Sonntag, 13.10.2013

DEL, 11. Spieltag

Ice Tigers siegen souverän

Die Ice Tigers siegten deutlich gegen die Adler Mannheim, während die Krefeld Pinguine sich mit dem zweiten Sieg innerhalb der von 24 Stunden über ein perfektes DEL-Wochenende freuen dürfen. München fuhr die nächste Niederlage ein, Ingolstadt zerlegte die Freezers und auch die Düsseldorfer EG siegt.

Die Ice Tigers gewannen souverän gegen schwache Mannheimer
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Die Ice Tigers gewannen souverän gegen schwache Mannheimer

Thomas Sabo Ice Tigers - Adler Mannheim 4:1 (BOXSCORE)

Die Nürnberger haben eine historische Serie zum Saisonauftakt hingelegt. Die ersten neun Spiele haben die Ice Tigers alle gewonnen, am Freitag gab es dann in Wolfsburg die erste Saisonniederlage. Zu Hause waren die Franken vor dieser Partie aber noch ungeschlagen. Mit den Adlern aus Mannheim kam auch nicht gerade ein Auswärtsriese als Gast.

Schon nach etwa drei Minuten gingen die Nürnberger in Führung. Nach einem Bullygewinn spielte Caldwell die Scheibe tief auf die Grundlinie, Connor James legte den Puck dann gut quer und Kaufmann war am langen Pfosten zur Stelle.

In der Folge entwickelte sich wahres Spitzenspiel auf hohem Niveau. Nachdem beide Seiten wenig zugelassen hatten, vergab Jaspers nach einem Abpraller die Chance zum 2:0. Ein paar Minuten später machte Jochen Hecht es auf Seiten der Mannheimer besser. Praktisch mit der ersten Chance erzielte er den Ausgleich, indem er Jenike clever verlud.

Im ersten Drittel wurde die neutrale Zone praktisch nicht gebraucht. Beide Teams suchten den kürzesten Weg zum Tor, verteidigten aber auch sehr gut. Als schon alle mit dem 1:1 nach dem ersten Abschnitt gerechnet hatten, erzielte Nürnberg das 2:1. Eriksson verwertete einen Bandenabpraller zur Führung.

Im zweiten Drittel nutzen die Ice Tigers dann nach knapp neun Minuten eine doppelte Überzahl zum 3:1. Jamie Pollock zog im linken Bullykreis durch und traf genau in den Winkel. Das war das 3:1 für den Tabellenführer.

In der Folge kamen die Adler immer wieder zu Gelegenheiten, scheiterten aber an der guten Verteidigung der Heimmannschaft. Im letzten Abschnitt erzielte Rupprich dann in Minute 48. das 4:1. Die Entscheidung. Danach ließen die Nürnberger nichts mehr anbrennen.

Die Ice Tigers bleiben klarer Tabellenführer, Mannheim rutscht von Tabellenplatz drei auf vier.

Krefeld Pinguine - Grizzly Adams Wolfsburg 3:1 BOXSCORE

Beiden Teams merkte man zu Beginn des Spiels an, dass ihnen die Partien keine 24 Stunden zuvor noch in den Knochen steckten. Dort hatte Wolfsburg den Nürnberg Ice Tigers mit 3:2 die erste Saisonniederlage beigebracht und auch die Pinguine waren mit einem 6:2 bei den Iserlohn Roosters siegreich. So benötigten die Gastgeber eine doppelte Überzahl zu Ende des ersten Drittels um in Führung zu gehen. Nach Vorarbeit von Kevin Clark traf Mark Voakes zum 1:0.

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Nach einem Check von hinten gegen Armin Wurm zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kassierte Istvan Sofron eine Spieldauerdisziplinarstrafe, aber Wolfsburg konnte die fünfminütige Überzahl trotz bester Chancen nicht zum Ausgleich nutzen. Mehrere Wolfsburger Gelegenheiten wurden am Videotisch überprüft, aber den nächsten Treffer erzielten die Pinguine. Erneut war Clark der direkte Vorlagengeber, diesmal vollstreckte Daniel Pietta.

Wolfsburg scheiterte an der eigenen schwachen Chancenverwertung und dem guten Krefelder Goalie Tomas Duba. Mit einem Schlagschuss von der blauen Linie brachte David Fischer die Pinguine zu Beginn des Schlussdrittels endgültig auf die Siegerstraße und erhöhte auf 3:0. Die Gäste konnten durch Brett Palin noch einmal verkürzen, doch selbst eine doppelte Überzahl als Boris Blank eine Strafzeit kassierte und Goalie Sebastian Vogl vom Eis genommen wurde, konnte Wolfsburg nicht mehr zu einem Treffer nutzen.

Für Krefeld steht nun die schwere Partie bei den Nürnberg Ice Tigers auf dem Programm, während Wolfsburg bei den Adler Mannheim ebenfalls eine hohe Hürde zu bewältigen hat.

EHC Red Bull München - Kölner Haie: 0:3 BOXSCORE

Der EHC München wollte heute das Wochenende retten. Nachdem die Münchner am Freitag mit 0:9 in Mannheim untergegangen sind, wollten sie es heute gegen die Kölner Haie besser machen. Zuletzt lief es aber auch zu Hause nicht wirklich gut für München. Drei der letzten vier Heimspiele gingen verloren. Köln hingegen konnte Freitag zu Hause mit 6:0 gegen Ingolstadt gewinnen und wollte sich das Spielwochenende heute vergolden.

