Mittwoch, 19.10.2016

Formel 1: Ross Brawn hörte aus Vertrauensgründen auf

Brawn: Ausstieg wegen fehlendem Vertrauen

Der frühere Teamchef Ross Brawn macht für seinen vielbeachteten Abgang beim Formel-1-Team von Mercedes das damalige Verhalten von Motorsportchef Toto Wolff und Teamaufsichtsrat Niki Lauda verantwortlich. Brawn hatte das Werksteam Ende 2013 verlassen, in den anderthalb Jahren zuvor hatten Wolff und Lauda ihre Posten angetreten.

"Dort wurden Leute eingesetzt, denen ich nicht trauen konnte", schreibt Brawn in seinem neuen Buch Total Competition, das im November erscheint und britischen Medien bereits vorliegt: "Ich wusste nie wirklich, was sie vorhatten."

Auch an den Umständen rund um die Verpflichtung von Paddy Lowe als Technikchef im Frühsommer 2013 stört Brawn sich. "Als ich davon erfuhr, konfrontierte ich Toto und Niki damit, und sie schoben sich gegenseitig die Schuld zu", schreibt Brawn.

Schon damals wurde heftig spekuliert, ob Lowe gleich zum Amtsantritt Brawns Posten übernehmen würde.

Brawn blieb jedoch bis zum Jahresende bei dem Rennstall, der seit der folgenden Saison 2014 der große Dominator der Formel 1 ist.

Die Formel 1 im Überblick

Das könnte Sie auch interessieren
Sebastian Vettel gewann den Saisonauftakt 2017 in Australien

Verstappen-Blockade sichert Vettel den Sieg

Lewis Hamilton fuhr beim Saisonauftakt in Australien auf die Pole Position

Mercedes auf Pole - Vettel Zweiter

Antonio Giovinazzi ersetzte in Australien Pascal Wehrlein

Giovinazzi ersetzt Wehrlein


Diskutieren Drucken Startseite
Trend

Breitere Reifen, breitere Autos. Wird die Formel 1 durchs neue Reglement spannender?

Michael Schumacher wurde 1997 mit einem zwei Meter breiten Ferrari Weltmeister in der Formel 1
Ja
Nein
Interessiert mich nicht
Top 5 gelesene Artikel
Top 3 gelesene Artikel - Formel 1

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.