): Der Brasilianer wird seine Karriere am Ende der 2016er-Saison beenden. In die Top 10 schafft er es aber dennoch! Fotoshootings mit Bar Refaeli wird der Sympathieträger sicher vermissen
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Platz 8, David Coulthard (246 GP-Starts): Der Schotte war neun Jahre lang für McLaren aktiv, sein Debüt gab er 1994 aber für Williams. Hier besucht ihn Lady Diana in der Team-Garage
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Platz 7, Kimi Räikkönen (248 GP-Starts): Der Iceman ist der erste Weltmeister (2007) in unserer Liste. Mit seiner stoischen, teils kauzigen Art hat sich der Finne zum Fanliebling gemausert. Wie lang wird er seine Anhänger noch begeistern?
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Platz 6, Jarno Trulli (252 GP-Starts): Über 14 Jahren durften die Fans den "Trulli-Train" begutachten, dann beendete der Wein-Liebhaber seine Karriere. Beim Großen Preis von Monaco konnte der Italiener 2004 sogar gewinnen
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Platz 5, Riccardo Patrese (256 GP-Starts): In den 70ern gab dieser Herr sein Formel-1-Debüt, 1992 hatte er als Vizeweltmeister sein erfolgreichstes Jahr. Erst 2008 wurde sein GP-Start-Rekord geknackt - vom heutigen Spitzenreiter ...
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Platz 4, Fernando Alonso (269 GP-Starts): Seit 2001 fährt der Spanier in der Formel 1. Zwei WM-Titel und 32 Siege darf er mittlerweile sein Eigen nennen. Mit McLaren-Honda sollen noch mehr Erfolge her
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Platz 3, Jenson Button (301 GP-Starts): Wir sind auf dem Podest angekommen! Mit der Teilnahme am Großen Preis von Malaysia tritt Button in den 300er-Klub ein. Wir gratulieren!
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Platz 2, Michael Schumacher (307 GP-Starts): Eine Formel-1-Bestenliste ohne Michael Schumacher? Gibt's einfach nicht! Der Rekordweltmeister schraubte nach seinem Comeback bei Mercedes seine GP-Teilnahmen auf über 300 und wird nur von einem geschlagen ...
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Platz 1, Rubens Barrichello (323 GP-Starts): Schumis langjähriger Teamkollege macht das Rennen! Niemand ist in der Formel 1 so oft an den Start gegangen wie der Brasilianer. Nach der Saison 2011 beendete der Methusalem schließlich seine Karriere
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Hinter Ferrari folgten die beiden Force India von Sergio Perez und Nico Hülkenberg auf den Rängen sieben und acht. "Es war ganz okay. Es ist eine gute Startposition, die Topteams sind sowieso außer Reichweite", resümierte Hülkenberg anschließend.

Force India setzte damit ein Ausrufezeichen im Konstrukteurs-Duell mit Williams. Felipe Massa qualifizierte sich auf Platz zehn, Valtteri Bottas schied bereits in Q2 aus und wurde nur Elfter. Vor den beiden Williams reihte sich Jenson Button bei seinem 300. GP auf Platz neun ein.

Wehrlein vom Teamkollegen geschlagen

Nicht gut lief es für Pascal Wehrlein. Der Manor-Pilot musste sich zum ersten Mal Teamkollege Esteban Ocon, der das Cockpit von Rio Haryanto zum Belgien-GP übernommen hatte, geschlagen geben.

"Heute Morgen sind wir nicht viel gefahren und konnten dementsprechend nicht für das Qualifying üben. Der erste Run lief trotzdem gut, danach hatte ich aber Verkehr", erklärte Wehrlein das schlechte Abschneiden.

Damit war nur Fernando Alonso langsamer als der DTM-Champion von 2015. Der Spanier fuhr allerdings nicht am Limit, da er wegen zahlreichen Wechseln von Teilen der Antriebseinheit sowieso auf den letzten Platz zurückgestuft wird.

Quali-Duelle: So steht es im teaminternen Wettkampf

Dominik Geißler

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