Die Haie hatten gleich am Anfang ein paar gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Aber weder Homqvist noch Riefers oder Alex Weiß konnten in Überzahl die Führung erzielen. Die Münchner schwammen in der Anfangsphase in der Defensive. Trotzdem retteten sie sich irgendwie in das zweite Drittel.

Im Mittelabschnitt war es dann aber schnell soweit. In der 22. Minute konnte Andreas Falk, den man sonst eher als Vorbereiter kennt, aus kurzer Distanz einnetzen. Nur fünf Minuten später erhöhte Ticar auf 2:0. In der 38 Minute gab es dann aufgrund eines Wechselfehlers der Haie auch mal die Überzahl für die Münchner, nutzen konnten sie diese aber nicht.

Im dritten Abschnitt hatten ebenfalls die Kölner die besseren Chancen. In Minute 51. sorgte Marcel Ohmann mit dem 3:0 für die Entscheidung zugunsten der Haie. Da machte es auch nichts, dass Riefers drei Minuten vor Schluss noch einen Penalty vergab.

Am Ende gewannen die Kölner Haie souverän. In München sieht man nach dem 0:12-Wochenende schweren Zeiten entgegen.

ERC Ingolstadt - Hamburg Freezers 5:1 BOXSCORE

Nach der Niederlage in Köln hoffte der ERC heute auf Wiedergutmachung vor den eigenen Fans. Die Zeichen vor dem Duell mit den Hamburg Freezers hätten schlechter sein können, sind die Norddeutschen doch die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga.

Und es ging gut los für den ERC. In den meisten Stadien war noch gar nicht angepfiffen, da lagen die Ingolstädter schon in Führung. Nach nicht ganz zwei Minuten traf Alexander Oblinger nach schöner Vorlage von Bouck zum 1:0 für die Gastgeber. Ingolstadt machte weiter Druck, schnürte die Hamburger teilweise hinten ein. In Unterzahl hatte Turnbull noch zwei gute Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. Es ging mit der knappen, aber verdienten Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel konnten die Freezers zehn Minuten lang die Hoffnung auf den ersten Auswärtserfolg aufrecht erhalten, dann kam Conboy mit seinem Doppelschlag in der 31. und 32. Minute. Besonders unglücklich für die Freezers war der zweite Treffer von Conboy. So wurde der Puck gleich mehrfach abgefälscht und landete ohne Abwehrchance im Netz.

Kurz darauf verkürzte Oppenheimer nach Vorarbeit von Pettinger und Westcott in Überzahl zwar noch mal auf 1:3, aber gleich zu Beginn des dritten Abschnitts brach ein erneuter Doppelschlag in von Greilinger und Boucher die Moral der Hamburger. Ingolstadt spielte zum Zeitpunkt der zweiten Doppelschlags in Unterzahl. Die Hamburger rutschen auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Düsseldorfer EG - Iserlohn Roosters 4:1 BOXSCORE

Die DEG aus Düsseldorf ist eines der Teams der Stunde in der DEL. Aus den letzten vier Partien vor diesem Spiel holten sie drei Siege und konnten somit die Rote Laterne an die Ice Tigers abgeben. Umgekehrte Vorzeichen gab es bei den Iserlohn Roosters. Drei der letzten vier Spiele verloren die Westfalen.

Die Top 10 der DEB-Rekordnationalspieler
Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 1: Udo Kießling - 320 Länderspiele, 44 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 2: Dieter Hegen - 290 Länderspiele, 111 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 3: Lorenz Funk sen. - 225 Länderspiele, 57 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 4: Gerhard Truntschka - 215 Länderspiele, 51 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 5: Erich Kühnhackl - 211 Länderspiele, 131 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 6: Andreas Niederberger - 210 Länderspiele, 15 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 7: Alois Schloder - 206 Länderspiele, 87 Tore
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Platz 8: Rainer Philipp - 199 Länderspiele, 90 Tore
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Platz 8: Rainer Philipp - 199 Länderspiele, 90 Tore
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Platz 9: Daniel Kreutzer - 193 Länderspiele, 36 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Platz 10: Jürgen Rumrich - 182 Länderspiele, 27 Tore
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Bereits nach drei Minuten sah es so aus, als sollten die Tendenzen der beiden Teams fortgeführt werden. Justin Bostrom traf im Powerplay nach einem Fehler von Rooster-Neuzugang Ersberg, der den Puck nach einem eigentlich schwachen Schussversuch nicht festhalten konnte. Der Abstauber war dann kein Problem für Bostrom.

Beim zweiten Powerplay der Düsseldorfer hatte dann auf einmal Iserlohn die Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Der Rückstand schien die Roosters aufgeweckt zu haben. Sie bestimmten jetzt die Partie. DEG-Goalie Goepfert hatte einiges zu halten. Neun Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels stellte Martinsen dann das Spiel auf den Kopf und traf nach Vorarbeit von Kreutzer zum 2:0. Ein Schock für Iserlohn kurz vor der Pause.

Im zweiten Drittel dauerte es dann fünf Minuten bis Niki Mondt für die Vorentscheidung sorgte. Während eines Gewühls vor dem Iserlohner Tor schien niemand so richtig zu wissen wo der Puck war, bis Mondt das Spielgerät entdeckte und zum 3:0 ins Tor beförderte. Nur zwei Minuten später machte erneut Bostrom mit dem 4:0 alles klar.

Die Roosters schafften zwar fünf Minuten vor dem Ende noch den Anschluss, mehr als Ergebniskorrektur war aber nicht mehr drin.

Eisbären Berlin - Straubing Tigers 2:4 BOXSCORE

Schwenninger Wild Wings - Augsburger Panther 8:0 BOXSCORE

Der Spielplan der DEL im Überblick

Sven Scharf

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